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Autor Thema: Drachengeschichte 1  (Gelesen 29 mal)
gabinski
Zaubermeister
*****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 786


ich bin der Drache der Weisheit!! und komme aus Dragontown (C30) bin Österreicherin und spiele sehr gerne hier!!

amalianca2000
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« am: 16.10.2002, 04:09:55 »

Der kleine Drache  
Es war einmal ein Müller, der hatte einen Sohn, der hieß Toni. Toni war ein kluger Junge. Als er zehn Jahre war, wollte er in die Welt ziehen um sie zu erkunden. Erst wollte der Vater ihn nicht gehen lassen, aber dann überredete ihn Toni. Der Vater gab ihm sein Pferd, Brot, eine Öllampe, eine Decke und einen Krug, um Wasser aus Brunnen zu schöpfen. Am nächsten Tag verabschiedete Toni sich von seinem Vater und zog los. Mit Tränen in den Augen winkte der Vater seinem Sohn noch nach.
Toni ritt den ganzen Tag. Als es dämmerte, hielt er an, breitete eine Decke aus und band das Pferd an einem Baum fest. Nun packte er Brot aus, holte Wasser und aß sein Abendessen. Als er satt war, legte er sich auf eine Hälfte der Decke und deckte sich mit der anderen Hälfte zu. Als er am nächsten Tag aufwachte, schien schon die Sonne. Da entdeckte Toni zufällig etwas, das im Gebüsch glitzerte. Er stand auf um es sich näher anzuschauen. Da sah er, dass es ein riesengroßes Ei war.  


Er trug das große Ei aus dem Gebüsch und legte es in die Sonne. Plötzlich knackte es und ein Drachenkopf schaute heraus. Erst erschrak Toni, aber dann fragte er ganz langsam: " Hallo, ich heiße Toni. Wie heißt denn du? „Uaarr!" , fauchte der Drachen.
Toni erschrak, aber dann überlegte er und ihm fiel ein, dass der kleine Drache ja noch gar keinen Namen haben konnte. „Ich könnte ihm ja einen Namen geben", dachte Toni. Nach langem Überlegen hatte er eine Idee. „Ich könnte ihn ja Fauchi nennen!"
 




Dann sagte er zu dem kleinen Drachen: "Hallo Fauchi, wie geht es dir?" „Mir geht es gut" , antwortete der Drache, „bis auf eines!" „Was denn?" , fragte Toni verdutzt. „Ich habe Hunger!"
„Möchtest du Brot oder Wurst?" „Beides!" „Na gut!" ,sagte Toni und gab ihm ein Brot mit Wurst. Fauchi fraß gierig und leckte sich die Lippen. „Mmmh, das schmeckt!" ,schmatzte er. Dann sagte Toni: "So, Fauchi, wenn du mit mir gehen willst, dann musst du dich jetzt aufmachen, denn ich ziehe nun weiter."
„Hm", überlegte Fauchi, „ich weiß nicht, wo ich hin soll. Wohin gehst du denn?"
„Ich erkunde die Welt!" , sagte Toni. „Okay! Ich komme mit!" , rief Fauchi. „Na, dann komm, wir wollen nicht warten!"
Dann gingen sie los. Plötzlich blieb Toni stehen. „Mist, Mist, Mist! Wir haben das Pferd vergessen! So was Dummes, jetzt müssen wir den ganzen Weg zurück gehen! " Toni ärgerte sich riesig. „Ist doch gar nicht schlimm!" , tröstete ihn Fauchi, „ich kann dich auf meinen Rücken nehmen und wir fliegen!" "Na ja, eigentlich hast du recht, das Pferd wäre nur lästig gewesen!" Plötzlich sahen sie einen großen Drachen am Himmel fliegen. " Komm, wir folgen dem Drachen!" sagte Toni. "Okay, steig auf !" Und so flogen sie dem Drachen nach. Als der Drache landete, sahen sie, dass es hier Vulkane und Lavaflüsse gab. Die Erde bebte und flimmerte. Toni konnte erst kaum auftreten, aber dann gewöhnten sich seine Füße an die Hitze. Dann gingen sie und schauten sich um. Auf einmal standen sie vor einer Höhle. Plötzlich fing es an zu regnen und zu gewittern. Blitze zuckten über den Himmel und es donnerte. Ihnen blieb nichts anderes übrig, als in die Höhle zu gehen.  


 
Als sie hinein gingen machte es "plopp, plopp, plopp". Als sie weiter gingen, funkelten ihnen plötzlich zwei Augen entgegen. Erst erschraken sie, aber dann erschraken sie noch mehr. Denn auf einmal sprach eine tiefe Stimme zu ihnen: "Wer seid ihr und wie habt ihr hierher gefunden? Wie ich sehe, ist ein Mensch unter euch. Menschen können hier ohne Drachen nie herkommen.""Aber, aber, ich bin doch mit einem Drachen hergekommen!" sagte Toni. Er stotterte dabei etwas, weil er gesehen hatte, dass ein großer Drache vor ihnen saß. "Ach so, und welcher Drache hat dich hier hergebracht?" "Na, Fauchi, äh - dieser Drache - er steht doch neben mir." "Aha, ein Jungdrache also!" Dann sagte der große Drache zu dem kleinen Drachen: " Na gut, dann werde ich den Menschenjungen verschonen. Denn eigentlich ist es verboten, Menschen hierher zu bringen. Aber das konntest du ,kleiner Drache, aber nicht wissen! Also machen wir eine Ausnahme. Ihr dürft hier leben, aber du Menschenjunge darfst nicht mehr zu den Menschen zurück." Fauchi und Toni waren einverstanden und erlebten noch viele schöne Abenteuer zusammen.  


Anna Solinski        
« Letzte Änderung: 16.10.2002, 09:13:44 von gabinski » Gespeichert

grüße gabinski
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