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Sonstiges / BrettSpielWeltSpiele 2010 - verschoben 19.12.2010 / Re: Anregungen und Beschwerden
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am: 17.04.2010, 21:23:24
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Erstmal danke für eure Antworten. Dies endete z.T. in so harten Worten gegenüber Komitee-Mitgliedern, dass wir eine enorme Fluktuationsrate verbuchen konnten. Deswegen hatten wir uns entschieden alle Modi selbst zu entwickeln und mehrfach drum gebeten, dass man Kritikpunkte anbringen sollte. Im Vergleich zu dem was nun diskutiert wird, wurde da recht wenig vorgebracht. Liegt wohl auch daran, dass eben erst die Praxis die Knackpunkte an einem Modus zeigt.
Ich kann mir gut vorstellen, dass sowas eine ganz schöne nervliche Belastung sein kann. Zumal das ja alles online abläuft und dadurch manche Dinge gesagt werden, die real so nicht gesagt würden. Abgesehen davon habe ich echt nicht mitbekommen, dass da vorher eine Diskussion angeregt wurde. Vielleicht auch weil das meine ersten BSWS waren. Aber ich denke schon, dass sich ein paar Schwierigkeiten schon vorher hätten bereinigen lassen, wenn dann alle die jetzt so angeregt diskutieren sich schon vorher mal damit auseinander gesetzt hätten (mich natürlicch eingeschlossen). Klar, dass dann irgendwer auch die Entscheidungsgewalt haben muss, sonst wird das ja eine Endlosdiskussion. Vielleicht hätte man die vorher gängige Praxis nicht komplett über Bord werfen, sondern eher modifizieren sollen. Aber da fehlt mir um ehrlich zu sein auch etwas der Überblick um das beurteilen zu können. Aber vielleicht taugt es ja für einen Gedankenanstoss.  Es gibt allerdings durchaus einige Stimmen, die den von dir erwähnten Nachteil für weitaus gravierender halten, als alle aufgezählten Vorteile. Dahinter steckt der olympische Gedanke hinter den BSWS. Die Turniere sollen nicht in erster Linie die stärksten Spieler der Welt bestimmen - dafür sind (unter anderem) die durch die Gilden veranstalteten Ligen da, bei denen auch genügend Zeit bleibt, um einen weniger glückslastigen Modus (insbesondere Jeder-gegen-Jeden) zu spielen. Stattdessen wurden die BSWS zumindest in den vergangenen Jahren als ein Fest aller Städte gesehen, bei dem für viele auch das Motto "dabeisein ist alles" zählt. Auch die Kriterien, was Mindestspielzahlen u.ä. angeht, sind wohl absichtlich weniger streng gewählt, als die Kriterien der Gilden, um auch interessierte Anfänger nicht abzuschrecken. Ob das ganze sinnvoll ist, oder die Turniere durch so eine Philosophie zu sehr an Bedeutung und Qualität verlieren, ist sicherlich streitbar. Och ja, die Diskussion wird eigentlich jedes Jahr während der Spiele geführt - warum nicht vorher? Ich denke, weil das Komitee prinzipiell erfahren genug ist, um einen Modus auf dessen Tauglichkeit hin einzuschätzen und eine Diskussion im Vorfeld wenig zusätzlichen Input bringen würde, da für die potentiellen Teilnehmer die Spiele viel zu weit in der Zukunft liegen, um sich schon Monate vorher damit zu beschäftigen. Viele lesen den Modus ja erst in der Viertelstunde direkt vor Turnierbeginn  Es ist so auch nicht richtig, dass nichts von den Diskussionen aus den letzten Jahren hängenbleibt - in fast allen Disziplinen, die es schon vor 2 Jahren gab, hat sich der Modus nicht geändert, weil er sich damals bewährt hat. In der Vergangenheit problematische Turniere sind dafür dieses Jahr rausgeflogen. Auch die gesamte Infrastruktur, also das Management der Anmeldungen, die Informationen bezüglich Turnierbeginn und Channelkontrolle, und die Aktualität der Ergebnismeldungen hat sich in den letzten Jahren spürbar verbessert. Wahrscheinlich werden auch aus dieser Diskussion bestimmte Lehren gezogen - letzendlich gibt es aber nun mal keinen Modus, bei dem alle zufrieden wären. Viele beschweren sich hier über die Ungerechtigkeit des Schweizer Systems beim Playoff-Cut. Andererseits sind einige ziemlich enttäuscht, wenn sie sich extra den ganzen Abend für ein Turnier Zeit nehmen, und dann nach weniger als einer Stunde ausscheiden. Da kommt dann schnell ein deprimierendes "na das hat sich ja mal gelohnt" - Gefühl rein. Diesbezüglich sind Turniere mit Cut übrigens auch besser als solche z.B. ein reines Schweizer System ohne Cut. Bei letzterem weiß man nämlich nach 2 Niederlagen, dass der Zug definitiv abgefahren ist - beim Cut kann man wenigstens noch auf eine Aufholjagd hoffen, die einen so gerade auf Platz 8 spült - auch wenn das dann in den seltensten Fällen tatsächlich klappt.  Edit: Gnarf, nun hat sich Lys vorgedrängelt.. ich sollte mich kürzer fassen  Also um zunächst mal deinen Vergleich mit den olympischen Spielen herbei zu ziehen. Da ist es ja nun auch nicht so, dass da einfach jeder mitmachen kann, sondern da gibt es ja schließlich auch ausgedehnte Vorkämpfe und es ist sehr wohl so, dass man sehr drauf achtet, dass man einen gerechten Modus hat und nachher die Besen vorne haben möchte. So als Idee: Man könnte ja analog zu den olympischen Spielen sagen, nur die besten einer Stadt können am Turnier teilnehmen. Wo ich dir aber recht geben muss, ist das sich das Ganze ja wohl vom Ligabetrieb unterscheiden soll und hier von den Spielern (*an-die-eigene-Nase-pack) versäumt wurde vorher auf Schwieirgkeiten der Modi hinzuweisen. Wobei ich da konkrte von einem Spieler aus meiner Stadt weiss, dass der gar nicht teilgenommen hat, weil er die Spielmodi blöd fand. Andererseits sind einige ziemlich enttäuscht, wenn sie sich extra den ganzen Abend für ein Turnier Zeit nehmen, und dann nach weniger als einer Stunde ausscheiden. Da kommt dann schnell ein deprimierendes "na das hat sich ja mal gelohnt" - Gefühl rein. Diesbezüglich sind Turniere mit Cut übrigens auch besser als solche z.B. ein reines Schweizer System ohne Cut.
Dazu hätte ich eine Idee: Man könnte eine zsätzliche Zeitvorgabe einfügen. Als Beispiel: Sowas wie Hauprunde dauert bis 20h und Fianlrunde(bei Erreichen) dauert bis 22h. Dann kann sich jeder drauf einstellen, dass evtl. um 20h Schluss für ihn ist.
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Sonstiges / BrettSpielWeltSpiele 2010 - verschoben 19.12.2010 / Re: Anregungen und Beschwerden
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am: 17.04.2010, 17:50:09
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Nur ist die Frage, ob eine Setzliste für den Start, die dem Schweizer System eher entgegen käme, angesichts der hier schon geführten Setzlistendiskussion und angesichts der mangelhaften Aussage der Elo in vielen Spielen das Problem wirklich löst.
Bei den Setzlisten würde ich stärker die Ergebnisse aus den Ligen berücksichtigen, ohne jedoch völlig auf die ELOs zu verzichten. Alternativ weniger Leute zulassen, im Vorkampf vielleicht auf 36 reduzieren oder sogar auf 24.
Das halte ich für ne gute Idee. Warum nimmt man so viele Leute in den Hauptkampf und hat dann keine Zeit mehr einen fairen Modus zu spielen? Außerdem würde ein aufwendiger Vorkampf auch gewährleisten, dass keine Leute mehr dabei sind, die das Spiel kaum kennen und somt den Hauptkampf verzögern. Zeitlich würde es das ganze Turnier entzerren und tendenziell wären Leute, die sich durch einen aufwendigen Vorkampf gespielt haben auch länger motiviert bei einem Schweizer System, was, wie oben angesprochen das Schweizer System auch fairer machen würde. Das Verhältnis von gespielten Runden zur Teilnahmerzahl wäre auch viel besser, was dem Schweizer System eine viel bessere Aussagekraft gäbe. Man müsste auch keine blöden Modi bo1 mehr spielen usw. Ich könnte noch mehr Vorteile aufzählen. Den einzigen Nachteil, den ich sehe, wäre halt, dass man beim eigentlich Ereignis BSWS weniger Leute dabei hat. In diesem Sinne wäre das fairste System ein KO-System um Gold zu bestimmen, danach ein KO-System unter denen, die gegen den Sieger verloren haben, um Silber zu erhalten, und abschließend ein KO-System der übrigen Verlierer gegen Gold und der Verlierer gegen Silber um unter diesen Spielern Bronze zu bestimmen. Alle anderen Systeme hängen vom Losglück (normales KO-System, aber auch Schweizer System und Gruppenphasen) oder Tiebreakern (Schweizer System, Gruppenphasen) ab. Nur legt ein solches System eine sehr starke Betonung auf die einzelne Partie, auch wenn sie b-o-3 sein sollte, einmal läuft es nicht und ade. Obendrein wäre man für Silber und Bronze vom weiteren Formverlauf des Ausscheidegegners abhängig. Schließlich wäre es erst ein Turnier und nach dessen Ende noch zwei Kontrollturniere.
Selbst bei mehr Runden gäbe es das Tiebreakerproblem immer noch, wenngleich sowohl Punktzahl wie Tiebreakerzahl in der Tendenz natürlich immer aussagekräftiger werden.
Um die Buchholz loszuwerden gibt es also in meinen Augen drei Möglichkeiten:
1.Kein Schweizer System - sondern KO oder "Progressive Gruppen" in denen dann immer die ersten zwei oder ähnliche weiterkommen. Hier ergibt sich ggf. schnell das neue Tiebreakerproblem - A schlägt B, B schlägt C, C schlägt A, alle hauen den Rest weg.
2.Schweizer System aber dann unter Punktgleichen ein "Vorplayoff" um die weitere Teilnahme. Per se wohl die eleganteste Lösung, sie ergibt organisatorisch allerdings das Problem, dass die Wualifizierten eine unter Umständen große Pause einlegen müssen, die vom Zeitablauf her auch nicht gut planbar ist.
3.Schweizer System und ein anderer Tiebreaker. Da wüsste ich dann aber keinen guten. Die im Schach gelegentlich verwendeten (Sum Of Progress, Eloschnitt der Gegner) sind hier wegen der geringeren Aussagekraft der Elo in der BSW in meinen Augen ungeeignet.
Von daher wiederhole ich gerne die Phrase: jedes System hat Vor- und Nachteile, wovon einige auch Geschmackssache sind. Wenn jemand eines, das besser ist als alle anderen, findet, kann er damit viel Geld verdienen, denn das interessiert dann nicht nur die BSWS, sondern auch diverse Spiel- und Sportverbände.
Das Argument "Pro Buchholz" ist übrigens: Derjenige Spieler mit der besten Buchholz hat sein Ergebnis gegen die Spieler erreicht, die in diesem Turnier besser abschnitten, damit also das gleiche Ergebnis gegen potenziell bessere erreicht. Dass bei einigen Spielen der Zusammenhang zwischen Ergebnis und Spielstärke geringer ist (insbesondere bei Kombinationswettbewerben, die unter diesem Gesichtspunkt gar nicht stattfinden dürften), ist richtig, aber die Korrelation ist immerhin positiv. Und dass das Schweizer System zu mehr als zur Bestimmung eines Siegers eh nur begrenzt taugt, ist ja auch schon gesagt worden - je weiter man nach unten geht, desto willkürlicher wird es.
Dennoch: man kann sicherlich für einige Turniere überlegen, ob Schweizer das optimale System ist oder man nicht anders spielen will. Man kann zusätzlich auch überlegen, ob man die Buchholz ersetzen will. Aber für beides hätte ich gerne auch Vorschläge, speziell für letzteres. Ein "ich mag es nicht, tragt mir was anderes vor bis ich zufrieden bin" ist da wenig konstruktiv.
Finde ich alles super Ideen und ließe sich vielleicht tatsächlich realisieren, wenn man nicht mehr so viele Leute mit in den Hauptkampf nimmt. Klar ist auch, wie du schon geschrieben hast, dass es nicht den perfekten Turniermodus gibt, sondern das immer vom jeweiligen Spiel abhängt (Beispiel Routenplaner) und selbst da lässt sich noch viel diskutieren. Meine Frage ist nun, warum führt man diese, wie ich finde ziemlich konstruktive Diskussion, nicht VOR den BSWS? Da könnte man doch wunderbar außer der Gilde auch Leute mit einbeziehen, die z.B. viel Liga spielen. Nachher kann dann auch keiner mehr über den Turniermodus meckern, wenn da möglichst viele Leute mit in die Entscheidung einbezogen werden. Schließlich ist das auch die stärker von solchen Communities wie der BSW. Außerdem was bringt so eine Diskussion, wenn davon für die nächsten BSWS nichts hängen bleibt und nachher wieder die gleichen Fehler gemacht werden?
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Sonstiges / BrettSpielWeltSpiele 2010 - verschoben 19.12.2010 / Re: Anregungen und Beschwerden
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am: 15.04.2010, 18:29:30
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hershoff schrieb: Da die Regeln aber für alle die gleichen sind, kann man sich nicht darauf berufen, dass das System falsch war, sondern man ist einfach raus, weil man nach den gegebenen Regeln schlechter war (sollte einem als Spieler nicht unbekannt sein Wink )Das ist sicherlich ein Punkt. Immer nur über sein Pech zu jammern ist sicherlich nicht besonders sportlich. aber trotzdem spiele ich lieber in einem Turnier, wo ich die wertung für gerechter halte. Mime schrieb: Für Routenplaner war die einfache Buchholzwertung wohl tatsächlich nicht ideal - das könnte man theoretisch verallgemeinern, indem man nur die Punkte der Gegner in dem Spiel zählt, in dem man auf sie getroffen ist. Sind dann allerdings nur 4 Werte bei 6 Gesamtrunden und außerdem mit der gängigen Turnierverwaltung schwierig bzw. unmöglich zu implementieren.Das hört sich interessant an, aber habs nicht so richtig verstanden. 
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Sonstiges / BrettSpielWeltSpiele 2010 - verschoben 19.12.2010 / Re: Regelfrage - "Frühgratsen"
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am: 15.04.2010, 02:44:10
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Super Idee mit dem Aufgabeknopf. Ich wäre auf jeden Fall dafür. Aber nicht nur bei den BSWS, sondern allgemein. Dann gibts vielleicht auch nicht mehr so viele Leute die einfach droppen und wer die Idee vom Aufgeben nicht mag für den könnte man einen Aufgabeknopf ja optional einführen. Dann kann jeder der ein Spiel startet selber entscheiden, ob ein Aufgeben möglich sein soll oder nicht.
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Sonstiges / BrettSpielWeltSpiele 2010 - verschoben 19.12.2010 / Re: Anregungen und Beschwerden
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am: 15.04.2010, 02:38:34
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Nicht nur bei Glücksspielen. Beim Routenplaner war meine Buchholzwertung völlig im Keller, weil ich gegen den Spieler der nachher nur noch durchgeklickt hat am Anfang verloren hatte. Außerdem gabs da die Problematik, dass es zwei verschiedene Spiele waren und somit ein Schweizer System und auch die Buchholzwertung noch weniger aussagekräftig sind, aber das hatten wir alles schonmal. Das Schweizer System macht meiner Meinung nach nur Sinn, wenn ausreichend Runden gespielt werden und das wird zeitlich kaum möglich sein. Außerdem muss jeder ernsthaft bis zum Ende dabei bleiben und das wird bei Onlineturnieren nie der Fall sein. KO System mit Setzlisten nach ELO mit vorheriger Gruppenphase finde ich immer noch besser und vor allem auch gerechter. Ich glaube nicht, dass dann so eine große Aufregung wäre, wie nach den Turnieren im Schweizer oder Dänischen System.
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Sonstiges / BrettSpielWeltSpiele 2010 - verschoben 19.12.2010 / Re: Anregungen und Beschwerden
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am: 14.04.2010, 23:21:59
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Hi, die Kritk am Schweizer System kann ich sehr gut nachvollziehen und die Reaktion von Lys würde ich nicht überbewerten, schliesslich gibts in Internet Foren immer einige Leute, die sinnlos durch die Gegend "blöken" und an allem rummeckern, da kann man als Veranstalter schon mal dünnhäutig werden. Bei aller Kritik, die hier auch von mir kam, wollte ich doch nochmal festhalten, dass nichts davon persönlich gemeint war, sondern eher als Verbesserungsvorschlag gedacht war und von mir auch einen herzlichen Dank für die Organisation. Am meisten Spass hat mir bis jetzt, dass Dominion und SanktPetersburg Turnier gemacht. Ich denke beim nächsten Mal werde ich mich einfah an die fliessenden Veranstaltungen halten, da gibts dann meisstens auch kein Schweizer System. Das ist wohl eher mein Ding. Grüße Del
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Sonstiges / BrettSpielWeltSpiele 2010 - verschoben 19.12.2010 / Re: Anregungen und Beschwerden
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am: 11.04.2010, 02:12:33
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Hallo, wollte nochmal die Diskussion um dänisches oder Schweizer System ja oder nein aufnehmen. Also meine Erfahrung mit diesen Turniermodi ist bis jetzt durchweg negativ. Von StoneAge will ich hier gar nicht mehr anfangen. Da ja sowieso keine Bereitschaft besteht daran nochwas zu ändern. Aber heute beim Routenplaner Turnier hat sich mal wieder herausgestellt warum solche Spielmodi bei Onlineturnieren einfach nicht funktionieren. Da sind wohl Partien hergeschenkt worden und eine der letzten Partien wurde von einem Spieler gar nicht mehr zu Ende gespielt. Ich hatte das Vergnügen eine der ersten Partien gegen ihn zu spielen, wo er sich noch angestrengt hat und danach klickt der die Partien wohl nur noch durch. Auch wenn es für mich nicht viel am Gesamtergebnis geändert hat, ist das Ganze doch ein echter Spielspasskiller. Außerdem zweifle ich doch sehr den Sinn solcher Wertungen an, wenn man 2 verschiedene Spiele spielt, da dies keine zulässige Einschätzung der Spielstärke mehr liefert. Insofern ist das Schweizer System noch glückslastiger als ein KO. Gerade, weil viele Teilnehmer Spezialisten in dem einem Spiel und eher unerfahren in dem anderen Spiel waren und dann noch Buchholzwertung als Tiebreaker. Das war alles meiner Meinung nach nicht so optimal. So ein Schweizer System hört sich ja in der Theorie erstmal gerechter an, aber das lebt natürlich davon dass alle bis zum Ende mit vollem Einsatz dabei sind. Und das wird meiner Meinung nach bei einem Online-Turnier nie der Fall sein. Ich für meinen Teil werde wohl bei Turnieren in solchen Modi nicht mehr teilnehmen und würde mir wünschen, dass bei den nächsten BSWS die Turniermodi nochmal gründlich überdacht werden. Grüße Del
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Sonstiges / BrettSpielWeltSpiele 2010 - verschoben 19.12.2010 / Re: Anregungen und Beschwerden
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am: 07.04.2010, 00:47:40
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Ich hab noch nie von einem Turnier gehört, bei dem man, nachdem es schon angefangen hat noch einsteigen kann, was auch sinnvoll ist.
Ich hab auch noch nie von einem Turnier gehört, das nach dem Halbfinale abgebrochen wird und wo dann der der als erster im Finale stand als Sieger erklärt wird. Die letzte Runde im Schweizer System ist nun mal das Finale. Außerdem hätten die beiden sicher bei späterem Einstieg wieder Zeit gut gemacht. Schliesslich waren das keine Anfänger, die ewig für so ein Spiel brauchen.
Natürlich kann man Entscheidungen, die wie diese, sehr schnell fallen müssen, nachher hinterfragen und auch ggf. revidieren. Andererseits ist es auch so, dass zum Umwerfen von Tatsachenentscheidungen schon sehr schwere Argument vorliegen müssen, dass es eine bessere Lösung gegeben hätte, und die sehe ich hier nicht.
Wo wir grad bei hinkenden Fussballvergleichen sind. Wärst du auch dafür die Bundesliga nach 30 Spieltagen abzubrechen, nur weil noch ne Weltmeisterschaft ansteht? Natürlich nur, wenn Bayern grad vorne steht, oder?
Die gefundene Lösung beinhaltete, dass das Stone-Age-Turnier für alle gleiche Bedingungen ergibt, und genau wie das Schweizer System ist das Dänische System auch dafür geeignet, nach jeder Rundenzahl eine turniermäßig sinnige Rangliste zu erstellen - auch wenn mehr Runden immer besser sind. Zwar kann das die Turniertaktik beeinflussen (wenn man zum Beispiel mit Blick auf die noch stattfindende letzte Runde einen sicheren Zweiten Platz dem "Zocken" auf den ersten mit Absturzgefahr vorzieht), und jede runde mehr macht eine solche Tabelle potenziell schärfer, aber es ist schon eine Aussage über die bislang im Turnier gezeigten Leistungen.
Ich denke es ist ein Trugschluss zu behaupten, dass man das Dänische System einfach vorher abbrechen kann (s. Vergleiche oben). Wenn man eine Rundenzahl vorgibt benachteilt man nämlich die Spieler extrem die vorher im obersten 4er gespielt haben und dadurch in der Wertung abgerutscht sind und somit nicht mehr die Chance haben sich durch die abschließende Runde wieder nach oben zu spielen. Wie das halt bei mir passiert ist. Von daher ist die Rundenanzahl für die Medaillenvergabe entscheidend.
Ulko du fragst immer nach möglichen besseren Lösungen. Was hättet ihr denn gemacht, wenn das Turnier im KO System gewesen wäre und einer aus dem Finale unbedingt noch Numeri hätte spielen wollen. Du kannst mir nicht erzählen, dass ihr das Turnier dann auch abgebrochen hättet. Also muss es für den Fall ja wohl eine Lösungsstrategie geben mit der du hier aber nicht rausrücken willst.
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Sonstiges / BrettSpielWeltSpiele 2010 - verschoben 19.12.2010 / Re: Anregungen und Beschwerden
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am: 06.04.2010, 02:29:38
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Danke Stechmuck, also waren es ganze 2 Leute, die bei Numeri auch später hätten einsteigen können und deswegen brecht ihr ein ganzes Turnier ab. Wie gesagt, dass ist so als würde man ein Turnier im KO Sytem nach dem Halbfinale abbrechen. Aber wie auch schon oben gesagt, macht eine Diskussion wenig Sinn, wenn entsprechende Leute sowieso nicht bereit sind irgendetwas zurück zu nehmen.
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Sonstiges / BrettSpielWeltSpiele 2010 - verschoben 19.12.2010 / Re: Anregungen und Beschwerden
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am: 05.04.2010, 21:52:58
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Ich glaube das Problem das hier vorliegt, ist nicht das man dieses Turnier nicht zu Ende spielen könnte, wenn man wollte, sondern eher das man eine vorschnelle Medaillenvergabe nicht mehr zurück nehmen will und sich nicht noch mehr lächerlich machen will. Das Problem ist halt immer, wenn Leute Fehler machen und dann wiederum selbst über diese Fehler entscheiden. Wie gesagt man hätte das gestern unter den Top8 zu Ende spielen können. Das ganze Gemecker mit Appointment, Numeri und so, kam doch nur bei den Leuten auf, die sowieso keine Chance mehr auf eine Medaille hatten. Es lässt sich wohl aus dem Grund auch nicht mehr ändern, weil über meinen Vorschlag eines Zu-Ende-Spielen des Turnier hier überhaupt nicht ernsthaft nachgedacht wurde (s.o.). Von daher hätte ich mir den ganzen Einspruch und alles drumherum auch sparen können
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Sonstiges / BrettSpielWeltSpiele 2010 - verschoben 19.12.2010 / Re: Anregungen und Beschwerden
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am: 05.04.2010, 16:38:36
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Hallo, ich denke immer noch, dass es wohl möglich wäre die Top 8 nochmal zusammen zu bekommen und die Medaillen-Platzierungen zuende auszuspielen. Das hätte man dann auch übrigends gestern Abend noch machen können. Die Leute die unbedingt Numeri spielen wollten, hätten ja gehen können und wären dann disqualifiziert worden. Waren da unter den Top-Platzierten überhaupt Leute dabei, die in beiden Wettbewerben gespielt haben? Solche Fragen wurden gestern seltsamerweise abgeblockt. Das letzte, was ich im channel mitbekommen habe, war das lysiana gesagt hat: Wir spielen hier zuende und der Numeri Wettbewerb wartet. Dann habe ich mich auf mein Spiel konzentriert und plötzlich hiess es: Wir spielen die letzte Runde nicht mehr. Aber da waren wir gerade eine halbe Stunde über der Zeit! Und das am Sonntag Abend. Also wer da noch einen Termin hat, wie im channel zwischendurch rumgemeckert wurde, der hat einfach Pech gehabt. Schlieslich stellt man sich bei so einem Turnier darauf ein, dass es etwas länger dauern kann. Der Grund, warum ich zwischendurch mal gesagt habe, dass ich keine Lust mehr habe, war dass ich den Turniermodus von Anfang an für total aberwitzig gehalten habe. Außerdem hatte ich irgendwann tierisch Hunger, aber das liess sich aufgrund der vielen Wartezeiten irgendwann ändern. Die Wartezeiten waren zwischendurch ja auch richtig nervig. Was aber daran lag, dass man alle Turnierteilnehmer bis zum Ende mitgeschleift hat, anstatt irgendwann zu sagen, dass die in der unteren Hälfte auch gehen können. Bei so einem Modus war doch von vorneherein klar, dass die die irgendwann keine Chance mehr auf eine Medaille haben, anfangen zu stänkern und keine Lust mehr auf die letzte Runde haben. Was war das überhaupt für eine komische Geschichte ein Komitee zu entscheiden zu lassen, welcher Modus gespielt wird? Sind wir hier in der Politik? Zumindest der Turnierleiter sollte doch schliesslich von seinem Modus überzeugt sein. Also da ist doch aus meiner Sicht viel Spielspass auf der Strecke geblieben. Ich seh ja ein, dass niemandem geholfen ist so ein Ergebnis im Nachhinein zu annulieren, wie ich anfangs im oben genannten Link geschrieben habe und das nehme ich dann mal hier zurück, weils im ersten Ärger über dieses seltsame Turnier geschrieben wurde. Aber ich plädiere weiterhin für ein zu Ende spielen des Turniers. Hier dazu auch mal ein Zitat aus den BSWS Richtlinien ( http://bsws.gloppy.nl/2010/doku.php/veranstalter/start): Durchführung
Die vom Komitee vorgestellten Modi sind konsequent umzusetzen. Eine Modifikation des Turniers ist nur in Ausnahmesituationen (z.B. Serverausfälle, unerwartet lange Spiele) nach Rücksprache mit dem Komitee möglich.Also Serverausfälle hatten wir nicht und unerwartet lange hat das meiner Meinung alles auch nicht gedauert. Schliesslich waren wir gerade eine halbe Stunde über die Zeit (s.o.). Der Grund für den Abbruch war ganz klar das danach anstehende Numeri-Turnier. Ihr könnt doch nicht ein Turnier eine Runde vor Schluss abbrechen und dann die Medaillien quasi auswürfeln, damit habt ihr doch euren eigenen Turniermodus ad absurdum geführt. An dieser Stelle möchte ich aber auch nochmal betonen, dass ich der Turnierleitung keinen Vorwurf mache. Schliesslich weiss ich aus eigener Erfahrung, dass es nicht einfach ist so eine Situation zu handhaben, gerade wenn die Teilnehmer alle unzufrieden werden. Außerdem möchte ich hier niemanden persönlich angreifen. Aber dann bringt die Sache doch bitte anständig zu Ende. Liebe Grüße Del
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Spiele / StoneAge / BSWS Turnier
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am: 04.04.2010, 20:44:44
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Hallo,
ich möchte hiermit offiziel Einspruch einlegen gegen die Wertung des BSWS Stone Age Turniers, aus dem einfachen Grund da dieses nicht zu Ende gespielt wurd. In einem Spielsystem ohne KO System ist die Anzahl der Runden schliesslich schon entscheidend. Schliesslich hört man bei einem Wettbewerb mit KO System auch nicht nach dem Halbfinale auf und vergibt da die Medaillien. Ich möchte an dieser Stelle nicht anfangen über den Sinn des Dänischen Systems zu argumentieren, aber klar ist ja wohl dass so eine Wertung desto gerechter ist, je mehr Runde gespielt werden und da kann man nicht einfach hin gehen und eine Runde weglassen. Vor allem nicht, weil irgendwelche Teilnehmer noch woanders spielen möchten und dies nicht richtig eingeplant haben. Schliesslich sollten jedem klar sein, der sich anmeldet, dass so ein Turnier auch mal ein Stunde länger dauern kann. Also beantrage ich, dass das Turnier zu Ende gespielt wird (zumindest für die Leute die noch Medaillienchancen hatten) oder nicht gewertet wird.
Grüße Delgado
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