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Autor Thema: Drachengeschichte 4  Wie alles begann  (Gelesen 47 mal)
gabinski
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ich bin der Drache der Weisheit!! und komme aus Dragontown (C30) bin Österreicherin und spiele sehr gerne hier!!

amalianca2000
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« am: 16.10.2002, 08:58:16 »

Wie alles begann ...



Ayreon runzelte die Stirn. Schon seit einiger Zeit spürte er diese mächtige Präsenz. Er befand sich auf dem Rückweg von der Schule, wo er die Waisenkinder dieses Bezirks im Sprawl unterrichtete. Seit diesem Zeitpunkt spürte er, dass ihm jemand mit einer gewaltigen Ausstrahlung folgte.

Obwohl Ayreon von Geburt an blind war, verfügte er über besondere Sinne. Er war in der Lage, sich wie ein Sehender zu bewegen, weil er die Ausstrahlung von Lebewesen und Dingen im Astralraum "sehen" konnte. Er konnte auch Magie und magische Wesen ganz deutlich spüren, wenn sie in seiner Nähe weilten.
Aus diesem Grunde hatte er es auch immer abgelehnt, sich Cyberaugen implantieren zu lassen, obwohl dies schon seit vielen Jahren technisch möglich war, denn dies hätte seine magischen Sinne unwiederbringlich zerstört.

Er fasste seinen Eichenstab, der mit verschiedenen Symbolen und Zeichen verziert war, fester und setzte seinen Weg fort. Unbehelligt erreichte er seine Wohnung, die nicht allzu weit von der Schule entfernt lag. Er entzündete ein Feuer im Kamin, setzte sich in seinen Lieblingssessel davor und wartete. Es verging nicht viel Zeit, bis es an seiner Tür klopfte.

"Kommen sie rein, die Tür ist offen," sagte Ayreon. Die Tür ging auf und sein Verfolger betrat die Wohnung. Ein Blick in der Astralraum verriet ihm, dass es sich bei diesem Fremden um die Präsenz handelt, die er die ganze Zeit gespürt hatte. Er sah zwar eine annähernd menschliche Aura im Astralraum, doch im Hintergrund spürte er etwas viel Größeres, Mächtigeres. Der Fremde hatte seine Aura getarnt, doch Ayreon konnte dies spüren.

teil 1
« Letzte Änderung: 16.10.2002, 09:16:53 von gabinski » Gespeichert

grüße gabinski
gabinski
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amalianca2000
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« Antworten #1 am: 16.10.2002, 08:59:15 »

Nehmen sie doch hier bei mir am Kamin Platz," lud er den geheimnisvollen Fremden ein. Er war sich ganz sicher, dass ihm von diesem Fremden keine Gefahr drohte, und auf sein Gefühl hatte er sich immer verlassen können.

"Weshalb sind sie mir gefolgt?"

"Ich habe eine Menge über sie gehört," sprach der Fremde mit wohlklingender Stimme, die ihm auf Anhieb sympathisch war. Gleichwohl wusste er, dass sich hinter dieser Stimme mehr verbarg, dass sie es gewohnt war, zu befehlen, trotzdem aber sanftmütig und gut war. "Man erzählt, sie würden über viele Dinge Bescheid wissen, insbesondere über Drachen."

"Ich kenne ein paar Geschichten," erwiderte Ayreon geheimnisvoll, denn er wollte es dem Fremden nicht zu leicht machen, "nichts Besonderes." Der Fremde sollte schon selber damit herausrücken, weshalb er ihn aufgesucht hatte.

"Wissen sie, ich beschäftige mich schon seit langem mit Drachen und ihrer Geschichte. Aber ich konnte bisher nicht herausfinden, wo die Drachen ursprünglich hergekommen sind. Vielleicht können sie mir helfen?" erwiderte der Fremde und beantwortete damit Ayreon's unausgesprochene Frage.

"Hmmmmmm," erwiderte dieser. "Ich kenne da eine Geschichte, in der überliefert ist, wie alles begann. Allerdings hätte ich gerne gewusst, wer Sie wirklich sind." Sie sind nämlich mehr, als sie zu sein scheinen."

"Genügt es, wenn ich es ihnen im Anschluss an ihre Geschichte verrate? Sie haben mein Wort darauf."

Obwohl Ayreon den Fremden nicht kannte, spürte er dessen Aufrichtigkeit in seinen Worten und deshalb nickte er zustimmend. Er lehnte sich entspannt in seinem Sessel vor dem Kaminfeuer zurück, und konzentrierte sich einen Moment lang.

"Vor unendlich langer Zeit," begann er mit seiner Erzählung, "als Atlantis noch gar nicht aus den Fluten des Meeres geboren war, existierte eine sehr hochstehende Zivilisation auf der Erde. Es handelte sich um die sogenannten ersten bzw. wahren Menschen. Damals waren Wissenschaft und Magie zwei Seiten derselben Medaille. Ein guter Wissenschaftler war zugleich ein ausgezeichneter Zauberer, denn in jener Zeit war das Wissen um diese Dinge noch viel umfassender, als es heute ist, und diese Menschen wussten es zu ihrem Wohl einzusetzen.

« Letzte Änderung: 16.10.2002, 14:43:21 von gabinski » Gespeichert

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gabinski
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amalianca2000
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« Antworten #2 am: 16.10.2002, 09:00:43 »

So hatten sie eine Zivilisation errichtet, in der es jedem gut ging. Armut war unbekannt, Krankheiten waren besiegt. Aber gerade dieser Wohlstand bescherte den Menschen auch viel Langeweile. Allen ging es gut, jeder hatte Arbeit, und nicht jeder beschäftigte sich zusätzlich noch mit Forschungen.

Einer dieser Zauberer, Xy, hatte sich etwas besonderes vorgenommen. Er war auf der Suche nach außergewöhnlichen, intelligenten Wesen. Sie sollten völlig anders sein als die Menschen, trotzdem intelligent, mit großem Wissen ausgestattet und von edler Gesinnung. Solche Wesen wollte er in unsere Welt holen, um den Menschen ein wenig von ihrer Langeweile zu nehmen.

Seine Forschungen dauerten lange, oftmals war er der Verzweiflung nahe, denn was er suchte, fand er zunächst nicht. Seine Forschungen führten in andere Dimensionen, auf andere Ebenen, doch ohne Erfolg. Aber er gab nicht auf. Eine seiner Exkursionen führte ihn auf eine besondere Metaebene. Dort traf er auf Sinah, ein uraltes Geistwesen mit enormem Wissen, was selbst das Wissen der ersten Menschen bei weitem überstieg.

Sie erzählte ihm von einer Welt, wo es ganz außergewöhnliche Wesen gab, die ebenfalls auf der Suche nach anderen intelligenten Wesen waren, mit denen sie Freundschaft schließen konnten. Sinah's Beschreibung nach erfüllten sie alle Kriterien, die Xy sich gestellt hatte. Mit Sinah's Hilfe gelang es ihm, ein magisches Ritual auszuarbeiten, welches ihm helfen sollte, Kontakt zu diesen Wesen zu knüpfen.

Auf der Metaebene, die so völlig von Magie durchdrungen war, konnte er so einen geistigen Kontakt zu Kyramon knüpfen. Die beiden unterhielten sich sehr lange, und Xy besuchte die Metaebene sehr häufig, um dort den Kontakt zu Kyramon zu suchen. Die beiden genossen die Gespräche sehr, denn sie stellten eine gewisse Seelenverwandtschaften fest, und in vielen Bereichen ergänzten sie sich. So entstand eine tiefe Freundschaft, obwohl die beiden sich noch nie gesehen hatten, denn auf der Metaebene konnte der Kontakt nur auf geistiger Ebene erfolgen.

Xy erzählte seinen Freunden von den freundlichen und weisen Wesen, zu denen er Kontakt hatte. Kyramon tat das Gleiche in seiner Welt. Als Xy dann bei einem der Gespräche die Frage stellte, ob Kyramon bereit sei, in die Welt der Menschen zu kommen und dort zu leben, konnte dieser erwidern, dass 444 Wesen seiner Art bereit seien, die Reise auf die Erde anzutreten.

Jetzt musste nur noch ein Weg gefunden werden, wie diese Wesen auf die Erde gelangen konnten. Xy vertiefte sich in die Erforschung der Metaebene, denn ihm war klar, dass der Transfer nur hierüber erfolgen konnte. Sinah war ihm dabei eine große Hilfe, denn ihr Wissen war sehr umfassend.

So fand Xy eine Transfermöglichkeit von Kyramons Welt über die Metaebene zur Erde. Der Vorgang würde nur in eine Richtung funktionieren, und das auch nur einmal, soviel ergaben Xy's Studien. Die beiden besprachen sich und legten einen Termin für den Transfer fest. Anschließend kehrten beide in ihre Welt zurück, um die notwendigen Vorbereitungen zu treffen.

« Letzte Änderung: 16.10.2002, 14:44:03 von gabinski » Gespeichert

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amalianca2000
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« Antworten #3 am: 16.10.2002, 09:09:49 »

Kyramon versammelte die Freiwilligen, die die Reise antreten wollten. Auf der anderen Seite bat Xy viele große Wissenschaftler um Hilfe, denn alleine konnte er den Durchgang nicht erschaffen. Xy und seine Freunde versammelten sich auf der Metaebene. Jeder hatte diverse Geräte und magische Gegenstände bei sich.
In einem Ritual, welches noch heute seinesgleichen sucht, verbanden sie die magischen Energien verschiedener Ebenen miteinander, verwoben das ganze zu einem stabilen Geflecht und erschufen so einen Durchgang zwischen den beiden Welten.

In Kyramons Welt öffnete sich ein riesiges kreisrundes Tor. Auf der Erde geschah das gleiche. Nacheinander betraten Kyramon und seine Gefährten das Tor und gelangten so auf die Erde. Nach einer gewissen Zeit konnten Xy und seine Gefährten die Energien nicht mehr aufrechterhalten, und das Tor kollabierte. Erschöpft, aber auch neugierig, wie denn sein Freund aussah, kehrten Xy und seine Freunde von der Metaebene zurück.

Xy trat nach draußen und schaute sich nach seinem Freund um. Ein Blick in den Himmel ließ ihn sprachlos innehalten. Dort oben flogen die wundervollsten Wesen, die er je gesehen hatte. Prächtig waren diese majestätischen Wesen mit den großen Schwingen anzuschauen, die roten, grünen und blauen, die ockerfarbenen und die violetten, die schwarzen und die weißen, die bronzenen, silbernen und goldenen Schuppen, welche im Sonnlicht funkelten. Der Anblick trieb ihm die Freudentränen in die Augen.

In Gedanken rief Xy seinen Freund Kyramon. Ein riesiges Wesen löste sich aus der Masse der anderen, flog in seine Richtung und landete sanft vor ihm. Das Wesen war wunderschön. Seine Schwingen waren gewaltig, seine Schuppen glänzten bronzen im Sonnenlicht, und mit seinen großen Augen schaute es auf den Menschen herunter.

"Ich bin der Drache Kyramon," hörte Xy eine mächtige Stimme in seinen Gedanken. "Ich freue mich, Dich kennenzulernen." Der geschuppte und gehörnte Kopf senkte sich herunter, damit Xy seinen neuen Freund aus der Nähe in die Augen schauen konnte.

Tja, so kamen die Drachen auf die Erde und so begann alles..." beendete Ayreon seine Erzählung.

Der Fremde schwieg eine Weile und hing seinen Gedanken nach, dann sagte er zu Ayreon: "Vielen Dank für diese wundervolle Geschichte. Sie haben mir sehr weitergeholfen."

Ayreon drehte den Kopf in seine Richtung und wartete. Plötzlich war da diese mächtige Stimme in seinem Kopf:
"Schau mich an! Ich bin Dunkelzahn!"

Ayreon richtete seinen Blick auf die Aura des Fremden, und jetzt endlich konnte er dessen wahre Gestalt erkennen, da der Fremde seine Tarnung fallen ließ. Die Aura des Fremden hatte die Gestalt eines riesigen Drachens, durchscheinend und vor Magie pulsierend, wunderschön anzuschauen.

"Sie sind es wirklich," hauchte Ayreon ehrfürchtig. Der Großdrache Dunkelzahn weilte in menschlicher Gestalt hier bei ihm, in seiner Wohnung. Dunkelzahn, der unter anderem Inhaber der Draco Foundation war, einem Megakonzern, der in der Hierarchie der Konzerne ganz weit oben stand. Dunkelzahn war weithin bekannt als einer derjenigen Drachen, die sich zum Wohle sowohl der Menschen, als auch der Metamenschen einsetzten.

"Ihre Gesichte war nicht nur wunderschön, sondern sie hat mir sehr weitergeholfen. Ich möchte mich gerne erkenntlich zeigen," sagte Dunkelzahn.

Ayreon überlegte einen kurzen Moment, dann erwiderte er: "Ich persönlich möchte kein Geld für mich, aber die Waisenkinder hier könnten ein vernünftiges Schulgebäude gebrauchen. Das jetzige ist nur eine Bruchbude, aber das einzige, was überhaupt hier taugt."

"In Ordnung," erwiderte Dunkelzahn, erhob sich und ging zur Tür. "Sie bekommen ihr neues Schulgebäude." Damit öffnete er die Tür und verließ die Wohnung. Ayreon konnte seine Präsenz noch lange spüren, bis sie irgendwann nachließ und verschwand. Noch lange saß er in seinem Sessel vor dem Kamin und dachte über dieses Zusammentreffen mit dem Großdrachen Dunkelzahn nach.

"Wenn doch nur alle Drachen heutzutage so wie er wären," dachte er und schlief vor dem Feuer ein....

« Letzte Änderung: 16.10.2002, 14:44:41 von gabinski » Gespeichert

grüße gabinski
Grumpf
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« Antworten #4 am: 16.10.2002, 13:15:33 »

 Cheesy Cheesy Cheesy Cheesy
Suuper gabinski !!!!
gleich 4 Geschichten..
Das war aber ne lange nacht...

Mir persöhnlich gefallen 3 und 4 am besten...
Wirklich schön geschrieben  Smiley

mfg Grumpf
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gabinski
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amalianca2000
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« Antworten #5 am: 16.10.2002, 14:42:34 »

Hallo Grumpf Smiley

das sind nicht 4 Geschichten sondern eine ganz lange Cool
außerdem habe ich sie nicht geschrieben sondern von irgendwo kopiert

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grüße gabinski
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