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Städte / C31 Babylon / Re: Üble Nachrede :'-(
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am: 05.04.2003, 15:11:23
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huhu du  öhm, hatte eben noch nen gedanken, der mir grad wieder entfallen is *lol* *überleg* ... *lol* nee fällt mir nich mehr ein... vielleicht später...
gruß... para...
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Städte / C31 Babylon / Re: Anders
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am: 01.04.2003, 15:30:17
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hach, ihr beiden seids ja herzallerliebst:)
*drückwueschelknuddeleuchbeide* *hexlnenknutscheraufdrück*
gruß... para...
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Städte / C31 Babylon / Anders
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am: 31.03.2003, 18:03:13
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Anders
Es ist wieder Zeit zu spielen. Man sollte nicht mit Menschen spielen magst Du sagen. Kann sein. Aber ich bin anders.
Du kannst mich nicht einordnen, mich nicht verstehen, nicht begreifen. Dabei hast Du eines schon lange erkannt, auch wenn Du es nicht einsehen willst. Ich bin eben anders.
Du wirfst mir vor, ich könne nicht verantwortungsbewußt handeln und siehst nicht Deine eigene Hand, wie sie die Karten verteilt, die ich gemischt habe. Nun, ich bin anders.
Trotz allem kehrst Du zurück, suchst meinen Blick, nennst mich eingebildet und nimmst mich in die Arme. Vielleicht siehst Du es ja doch, irgendwann. Ich bin anders, so wie Du.
Epilog: Es ist mal wieder so weit: Der Frühling kommt und bringt die ersten warmen Tage, die Vögel singen schon, wenn ich spät Nachts nach Hause komme, die ersten Blumen trauen sich zaghaft, etwas Farbe in die Welt zu bringen, und meine Freunde versuchen mit faszinierender Hartnäckigkeit, selbiges mit meiner Welt zu tun. "Du musst mehr raus, aus dem Haus, aus Dir selbst." "Du musst eitler werden." "Du musst offener werden" "Du musst Deinen Traum aktiver verfolgen" "Du musst etwas ändern" "Du musst Dich ändern" "Du musst wieder Du selbst werden, mehr, wie Du früher warst" "Du musst mehr auf Menschen zugehen" "Du musst Menschen das Gefühl geben, Dich erreichen zu können". Und so weiter, und so fort. Muss ich? Muss ich wirklich? Ich bin anders. Ticke anders. Lebe anders als die meisten. Habe meine ganz eigenen Träume, Vorstellungen, Glauben. Halte daran fest, ja, denn sie sind ein Teil dessen, was mich ausmacht. Und sie funktionieren, für mich jedenfalls. Ich denke auch nicht, dass sie ernsthaft jemandem schaden. Nein, das denke ich wirklich nicht. Muss ich also? Bei Gott, nein. Ich muss nicht. Aber ich darf. Und deshalb, nur deshalb, werde ich vielleicht auch. Aus mir heraus, wenn da eine Unzufriedenheit aufkeimt. Und das tut sie, jedesmal, wenn ein Traum seine Flügel verliert, ich selbst mich zu sehr belaste, schwer mache, einsperre. Ich muss fliegen, liebe Freunde, und auch, wenn ich mich manchmal etwas ausruhe, eine Zwischenlandung einlege und mir die Welt mal wieder vom Bodenlevel aus betrachte, so werde ich doch jedesmal wieder fliegen, meist früher denn später. Das Spiel beginnt in mir. Ich bin anders. So wie ihr.
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Städte / C31 Babylon / Re: Geburtstagsparty
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am: 15.03.2003, 00:13:15
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ist dea also für den 12. 4. angelegt? ende april fahr ich irgendwann übers WE weg, wann weiß ich noch nich genau... aber am 12. wär ich dabei...
bin auch gern bereit spiele zu erklären bis auf LC und CCE, CCE brauch ich selbst nochma wen, der erklärt und LC kann ich nich erklären, zumindest nich online...
gruß... para...
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Technische Fragen / Bug-Reports / tichu
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am: 13.03.2003, 14:18:52
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huhu meine lieben, also erstmal möcht ich erwähnen, dass ich schon gut finde, dass man nicht mehr nach jeder runde gefragt wird, ob man weiterspielen will... aber geärgert hab ich mich gestern abend trotzdem... folgendes... ich sagte GT war soweit auch durch hatte dr gespielt und ne 5er straße... ich bekam also des fenster wem ich den stich geben will, klickte ok und das fenster erschien erneut, ich klickte nochmal und als das fenster verschwand, sah ich dass ich eine einzelne karte gespielt hatte, dies jedoch ohne die karte zu wählen und ohne auf karte spielen zu klicken... somit war des GT natürlich hinfällig... die anderen mitspieler sagten dann es wäre ihnen auch schon öfter mal passiert...
weiß nicht woran es liegt, noch wie man es ändern kann, aber so kanns doch nich richtig sein...
gruß... para...
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Städte / C31 Babylon / Was wäre schlimmer...
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am: 11.03.2003, 20:28:36
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Was wäre schlimmer?
Wenn Du des Nachts durch einsame Straßen streifst und Deine Schritte hohl Dir folgen wie ein Fremder, wenn der Nebel kalt Dir in den Nacken haucht und der Wind dich berührt wie Spinnweben so fein,
wenn Du vermeinst, ein Lachen zu hören, zart wie Kristall, und doch viel zu schrill, um liebevoll zu sein, oh nein, nicht mal menschlich, eine Katze vielleicht, oder ein Geist,
wenn die Schatten lebendig werden, und Du glaubst Bewegung zu sehen, wo kein Leben ist, wenn viele tausend Stimmen zu Dir flüstern, nicht nur Deinen Namen, oh nein, nur nicht
umdrehen, denn, wer weiß, vielleicht stehe ich ganz dicht hinter Dir und flüstere "Bleib bei mir..."
.... vielleicht aber auch nicht.
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Städte / C31 Babylon / Re: Traumstaub
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am: 11.03.2003, 20:07:23
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machst du das jetzt öfter, para?
werd mich bemühen, kanns dir aba nich versprechen  brauch ja inspiration und so und zeit und lust und ideen und... ja, und... manchmal auch bestätigung, dass es anderen gefällt was sie lesen 
gruss... para... die gern und viel schreibt, aber nich alles für lesenswert hält ...
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Städte / C31 Babylon / Re: Traumstaub
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am: 11.03.2003, 14:51:15
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Epilog: ja, para hat mal wieder die Schreiberlaune gepackt... entstanden ist die Geschichte, weil meine Cousine mir gestern erzählte, dass Josy (mein wuffi) mit einem Käfer spielen wollte, und ihm dabei einen Stoß mit der pfote verpasste... und er muss nu halt sterben... und sie war ganz traurig...
also in diesem sinne... Svenja... die is für dich 
gruß... para..
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Städte / C31 Babylon / Re: Traumstaub
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am: 11.03.2003, 14:45:35
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?Und du sagst, das sei auch wie ein kleiner Tod, nur eben nicht endgültig." Wieder nickte der Schmetterling, wenn auch nur schwach. Er war so müde. ?Und du sagst, du stirbst. Den endgültigen Tod, meine ich." ?Ja," sagte der Schmetterling leise. Das Bild des schwarzen Schmetterlings kam ihn in den Sinn, und er erschauderte. ?Woher weißt du das? Ich meine, dass dieser Tod endgültig ist?" Da stutzte der kleine Schmetterling, setzte zu einer Antwort an, zögerte, schüttelte schwach den Kopf und sagte, selbst erstaunt: ?Ich weiß es nicht." Zum ersten mal an diesem Tag spürte er, wie warm die Sonne über seine Flügel strich. Dann schlief er ein-
Er träumte vom fliegen. Wie er über die Wiese glitt, so hoch wie nie zuvor. Da war der große, schwarze Schmetterling an seiner Seite, aber er war gar nicht schwarz. Nein, seine Flügel waren in so leuchtende Farben getaucht, dass selbst das Sonnenlicht dagegen verblasste. Farben, die der kleine Schmetterling noch nie zuvor gesehen hatte. ?Was bist du?" fragte er ganz ehrfürchtig den großen Schmetterling. ?Ein Traum", war die Antwort. Und der kleine Schmetterling seufzte einen großen Seufzer, einen Seufzer so groß wie die ganze Last der Welt. Und mit diesem Seufzer fiel die Welt von ihm ab wie ein zu klein gewordener Kokon. Dann kamen die Farben auch zu ihm.
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Städte / C31 Babylon / Re: Traumstaub
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am: 11.03.2003, 14:44:07
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Da wurde das Gesicht der dicken Raupe sehr, sehr ernst. ?Ein Freund von mir ist gestorben, erst gestern", sagte sie sehr leise. Ihr Gesicht war wie eine einzige große Träne. Das tat dem Schmetterling jetzt doch etwas leid. ?Das konnte ich ja nicht wissen" sagte er, etwas weniger schroff. ?Hat ihn ein Vogel erwischt?" ?Aber nein", sagte die Raupe. ?Es war ganz seltsam. Vor zwei Sonnen,da krochen wir noch gemeinsam über einen Ast, und er sagte noch, er fühle sich etwas seltsam. Und gestern war er dann verschwunden. Ich habe ihn überall gesucht, und schließlich gefunden, glaube ich. An seinem Schlafplatz. Da war ein großes weißes Knäul, in seidene Fäden eingewickelt, wie Spinnengarn. Und ich glaube, da drinnen war mein Freund. Er rührte sich nicht mehr, und ich, nun, ich bekam es mit der Angst und bin ganz schnell weg." Da musste der Schmetterling lachen, er konnte nicht anders. Er lachte und lachte, dass seine nutzlosen Flügel wild gegeneinander schlugen. ?Du Dummkopf", sagte er zwischen zwei Flügelschlägen. ?Das ist nicht der Tod. Nun, ein kleiner Tod vielleicht, aber nicht der entgültige. Das nennt sich verpuppen, und das machen alle Raupen, wenn sie groß genug sind und genug gegessen haben. Du wirst sehen, in ein paar Tagen bricht der Kokon deines Freundes auf und..." ?... und er kommt wieder raus und kann dann weiter mit mir über die Zweige kriechen?" unterbrach die Raupe ganz aufgeregt. ?... nein, ich meine, ja, er kommt raus, aber nicht mehr als Raupe." ?Nein?" Nun war die Raupe sichtlich verblüfft. ?Als was denn dann?" ?Als Schmetterling", sagte der Schmetterling und grinste. ?Nein!" Die Raupe starrte den Schmetterling mit großen Augen an. ?Sag bloß, du warst mal eine Raupe?" Der Schmetterling nickte. ?Und ich werde mal so wie du?" Der Schmetterling nickte wieder. ?Wow." Neugierig umrundete die Raupe den Schmetterling, betrachtete ihn genau von allen Seiten. ?Du meinst, ich... ich..." ?Du wirst fliegen können", sagte der Schmetterling, der sich noch genau erinnerte, wie ein Schmetterling ihm das Geheimnis der Verpuppung offenbarte. ?Erzähl mir vom fliegen. Bitte?" bat die Raupe und legte sich vor ihn. Und der Schmetterling erzählte. Vom Wind unter den Flügeln, und auf den Flügeln, und wie er sanft streichelnd oder wild fordernd sein konnte. Von der großen Wiese, und wie sie immer kleiner wurde, um so höher man stieg. Vom Rausch der Geschwindigkeit. Vom Glück, alle Schwere los zu sein. Er erzählte und erzählte, in den buntesten Farben und tollsten Formen, und als er geendet hatte, sagte die Raupe: ?Noch mal. Bitte!" und er begann von vorne. ?Weißt du," sagte die Raupe, als sie merkte, wie der Schmetterling müde wurde, ?eines verstehe ich nicht." ?Was denn?" fragte der Schmetterling und gähnte. ?Nun, ich dachte, mein Freund sei tot. Vielleicht denkt mein Freund das selbst. Ich meine, er wusste ja nicht, dass er zu einem Schmetterling wird. Wenn ich mir vorstelle, ich würde mich auf einmal selbst ein Leichentuch weben, dann wäre ich sicher überzeugt, zu sterben." Der Schmetterling nickte. Genau diese Angst hatten ihm viele Schmetterlinge beschrieben, die als Raupen nicht in das Geheimnis eingeweiht wurden.
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Städte / C31 Babylon / Re: Traumstaub
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am: 11.03.2003, 14:38:52
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Die Nacht brach herein, und die Welt erfüllte sich mit Rascheln und Flüstern. Gerne hätte der kleine Schmetterling noch ein wenig geschlafen. Der Weg unter den Busch war weit gewesen, sicher ein paar Meter. Als er noch fliegen konnte, da war das nichts gewesen, aber jetzt, auf seine dürren Beine angewiesen, war es wie eine Wanderung ans Ende der Welt. Es hatte ihn sehr erschöpft, und ein ums andere mal driftete er in Richtung des kleinen Todes namens Schlaf. Aber immer schreckte ihn ein Geräusch auf. Er sah den großen, schwarzen Schmetterling, durch die Zweige des Busches, wie er flatternd wartete, auf ihn, um ihn zu geleiten auf dem letzten Weg. Der kleine Schmetterling kroch noch etwas tiefer unter die Zweige. Der Schwarze musste schon zu ihm kommen. Freiwillig würde er ihm nicht folgen, nein. Irgendwann obsiegte dann doch die Erschöpfung, und der Schmetterling versank in die tiefe Schwärze eines traumlosen Schlafes.
"Du siehst nicht gut aus." Ein einzelner Lichtstrahl hatte seinen Weg durch die Zweige gefunden und hüllte den Schmetterling in goldenes Licht. Wies ihm den Weg aus dem Schwarz des Schlafes. Das Licht und diese freundliche, wenn auch besorgte Stimme. Da stand eine Raupe neben ihm, dick und fett, mit einzelnen Härchen, die wild in alle Himmelsrichtungen zeigten. Der Schmetterling erschrak etwas, aber das runde Gesicht der Raupe war freundlich, und er hatte sowieso nicht mehr die Kraft, um wegzulaufen. "Echt, du siehst gar nicht gut aus", wiederholte die Raupe und trat nervös von den linken Beinen auf die rechten. "Ich sterbe", sagte der Schmetterling, etwas schroff. Er hatte kein großes Interesse an einer Konversation. Er fand, sein Tod sei etwas zu persönliches, um ihn mit einer so hässliche Raupe zu teilen. "Oh", sagte die Raupe. Ihr rundliches Gesicht verzog sich zu einem einzigen großen auf den Kopf gestellten U. Und dann noch, als ob es ihr gerade erst eingefallen wäre: "Das tut mir leid. Wieso denn?" Der Schmetterling seufzte. Es sah nicht so aus, als wollte die Raupe schnell wieder verschwinden. "Ich habe den Staub auf meinen Flügeln verloren. Kann nicht mehr fliegen", sagte er grimmig. "Aber", erwiderte die Raupe, ?das kann ich auch nicht", und stellte sich wie zum Beweis auf die Hinterbeine, reckte den ganzen Körper steil nach oben. Das sah irgendwie lustig aus, und wäre dem Schmetterling nach Lachen gewesen, dann hätte er mindestens gekichert. So aber schaute er sich die Darbietung nur mit ernster Grabesmiene an. "Siehst du," sagte die Raupe, "höher komme ich nicht. Und ich muss nicht sterben, glaube ich, also, irgendwann vielleicht, aber nicht jetzt." Dem Schmetterling war nun wirklich nicht danach, einer Raupe seine Natur zu erläutern, und so brummte er genervt: "Was weiß eine Raupe wie du denn vom sterben?"
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Städte / C31 Babylon / Re: Traumstaub
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am: 11.03.2003, 14:38:11
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Der kleine Schmetterling hatte zwei große und wunderschöne Augen auf seinen Flügeln abgebildet, und wenn ein Vogel kam, dann, whuuuusch, öffnete er seine Flügel ganz weit, und der Vogel erschrak sich ob der Augen und flog davon. Aber jetzt waren da keine Augen mehr, nur noch Striemen in hässlichem Grau, das man bekommt, wenn man versucht, zu viele Farben miteinander zu vermischen. Der kleine Schmetterling war also dem Tode geweiht. Und er wusste das. Nun ist es ein seltsam Ding, mit uns lebend Wesen. Selbst im Angesicht des sicheren Todes wollen wir nichts weiter als noch ein wenig länger zu leben. Was daran liegen mag, dass wir schon mit unserer Geburt den sicheren Tod vor Augen haben. Denn wir alle werden sterben, früher oder später. Nur, es ist die Zeit zwischen Geburt und Tod, auf die es uns ankommt, die wir Leben nennen, und wir wollen so viel wie möglich davon haben. Und so feilschte der kleine Schmetterling mit dem Tod, Sekunde um Sekunde, Minute um Stunde. Er kroch, so gut es mit seinen kleinen Beinchen ging, tief unter einen Busch, so weit ins Dunkel, wie es nur ging. Hier war er zumindest sicher vor den Vögeln. Er meinte ein paar mal, ihre Schatten über die Erde schleichen zu sehen, um ihn herum, immer im Kreis, wie Todesengel. Aber kein spitzer Schnabel machte seinem farblosen Leben ein schnelles Ende, und so erreichte er die vermeintliche Sicherheit der Dunkelheit. Dort lag er, mit zitternden, nutzlosen Flügeln, angstvoll nach links und rechts schauend, hielt Ausschau nach dem Tod, der sicher nicht lange auf sich warten ließ. Aber der Tod war geduldig.
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