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Autor Thema: Dürenang  (Gelesen 32879 mal)
Yoli
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Viva, viva la Befana...


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« Antworten #135 am: 21.08.2008, 00:13:08 »

Der «Sandwich-Mann» muss weg
Verbot der typischen Plakatträger im Londoner West End


An Nachmittagen gleicht die Londoner Oxford Street einem meilenlangen Ameisenhaufen. Da gehen so viele Menschen auf dem Trottoir, dass man vor lauter Shoppers die Shops nicht mehr sieht. Kein Wunder, lassen Geschäfte Menschen als Plakatsäulen mitmarschieren im Strom, auf dass etwas davon den Weg durch ihre Ladentür finde. Die «sandwich men» – der Ausdruck stammt aus der Zeit, da die Männer ein Plakat vor der Brust und eines am Rücken trugen – gehören seit dem 19. Jahrhundert zum Stadtbild Londons. Während sie früher eher religiöse oder politische Botschaften herumtrugen und die Seelen der Menschen ansprachen, richten sie sich heute an deren Geldbeutel und zeigen einen Ausverkauf von Taschen, auf eine Aktion für Handys usw. an. Die Plakate sind weder besonders schön noch besonders ideenreich: «Golf Shop» steht da beispielsweise schwarz auf neongelb, darunter ein Pfeil. Ein Blinder, wer die Message nicht versteht. Und ein Blinder, wer derlei ansehnlich findet.

Das West End aufwerten

So oder ähnlich muss die Verwaltung der City of Westminster – des Stadtbezirks, in dem sich die Oxford Street befindet – gedacht haben. Sie hat deshalb die wandelnden Plakate verboten. Wer künftig als Sandwich-Mensch durch die Oxford Street geht, kann bis zu 2500 Pfund Busse kassieren, ebenso wie das Geschäft, für welches das Plakat wirbt. Das Verbot gilt auch für andere prominente Strassen und Plätze wie den Piccadilly Circus, die Regent Street, den Leicester Square, die Covent Garden Piazza und andere. Das West End sei eine Weltklasse-Destination mit 3,5 Millionen Besucherinnen und Besuchern pro Woche, begründete der Gemeinderat Daniel Astaire das Verbot, in dessen Zukunft hätten die billigen und schäbigen Schilder keinen Platz mehr.

Das Verbot ist eine der Massnahmen zur Regeneration der Oxford Street, aber auch der Versuch, Ordnung in den mit Menschen überquellenden Stadtteil zu bringen. Dass eine der berühmtesten Einkaufsstrassen der Welt eine Aufwertung benötigt, mag seltsam tönen. Tatsächlich ist die Oxford Street stark heruntergekommen, elegante Läden sind mit Ausnahme des Warenhauses Selfridges nur noch in den Nebenstrassen zu finden. Tagsüber ist sie total verstopft, von Menschen, Taxis und Bussen. Am frühen Abend versinkt sie in den Gratisblättern, die einem alle paar Meter in die Hand gedrückt werden. Und sind die Läden einmal geschlossen, wird die ganze Trostlosigkeit erst richtig offenbar. Aber ob daran die Plakatträger schuld sind? Laut der Verwaltung von Westminster hat sich mobile Werbung zwischen 2005 und 2007 verdoppelt, auf rund 100 Plakatträger. Diese verstopften und verunstalteten Plätze und Strassen. Da die lokalen Behörden in London nun seit neustem auch mobile Werbeflächen regulieren dürfen, hat der Westminster City Council zugeschlagen. Und er hat die New West End Company hinter sich, welche die Geschäfte im West End vertritt und sich für eine Regeneration einsetzt. Der Schritt scheint einigermassen hilflos – zumal er sich gegen eine Figur richtet, die als Symbol britischer Exzentrik gilt.

Kein Platz mehr für britische Exzentrik

Doch für derlei scheint es im Londoner Stadtzentrum immer weniger Platz zu geben. Vor zwei Jahren hat Westminster dem Stadtoriginal Philip Howard verboten, seine «Sinner or winner»-Predigten an der Oxford Street über Megafon zu verbreiten – wo er dies seit Jahrzehnten getan hatte. Jetzt verschwinden die Sandwich-Männer. Und ungewöhnliche Läden gibt es schon lange nicht mehr. Hier reihen sich die Geschäfte, auf die man überall trifft, in Grossbritannien wie auch in andern Ländern: Mobiltelefon-Läden, Billigmodeketten, amerikanische Kaffeehausketten, CD-Shop-Ketten, die Marken kommen alle paar Meter wieder – homogenisierter Einzelhandel. Wer weiss, wie lange die roten Busse noch durch die verstopfte Strasse fahren dürfen. Dann wird die Oxford Street endgültig aussehen wie jede andere Einkaufsstrasse in Europa auch.

the end is near...repent, sinners, repent!  Cool
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Yoli
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« Antworten #136 am: 21.08.2008, 00:21:45 »

also, damit ihr auch mal wisst, was wir schweizer so spannend finden...

Zukunft des Cervelat scheint gesichert
Rinderdärme aus Uruguay, Argentinien und Paraguay für gut befunden
Cervelat

Die Cervelat-Krise in der Schweiz scheint sich weiter zu entspannen. Nach dem Importverbot für brasilianische Rinderdärme soll die landesweit geschätzte «Nationalwurst» nun mit Hüllen aus Uruguay, Argentinien und Paraguay produziert werden. Wissenschaftliche Tests sind positiv verlaufen.


(ap) Wie die landwirtschaftliche Forschungsanstalt Liebefeld-Posieux am Dienstag bekannt gab, lieferten die alternativen Wursthäute aus den drei südamerikanischen Ländern sowohl in Bezug auf die Verarbeitungsmerkmale wie auch hinsichtlich der sensorischen Qualität gute Ergebnisse.

70 Prozent des Bedarfs gedeckt


Man könne deshalb davon ausgehen, dass auch in Zukunft mindestens 70 Prozent des Bedarfs mit Rinderdärmen aus Uruguay, Argentinien und Paraguay abgedeckt werden könne. Die neuen Cervelat-Hüllen dürften jedoch erst im kommenden Jahr zum Einsatz gelangen. Für die kommenden Monate verfügten die fleischverarbeitenden Betriebe noch über genügend «alte» Därme an Lager, schreibt die Forschungsanstalt mit Verweis auf die Auskünfte der Fleischwirtschaft.

Verschiedene Alternative geprüft

Bereits in früheren Versuchen waren verschiedene Alternativen für die nicht mehr zum Import zugelassenen Zebu-Rinder-Därme aus Brasilien getestet worden. Dabei waren auch Schweinedärme aus China sowie «gekratzte Kollagendärme» - wenn auch mit einer gewissen Einschränkung - für die Cervelat-Produktion empfohlen worden. Eine weitere Möglichkeit wurde zudem auch geprüft, indem man getrennte Herstellungen für Cevelats zum Rohverzehr und zum Grillieren erwog.

Mit der Verwendung von Rinderdärmen aus Uruguay, Argentinien und Paraguay hofft man nun aber eine Lösung gefunden zu haben, die den Cervelats in der Schweiz auch langfristig einen Platz in den Tellern und auf den Grills sichert. Rinderdärme aus Australien, Neuseeland und Panama waren im Verlauf des Testprogramms ebenfalls unter die Lupe genommen worden. Sie dürften zur Herstellung der nationalen Brühwurst nun aber nicht mehr in Frage kommen.

=====


Beim Cervelat geht es um die Wurst
Beliebtes Grillgut und Stütze der Schweizer Fleischwirtschaft


Der «König der Schweizer Würste», wie der Cervelat auch genannt wird, ist eine wichtige Stütze der Fleischwirtschaft. Er macht mit 25'000 Tonnen fast einen Drittel der jährlichen Produktion an Wurstwaren aus. Wenig erstaunlich, dass die Branche den Cervelat möglichst original erhalten und Absatzeinbrüche vermeiden will.

chs. Der Schweizer Fleisch-Fachverband SFF schätzt die Jahresproduktion an Cervelats auf 160 Millionen Stück. Rein rechnerisch werden damit rund 25 Stück pro Kopf und Jahr konsumiert. Als eine von wenigen einheimischen Wurstspezialitäten sei er nicht nur regional, sondern schweizweit bekannt, sagt SFF-Direktor Balz Horber.

Einen Frankenbetrag für den jährlichen Cervelat-Umsatz will er nicht nennen. Doch für die Branche geht es um viel Geld, denn die Wurst ist an Anlässen und vielen Grillfesten sehr beliebt. Grob geschätzt generiert der Cervelat einen Umsatz von mehr als 200 Millionen Franken pro Jahr.
Geräuchert und gebrüht

Hergestellt wird die Wurst aus 27 Prozent Rindfleisch, zehn Prozent Schweinefleisch, 20 Prozent Wurstspeck, 15 Prozent Schwartenblock und 23 Prozent Eis-Wasser sowie Salz, Frischzwiebeln und diversen Gewürzen. Diese Mischung kommt in einen Rinderkranzdarm mit 34/36 oder 36/38 Millimetern Durchmesser. Zum Schluss wird die Wurst bei 50 bis 80 Grad heiss geräuchert und anschliessend bei 75 Grad gebrüht.


Die Hülle ist der halbe Cervelat

Die Hülle muss verschiedene Anforderungen erfüllen: Sie soll ein Naturprodukt sein, ein konstantes Kaliber aufweisen, der Wurst die klassische Krümmung verleihen, ideal portionierbar sein und sich fürs Grillieren und Rohessen gleich gut eignen. Därme von Zebu-Rindern erfüllen diese Anforderungen am besten.

Aus Brasilien dürfen sie auf Geheiss der EU aber nicht mehr eingeführt werden wegen möglicher Gesundheitsgefahren durch Rinderwahnsinn. Zebu-Rinder gibt es zwar auch in Uruguay, doch könnte das Land die Nachfrage nach Därmen aus der Schweiz nicht befriedigen.

=====

Polyvalent im Feuerwehrweiher

Der Cervelat weckt nicht nur patriotische Gefühle. Er verleitet die Verantwortlichen der Fleischbranche auch zu Sprachblüten, mit denen sie die Dramatik des Wurstproblems illustrieren. Ein Auszug von Zitaten der Medienkonferenz des Schweizer Fleisch-Fachverbandes vom Dienstag:

«Die Euro 08 ohne den gewohnten Cervelat wäre wie ein Feuerwehrweiher ohne Wasser».(Rolf Büttiker, Ständerat und Präsident des Fleisch-Fachverbandes)

«Wenn Politiker über Würste sprechen, ist das so eine Sache». (Rolf Büttiker) den satz find ich ganz geil... Wink

«Der Cervelat ist ein durch und durch schweizerisches Produkt im Spannungsfeld der Globalisierung». (Balz Horber, Direktor des Fleisch-Fachverbandes)

«Der Cervelat ist typisch schweizerisch und so polyvalent wie der Kampfjet». (Horber)

=====

aber wehe, man sagt dem konsumenten mal, dass das wort "cervelat" vom französischen cervelle = Hirn kommt...
 
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Yoli
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« Antworten #137 am: 02.09.2008, 02:25:10 »

Ein etwas düstereres Bild als sonst...


Das ist einer der beiden grossen Friedhöfe innerhalb der Stadt Sarajevo, und zwar derjenige, auf dem hauptsächlich Opfer der Belagerung der Stadt 1992-1996 begraben sind (auf dem Grabstein stehen die Zahlen 1977-1995). Wenn man bedenkt, dass täglich durchschnittlich 300 Granaten in Sarajevo einschlugen (bis hin zu über 3'700), kann man sich denken, dass der Ort nicht gerade klein ist. Insgesamt wurden in den rund vier Jahren 11'000 Menschen (darunter 1'600 Kinder) getötet und rund 50'000 schwer verletzt.

Auch 12 Jahre nach dem Krieg habe ich in Bosnien immer noch Gänsehaut gekriegt, sei das in den Ruinen von Mostar, auf der Sniper Alley von Sarajevo oder eben auf diesem Friedhof. Zu den Scheunen von Srebrenica würden mich keine hundert Pferde bringen. Aber es ist mir lieber, dass ich zu genau weiss, was für Massaker im Balkan geschehen sind, als dass ich es gar nicht weiss oder einfach ignoriere.
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« Antworten #138 am: 02.09.2008, 10:47:35 »

Manchmal sollte man sich auf Details achten.


Zum Beispiel auf den Unterschied zwischen Pixel und cm...


...oder war das der Sinn der Sache, dass ich gerade die Burgfotos über Nacht auf 640 cm Seitenlänge skaliert und mich über den langsamen Photoshop geärgert habe? Grin


Real stupidity beats artificial intelligence every time.
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angie
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und angie is doch nachweislich ein kleines engelchen.......

401801264
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« Antworten #139 am: 02.09.2008, 17:37:01 »

...oder war das der Sinn der Sache, dass ich gerade die Burgfotos über Nacht auf 640 cm Seitenlänge skaliert und mich über den langsamen Photoshop geärgert habe? Grin

sind nicht viell. welche mit posterqualität bei?  Grin
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« Antworten #140 am: 02.09.2008, 21:34:33 »

das wo du so belämmert durch die gegend guckst schon Grin
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angie
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und angie is doch nachweislich ein kleines engelchen.......

401801264
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« Antworten #141 am: 03.09.2008, 07:54:49 »

Tongue
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« Antworten #142 am: 03.09.2008, 21:43:22 »

eben gelesen:

Sarah Palin (schon gelesen? Die Frau aus Alaska, die einen Grizzli wohl mit dem kleinen Finger umlegen kann und zum Frühstück Nägel kaut?) wird auch gerne mal als "Trophy-Vice" bezeichnet...

Welch schönes Wortspiel. Hätte Ulko alle Ehre gemacht.
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« Antworten #143 am: 03.09.2008, 21:46:21 »

Krematoriumsschiffe für Japan vorgeschlagen
Die Alterung in Japan hat einen Engpass bei den Krematorien des Landes zur Folge. Wegen Protesten von Anwohnern und hohen Grundstückspreisen werden praktisch keine neuen Krematorien errichtet. Eine Stiftung schlägt daher den Einsatz von Krematoriumsschiffen auf hoher See vor.

(ap) Japan braucht mehr Krematorien. Die alternde Bevölkerung des Landes ist ein Problem für die Sozialsysteme und die Wirtschaft - aber auch für das Geschäft mit dem Tod. Wegen Protesten von Anwohnern und hohen Grundstückspreisen werden praktisch keine neuen Krematorien errichtet, doch die Menschen sterben weiter.

2007 starben 1,1 Millionen Menschen, bis 2040 sollen es jährlich 1,7 Millionen sein. In Japan werden die meisten Menschen buddhistischem Brauch folgend eingeäschert.

Eine Stiftung schlägt daher den Einsatz von Krematoriumsschiffen auf hoher See vor. Ein solches Schiff hätte viele Vorteile, erklärt Katsuhiro Motoyama von der gemeinnützigen Nippon-Stiftung: «Es ist billig zu bauen und belegt kein Land.» Ein Schiff von 2600 Tonnen mit vier Öfen soll zwei Milliarden Yen (14 Millionen Euro) kosten.

Die 4900 Krematorien im Land laufen bereits unter Volllast. In der Stadt Nagoya mit ihren 2,2 Millionen Einwohnern gibt es nur eine Anlage. «Wir brauchen dringend ein neues Krematorium», sagt Sprecher Takahiro Yamada. Seit 1999 bemüht sich die Verwaltung schon um einen Erweiterungsbau. Für 18 Milliarden Yen (115 Millionen Euro) sollten 30 neue Öfen gebaut werden. Doch die Anwohner wehren sich. Niemand will ein Krematorium in der Nachbarschaft haben, zudem gilt vielen Japanern alles, was mit dem Tod zu tun hat, als tabu.

Die Zahl der Menschen, die älter sind als 65, hat in Japan im vergangenen Jahr mit 27 Millionen eine Rekordmarke erreicht. Derzeit machen die Senioren demnach 21 Prozent aus, in den nächsten 30 Jahren soll sich ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung verdoppeln. Die Politik hat bislang keine Lösung für den Engpass bei den Krematorien. Nagoya hat auf Bitten von Bürgern hin auch die Idee des schwimmenden Krematoriums geprüft. Der Vorschlag wurde jedoch abgelehnt, weil eine höhere Kapazität benötigt wird. Zudem seien einige rechtliche Fragen nicht geklärt, sagt Yamada.
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« Antworten #144 am: 05.09.2008, 13:02:26 »

Fotos sind online.
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Pepe-CH
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Murphy ist ein Brettspieler!

pepe@msn.192-168-1-1.ch
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« Antworten #145 am: 05.09.2008, 21:15:45 »

Diese Paparazzis waren lästig. Tongue
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« Antworten #146 am: 07.09.2008, 19:46:27 »

Kubb geht übrigens auch so...

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« Antworten #147 am: 07.09.2008, 23:07:39 »

Juanita la Luna

schade versteht ihr die texte nicht...

...e warme wytwinku-wundertütetag bricht a
bringt e zytlupemorge verby
& dä schmychlet sech y & dä schtrychlet di wach
& vom dach vis-a-vis d melodie vom ne fädervieh
wie fynziselierti luft & dr caféduft
vo unger us dr bar
ds früsche brot & ihri haar...

und die neue platte ist draussen *freu*
nichts was man auf den ersten hör toll findet, aber die songs schleichen sich hinterrücks an...mal eine band, bei der die musik nicht von den texten ablenkt.
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« Antworten #148 am: 07.09.2008, 23:31:36 »


neustes add-on für mein firefox: das bork-plugin (als erinnerung: der schwedische koch der muppet show beendet sein intro-lied immer mit bort bort bort!, was soviel wie "weg damit" auf schwedisch heisst.)
jedenfalls kann man damit von texten eine bork-copy machen. das sieht dann zum beispiel so aus:

original: 
Zitat
Kurt Beck, Chef der SPD, tritt von seinem Amt als Bundesvorsitzender zurück. Sein Nachfolger wird Franz Müntefering. Das hat die SPD bestätigt. Die Parteispitze nominierte an ihrer Klausur bei Potsdam zudem Aussenminister Frank-Walter Steinmeier als Kanzlerkandidaten für die Bundestagswahl.

bork-copy:
Zitat
Koort Beck, Cheff der SPD, treett fun seeenem Emt els Boondesfurseetzender zoorück. Seeen Nechffulger vurd Frunz Münteffereeng. Des het deee-a SPD bestätigt. Deee-a Perteeespitze-a numeenierte-a un ihrer Kloosoor beee Putsdem zoodem Oossenmeenister Frunk-Velter Steeenmeier els Kunzlerkundeedetee für deee-a Boondestegsvehl.

das geht auch mit englisch. meine sig heisst dann:
Zitat
Iff zee qooesshun is poot tu me-a vuoold I rezeer hefe-a a meesereble-a epe-a fur a grundffezeer oor a mun heeghly eedooed by netoore-a und pussessed ooff greet meuns ooff infflooence-a und yet vhu impluys zeese-a fecoolties und thet infflooence-a fur zee mere-a poorpuse-a ooff intrudooceeng reedicoole-a intu a grefe-a sceeentiffic deescoossiun, I unheseetetingly effffurm my prefference-a fur zee epe-a.


in dem sinne: bort bort bort!



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« Antworten #149 am: 08.09.2008, 00:18:15 »

und noch etwas nutzloses wissen aus wikipedia...

Die Uraufführung von Gateano Donizettis Oper Adelia am 11. Februar 1841 im Teatro Apollo in Rom ging als Skandal in die Operngeschichte ein. Da auf dem Schwarzmarkt mehr Karten verkauft worden waren, als es Plätze gab, musste die Aufführung nach Tumulten abgebrochen werden. Der Theaterleiter wurde verhaftet, kam aber am nächsten Tag wieder frei.

Die BBC 7 sitcom Knocker hatte so dämliche Episodentitel wie "Privinvasionacy", "Obselejectivitysence" und "Confidentialitydence". Was zum Geier soll das heissen?
 
Auf den bulgarischen Schriftsteller und Dissidenten Georgi Markow wurde 1978 ein mit einer präparierten Regenschirmspitze durchgeführter Giftanschlag verübt. Find ich kreativ.

-----

Etwas Olympia von www.besserwisserseite.de:

„Doping“ ist ein relativ neues Wort aus einem südostafrikanischen Dialekt.
„Dop“ war ein Schnaps, der stimulierend bei rituellen Handlungen wirken
sollte. Ende des 19. Jahrhunderts kam das Wort über die Sprache der Buren
in ein englisches Wörterbuch und stand für ein Gemisch aus Opium und Betäubungsmitteln das Pferden gegeben wurde.

Dank Strychnin gewann der Amerikaner Thomas Hicks den Marathonlauf der Olympischen Spiele von St. Louis 1904. Seine Trainer gab dem schwächelnden Läufer ab Kilometer 35 dreimal ein Mikrogramm Strychnin und verhalf Thomas Hicks so zum Sieg. Inwieweit er den mitbekam ist unklar, denn die Ziellinie überquerte Hicks mit Halluzinationen.


So von wegen kreative Ausreden beim Doping:

Der 2000m-Läufer Dieter Baumann hatte 1999 eine Zahnpasta in der unerklärlicherweise Norandrostendionim war.

Radrennfahrer Christian Henn hatte aufgrund einer Kräutermischung der
Schwiegereltern 1999 einen erhöhten Testosteronspiegel.

1997 führte das Hackfleisch hormonbehandelter Rinder in der Bolognese
beim Bobfahrer Lenny Paul zu erhöhten Nandrolonwerten.

1999 erklärte der US-Sprinter Denis Mitchell seine Testosteron-Werte durch
viel Sex und Bier in der Nacht vor der Kontrolle.

Positive Kokain-Nachweise erklärte Radrennfahrer Gilberto Simoni 2002 durch einen Tee, den er von seiner Tante bekommen hatte.

Dem Radfahrer Jan Ullrich wurden im Sommer 2002 in einer Disco zwei Pillen
gegeben, die bei einer Dopingkontrolle als Amphetamine nachgewiesen werden konnten. selber schuld, doofmann...

Der Radprofi Frank Vandenbroucke hatte das Asthma- und verbotene Dopingmittel
Clenbuterol für seinen kranken Hund im Haus.

Der Radfahrer Gilberto Simoni hatte 2002 seinen Tee mit Zucker aus Peru
gesüßt. So kam das bei ihm nachgewiesene Kokain in seinen Körper.

Der belgische Querfeldeinradler Mario De Clercq machte 2003 dopingverdächtige
Eintragungen zu Wachstumshormonen in sein Tagebuch. Angeblich war das aber nur für einen geplanten Roman.

Der ungarische Olympiasieger im Diskuswerfen Robert Fazekas hatte 2004
aus religiösen Gründen verklemmte Schließmuskeln und konnte so keine
Urinprobe abgeben. Als er versuchte Fremd-Urin abzugeben, wurde er
schließlich disqualifiziert.

Olympiasieger und Radfahrer Tyler Hamilton erklärte 2004 den Nachweis
von Fremdblut damit, dass er in seinem Körper noch Stammzellen eines noch vor der Geburt gestorbenen Zwillingsbruders seien. sehr kreativ...

Tour de France 2006-“Sieger“ Floyd Landis hat angeblich von Natur aus einen
hohen Testosteronwert, zudem sei seine Schilddrüse nicht ganz gesund und er hatte am Abend vor der postiven Dopingkontrolle sich die Kante gegeben, also Alkohol getrunken.


In Olympia erhielt der Sieger einen Kranz aus Ölzweigen, in Delphi einen Lorbeerkranz, in Korinth ein Fichtengebinde. Wer in Nemea gewann
durfte sich über eine Kranz aus Sellerie freuen. toll. für mich ein grund, so schlecht wie möglich zu sein

Bei den olympischen Winterspielen in Innsbruck 1964 gewannen Großbritannien
und Kanada die Bobwettbewerbe. In beiden Ländern gab es damals keine
Bobbahnen.cool runnings?

Der mongolische Marathonläufer Yambuu Tuul beendete den Lauf 1988 als
Letzter und wurde von der Ziellinie abgewiesen, weil das Stadion bereits für
die Abschlusszeremonie vorbereitet wurde. erinnert mich etwas an die afghanische Sprinterin in Sydney (war das Sydney?), die in voller Montur (also Pluderhosen, langes Hemd, Tschador) bei weitem letzte wurde. Aber Eindruck hat sie hinterlassen.

In den Jahren zwischen 1912 und 1948 wurden bei sieben Olympischen Spielen auch Medaillen für künstlerische Leistungen auf 18 Gebieten vergeben.

1908 wurden bei den Spielen in London die schwedischen und amerikanischen
Fahnien nicht aufgezogen, weil die Veranstalter sie nicht „finden konnten“.

1956 waren die olympischen Spiele zwar in Melbourne, Australien, aber die Reitwettbewerbe mußten in Stockholm abgehalten werden. Grund waren die australischen Quarantänebestimmungen.

----

Die kleine Meerjungfrau in Kopenhagen wurde bisher zweimal geköpft. Ermittelt hat jedesmal die Mordkomission. Die nehmen das auch ernst, die Dänen...

Nur wegen der Formulierung ein tolles Zitat von Willis Besserwisserseite:
Zitat
Am 24. August 1990 kam das Grauen in die Welt. Der Nürnberger Grafiker
Thomas Goletz ersann die Diddl-Maus.

Heinrich Schlieman testete, ob die Troja wirklich Troja sein könnte, indem er um den Stadthügel herumjoggte. Immerhin umkreisten auc Achill und Hektor die Stadt während ihres Kampfes. Er ging davon aus, wenn er es nicht schaffen konnte, konnten es auch schwergerüstete Krieger nicht schaffen.

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