Hallo HalloChr,
mal ein paar Kommentare:
Daß man in den ersten vier Zügen nicht doppeln darf, finde ich insofern ärgerlich, da hier aufgrund ein paar Betrügern Spielregeln nicht korrekt umgesetzt werden.
Ich konnte leider noch nicht testen, ob die Crawford-Regel auch korrekt umgesetzt wurde, habe aber beobachtet, dass in einer Crawford-Sitution (ein Spieler fehlen einen Punkt zum Match-Sieg) beide Spieler vom Doppler gesperrt sind, was meiner Meinung nach Overkill ist. Wenn der Fuehrende so doof ist und in dieser Situation den Doppler spielt, soll er auch dafuer bestraft werden.
Die Crawford Rule funktionierte korrekt, als die entsprechende Situation gestern bei mir auftauchte:
3:1 --> 4:1 --> doppeln nicht möglich (Match bis 5) --> 4:2 --> doppeln wieder möglich.
Und daß der Führende nicht doppeln darf, mag zwar regeltechnisch gesehen falsch sein, aber es stört nicht ernsthaft.
Und noch was: nach offiziellen Backgammon Regeln endet ein Zug dann, wenn der Spieler seine Wuerfel aufnimmt.
Nun, die offiziellen Regeln sprechen auch von einem Brett, Spielsteinen und Würfeln, und nicht von einem Computer und einer Maus. Von da her würde ich nicht allzusehr auf diesen "technischen" Regeln herumreiten (auch wenn eine Undo-Möglichkeit natürlich den offiziellen Regeln näherkäme).
Was mich noch etwas stört, ist die Punktbewertung, die letztendlich in die Statistik eingeht. Dabei bekommt man für einen Sieg soviele Punkte, wie dem Gegner noch Pips fehlen.
Nur: Wie bestimmt man diese Punktzahl, wenn ein Spiel durch Dopplerwürfel und Aufgabe beendet wird?
Im Moment ist das einfach die Anzahl der Pips, die der Gegner zum Zeitpunkt der Aufgabe noch auf dem Brett hat, was zu extrem hohen Punktzahlen führt. Das erscheint mir nicht sonderlich sinnvoll, aber ich muß zugeben, daß mir auch keine bessere Lösung erscheint (außer der Idee, einfach die Matchpunkte zu nehmen und alle früheren Spiele einfach mit einem Punkt zu werten).
Grüße,
uvo