und noch etwas nutzloses wissen aus wikipedia...
Die Uraufführung von Gateano Donizettis Oper Adelia am 11. Februar 1841 im Teatro Apollo in Rom ging als Skandal in die Operngeschichte ein. Da auf dem Schwarzmarkt mehr Karten verkauft worden waren, als es Plätze gab, musste die Aufführung nach Tumulten abgebrochen werden. Der Theaterleiter wurde verhaftet, kam aber am nächsten Tag wieder frei.
Die BBC 7 sitcom Knocker hatte so dämliche Episodentitel wie "Privinvasionacy", "Obselejectivitysence" und "Confidentialitydence". Was zum Geier soll das heissen?
Auf den bulgarischen Schriftsteller und Dissidenten Georgi Markow wurde 1978 ein mit einer präparierten Regenschirmspitze durchgeführter Giftanschlag verübt. Find ich kreativ.
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Etwas Olympia von
www.besserwisserseite.de:
Doping ist ein relativ neues Wort aus einem südostafrikanischen Dialekt.
Dop war ein Schnaps, der stimulierend bei rituellen Handlungen wirken
sollte. Ende des 19. Jahrhunderts kam das Wort über die Sprache der Buren
in ein englisches Wörterbuch und stand für ein Gemisch aus Opium und Betäubungsmitteln das Pferden gegeben wurde.
Dank Strychnin gewann der Amerikaner Thomas Hicks den Marathonlauf der Olympischen Spiele von St. Louis 1904. Seine Trainer gab dem schwächelnden Läufer ab Kilometer 35 dreimal ein Mikrogramm Strychnin und verhalf Thomas Hicks so zum Sieg. Inwieweit er den mitbekam ist unklar, denn die Ziellinie überquerte Hicks mit Halluzinationen.
So von wegen kreative Ausreden beim Doping:
Der 2000m-Läufer Dieter Baumann hatte 1999 eine Zahnpasta in der unerklärlicherweise Norandrostendionim war.
Radrennfahrer Christian Henn hatte aufgrund einer Kräutermischung der
Schwiegereltern 1999 einen erhöhten Testosteronspiegel.
1997 führte das Hackfleisch hormonbehandelter Rinder in der Bolognese
beim Bobfahrer Lenny Paul zu erhöhten Nandrolonwerten.
1999 erklärte der US-Sprinter Denis Mitchell seine Testosteron-Werte durch
viel Sex und Bier in der Nacht vor der Kontrolle.
Positive Kokain-Nachweise erklärte Radrennfahrer Gilberto Simoni 2002 durch einen Tee, den er von seiner Tante bekommen hatte.
Dem Radfahrer Jan Ullrich wurden im Sommer 2002 in einer Disco zwei Pillen
gegeben, die bei einer Dopingkontrolle als Amphetamine nachgewiesen werden konnten.
selber schuld, doofmann...Der Radprofi Frank Vandenbroucke hatte das Asthma- und verbotene Dopingmittel
Clenbuterol für seinen kranken Hund im Haus.
Der Radfahrer Gilberto Simoni hatte 2002 seinen Tee mit Zucker aus Peru
gesüßt. So kam das bei ihm nachgewiesene Kokain in seinen Körper.
Der belgische Querfeldeinradler Mario De Clercq machte 2003 dopingverdächtige
Eintragungen zu Wachstumshormonen in sein Tagebuch. Angeblich war das aber nur für einen geplanten Roman.
Der ungarische Olympiasieger im Diskuswerfen Robert Fazekas hatte 2004
aus religiösen Gründen verklemmte Schließmuskeln und konnte so keine
Urinprobe abgeben. Als er versuchte Fremd-Urin abzugeben, wurde er
schließlich disqualifiziert.
Olympiasieger und Radfahrer Tyler Hamilton erklärte 2004 den Nachweis
von Fremdblut damit, dass er in seinem Körper noch Stammzellen eines noch vor der Geburt gestorbenen Zwillingsbruders seien.
sehr kreativ...Tour de France 2006-Sieger Floyd Landis hat angeblich von Natur aus einen
hohen Testosteronwert, zudem sei seine Schilddrüse nicht ganz gesund und er hatte am Abend vor der postiven Dopingkontrolle sich die Kante gegeben, also Alkohol getrunken.
In Olympia erhielt der Sieger einen Kranz aus Ölzweigen, in Delphi einen Lorbeerkranz, in Korinth ein Fichtengebinde. Wer in Nemea gewann
durfte sich über eine Kranz aus Sellerie freuen.
toll. für mich ein grund, so schlecht wie möglich zu seinBei den olympischen Winterspielen in Innsbruck 1964 gewannen Großbritannien
und Kanada die Bobwettbewerbe. In beiden Ländern gab es damals keine
Bobbahnen.
cool runnings?Der mongolische Marathonläufer Yambuu Tuul beendete den Lauf 1988 als
Letzter und wurde von der Ziellinie abgewiesen, weil das Stadion bereits für
die Abschlusszeremonie vorbereitet wurde.
erinnert mich etwas an die afghanische Sprinterin in Sydney (war das Sydney?), die in voller Montur (also Pluderhosen, langes Hemd, Tschador) bei weitem letzte wurde. Aber Eindruck hat sie hinterlassen.In den Jahren zwischen 1912 und 1948 wurden bei sieben Olympischen Spielen auch Medaillen für künstlerische Leistungen auf 18 Gebieten vergeben.
1908 wurden bei den Spielen in London die schwedischen und amerikanischen
Fahnien nicht aufgezogen, weil die Veranstalter sie nicht finden konnten.
1956 waren die olympischen Spiele zwar in Melbourne, Australien, aber die Reitwettbewerbe mußten in Stockholm abgehalten werden. Grund waren die australischen Quarantänebestimmungen.
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Die kleine Meerjungfrau in Kopenhagen wurde bisher zweimal geköpft. Ermittelt hat jedesmal die Mordkomission. Die nehmen das auch ernst, die Dänen...
Nur wegen der Formulierung ein tolles Zitat von Willis Besserwisserseite:
Am 24. August 1990 kam das Grauen in die Welt. Der Nürnberger Grafiker
Thomas Goletz ersann die Diddl-Maus.
Heinrich Schlieman testete, ob die Troja wirklich Troja sein könnte, indem er um den Stadthügel herumjoggte. Immerhin umkreisten auc Achill und Hektor die Stadt während ihres Kampfes. Er ging davon aus, wenn er es nicht schaffen konnte, konnten es auch schwergerüstete Krieger nicht schaffen.