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Autor Thema: Kettys Brabbelbox  (Gelesen 9600 mal)
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« Antworten #510 am: 22.02.2004, 18:13:45 »

Es war einmal vor langer, langer Zeit (ca 7000-4000 v.Chr.) da lebte in Mesopotanien dem Zweistromland (heutiger Irak) sumerischer Bauer mit seiner Frau. Eines Tages begab es sich, dass während eines schweren Regens durch das undichte Dach seiner Hütte (der Bauer war etwas faul und hätte das Dach schon vor Wochen flicken sollen) Wasser eindrang und das Brot auf dem Esstisch total durchnässte. Nun wurde es der Ehefrau zu bunt und sie verließ ihren Mann. Über den Verlusst seiner geliebten Frau fiel der Bauer in totale Apathie. Die Wohnung verwahrloste zusehends und auf dem Tisch gährte das nasse Gerstenbrot. Nach zwei Wochen wurde der Bauer durch den ziemlich üblen Gestank des zu Brei vergährten Brotes aus seinem Selbstmitleid gerissen. Da er zwei Wochen nichts gegessen hatte und verständlicherweise grossen Hunger hatte, brachte er es fertig, sich den Überlrichenden Brei einzuverleiben. Wenig später entdeckte er die berauschende Wirkung des Sudes. Geschäftstüchtig, wie er war reproduzierte er die Herstellungsmethode und verkaufte das erste Bier als Mittel gegen Hunger, Schmerzen und Kummer. Wink
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Beim Spiel kann man einen Menschen in einer Stunde besser kennenlernen, als im Gespräch in einem Jahr.       [Platon (427 - 348 v. Chr.), griechischer Philosoph]
Ketty
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Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben


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« Antworten #511 am: 22.02.2004, 18:18:44 »

 Roll Eyes Roll Eyes Roll Eyes Roll Eyes Roll Eyes Roll Eyes Roll Eyes Roll Eyes Roll Eyes Roll Eyes Roll Eyes Roll Eyes
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« Antworten #512 am: 22.02.2004, 22:32:48 »

U2 - with or without you


Wie wichtig sind Momente in unserem Leben? Kann ein schöner Moment das triste Alltagsleben überblenden? ... soweit, dass man einfach nur glücklich ist? Auch wenn alles andere schief läuft und man eigentlich keinen Grund zur Freude hätte??
Hat jede Suche ein Ende? Wie lange kann man suchen bis man nicht mehr kann?
Du willst leben irgendwann, doch wenn  nicht heute, wann denn dann? (Wolfsheim)

Es gab mal einen schönen Satz in einem Film... "Ein Mann kann seine Sterne neu ordnen" (Ritter aus Leidenschaft)...ich möchte ihn leicht umändern und ihn euch geben:

Ein Mensch kann seine Sterne neu ordnen

[shadow=black,left,300]Eure Ketty[/shadow]

P.s.: Verzeiht die Gedankensprünge, ich krieg grade das, was ich im Kopf habe nicht so zu Papier, wie ich es gerne würde....   Roll Eyes
« Letzte Änderung: 22.02.2004, 22:33:18 von Ketty » Gespeichert

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Doroleo
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Ich geb nichts drauf was andere über Dich erzählen, ich mag Dich so wie Du bist, ohne Bedingung.


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« Antworten #513 am: 23.02.2004, 12:16:09 »



Wenn man alles so verstehen würde wie es gemeint wäre,
dann gäbe es keine Missverständnisse.



LG
Doroleo
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--- ein kleiner Tropfen ist manchmal zuwenig, aber er bringt es dennoch fertig, ein Fass zum Überlauf zu bringen ---

--- wer die Tür zum Herzen verschließt, lässt viel Platz unbesetzt ---

--- manche Dinge die man sich wünscht, aber nicht bekommt, erledigen sich von selbst, man muss nur lange genug drauf warten ---
Ketty
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« Antworten #514 am: 23.02.2004, 16:44:18 »

 Grin

Für gewöhnlich gehe ich davon aus, dass mich die Leute verstehen... nur bei diesem Posting, als ich es nochmal durchlas, bemmerkte ich, dass das was ich eigentilch sagen will, nicht rüber kommt... und es ist mir, dem Verfasser selbst, bewußt, dass ich nicht so verstanden werden werde, wie ich es eigentlich wollte. Missverständnisse sind was anderes Smiley



P.s.: noch was.... kennt ihr dieses nervige Lied von DJ Bobo chiwahwah oder wat auch immer?*g* *wahhhhhhhhhhhhhhh*meine schwester hört das im Dauerrepeat und ich krieg hier gleich die Krise *g*
« Letzte Änderung: 23.02.2004, 16:45:36 von Ketty » Gespeichert

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Doroleo
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« Antworten #515 am: 23.02.2004, 18:29:53 »

Doroleos Posting war kein Bezug auf Kettys Posting.

Nicht das du mich Ketty da falsch verstehst.

Nur bin ich mir nicht sicher ob ich verstanden habe, auf
welches Posting du dich beziehst..

LG
Doroleo
die Uhu unter den Füßen hat und somit von der Leitung nicht runterkommt.. auf der sie wohl gerade draufsteht...
« Letzte Änderung: 23.02.2004, 18:30:46 von Doroleo » Gespeichert

--- ein kleiner Tropfen ist manchmal zuwenig, aber er bringt es dennoch fertig, ein Fass zum Überlauf zu bringen ---

--- wer die Tür zum Herzen verschließt, lässt viel Platz unbesetzt ---

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« Antworten #516 am: 23.02.2004, 19:13:36 »

Ratten, die das Schiff verlassen haben, nehmen es ihm übel, wenn es nicht versinkt.
(Wieslaw Brudzinski, poln. Aphoristiker, *1920, Katzenjammer)



[shadow=black,left,300]Eure Ketty[/shadow]
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Fruehling
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We may be human. But we're still animals...

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« Antworten #517 am: 23.02.2004, 21:06:15 »

Die dümmsten Ratten sind die, die ein
Schiff verlassen, was gar nicht sinkt.

(Theo Weigel, Augenbrauerei, südlich)
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Wer seinen Kopf so zugerichtet hat, daß er die eigene Propaganda unerschütterlich für die Wahrheit hält, kann in den USA Präsident werden...
Ketty
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« Antworten #518 am: 24.02.2004, 02:29:10 »

LOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOL, wie wahr, wie wahr...

Apropos Fruehling.... die ersten Vögel kehren ausm Süden zurück... die haben heut nen Lärm gemacht.... Wahnsinn... es wird Früüüüüüüüüüüüüüüüüühling *g* alles erwacht zu neuem Leben....  Cheesy  weg mit dem tristen, kalten  Winter *g*

Happy spring!!!!! euch allen *sfg*

[shadow=black,left,300]Eure Ketty[/shadow]
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Hia
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« Antworten #519 am: 26.02.2004, 01:31:44 »

 Cheesy  Cheesy  Cheesy
Das Glück kommt zu denen, die lachen. (Japanisches Sprichwort)

Humor ist die Medizin, die am wenigsten kostet und am leichtesten einzunehmen ist

Cheesy  Eure Hia   Wink
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Der Moment,
in dem Du aufhörst
Dir Gedanken darüber
zu machen, was andere
Von Dir halten und Du
anfängst, so zu leben wie
Du möchtest, ist der
Moment, in dem Du
Endlich frei bist.

No desees y tendrás todo lo que necesitas.
(Miguel de Cervantes Saavedra, 1547 - 1616, escritor)
"Wünsche nicht und du wirst alles haben, was du brauchst"
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« Antworten #520 am: 26.02.2004, 19:13:32 »

Muuuuuuuuuuuuuum, du bist auch immer am Lachen, ne? *g*´


Als ich vorhin im Laden stand und Elke Heidenreichs Erika oder Der verborgene Sinn des Lebens mal wieder gekauft wurde, konnte ich mich dem Bann dieses Buches, das um Weihnachten rum sehr oft gekauft worden war, nicht länger entziehen und schaute nun doch rein. Es ist recht amüsant... spielt um die Weihnachtszeit rum...und auch wenn die schon vorbei ist und es jetzt unpassend ist, bin ich nach wie vor der Meinung, dass es keine (un)passenden Momente gibt. Drum hier der Anfang aus dem Buch:


Ich hatte das ganze Jahr hindurch gearbeitet wie eine Verrückte und fühlte mich kurz vor Weihnachten völlig leer, ausgebrannt und zerschlagen. Es war ein schreckliches Jahr gewesen, obwohl ich sehr viel Geld verdient hatte. Es war, als hätte ich zu leben vergessen....
Ein paar Tage vor Weihnachten... klingelte das Telefon. Beim ersten Ton schon griff ich danach wie nach einem allerletzten Lebenszeichen von da draußen. "Ja!", sagte ich, und ich hätte auch genauso tonlos "Hilfe!" sagen können. Es war Franz, und er rief mich aus Laguna an. Franz und ich hatten vor Jahren mal eine Weile zusammengelebt, uns dann abere inigermaßen friedlich getrennt und beide geheiratet (*lol*). Inzwischen waren wir auch beide wieder geschieden, und er lebte in Laguno und ich in Berlin.
Frazn arbeitete in Laguno bei einem Architekten, und ab und zu schreiben wir uns alberne Karten....
"Hallo, Betty", saget Franz am Telefon. Er ist der Einzige, der mich Betty nennt. Ich heiße Elisabeth, aber das sagt nur meine Mutter zu mir. Mein Vater nannte mich Lisa, in der Schule hieß ich Elli und mein Mann hatte Lili zu mir gesagt. Manchmal weiß ich selbst nicht mehr, wie ich eigentlich heiße, und nenne mich bei meinem zweiten Vornamen: Veronika. Nur für Franz war ich Betty gewesen, und ich holte tief Luft, streifte mir die Stiefel von den Füßen und sagte: "Ach Franz"
"Hört sich nicht gut an, ach, Franz", sagte er. "Ist was los?"
"Ich glaube, ich bin tot", sagte ich. "Kneif mich mal."
"Dazu müsstest du etwas näher kommen", sagte Franz, "und das ist es, weshalb ich anrufe."
Ich machte die Augen zu und dachte an die komische Dachwohung, in der wir zusammen gewohnt hatten. Franz hatte Bühnenbilder in verkleinertem Maßstab gebaut, und im Szenenbild von "Don Giovanni" hatten unsere beiden Hamster Kain und Abel gewohnt.(*g*)... einer der beiden Hamster wurde später in dem dicken Lesesessel totgedrückt - er war zwischen sitzpolster und Lehne gekrochen, und wir fanden ihn erst, als er zu riechen begann...
"Warum kommst du nicht über Weihnachten zu mir nach Lugano?", fraget Franz.
"Warum sollte ich", sagte ich und freute mich irrsinnig, aber ich ließ meine Stime ganz unten. "Kannst du ohne mich auf einmal nicht mehr leben?"
"Ich kann wunderbar leben ohne dich", sagte Franz, "und was glaubst du, wie ich das genießen werde, wenn du nach Neujahr wieder abfährst."
"Wie ist Lugano", fragte ich, "grässlich?"
"Grauenhaft", sagte Franz. "Alte Häuser mit Palmen davor und Glyzinien bewachsen, die so ekelhaft lila blühen, überall Oleander mit diesem scheußlichen Duft und ein gräßlicher See inmitten scheußlicher Berge. Und sie trinken hier diesen wiederwärtigen Fendant, bei dem man schon nach vierFflaschen betrunken ist. Überleg's dir." - "versprichst du mir, dass wir uns die ganze Zeit streiten?", fragte ich und Franz sagte: "Ehrenwort."
"Fabelhaft", sagte ich, "aber du vergisst, dass ich schon tot bin. Ich glaube nicht, dass ich es noch bis Lugano schaffe, ich schaff's ja nicht mal mehr bis in die Küche, Franz."
"Du fliegst", sagte Franz, "bis Mailand, und dann fährst du eine Stunde mit dem Zug nach Lugano, und ich hol dich ab."
"Hol mich nicht ab", sagte ich, "vielleicht hab ich ja Glück und das Flugzeug fällt runter, und dann wartest du umsonst."
"Gute Idee", sagte Franz, "ich könnte auch bei Chiasso einen Baumstamm quer über die Schienen legen, dann würde dein Zug entgleisen, was hälst du davon?"
"Großartig", sagte ich und fing plötzlich an zu weinen und dachte an unsere Katze, die eines Tages vom Dach gefallen war, einfach so, und wir hatten gedacht, das würde nie passieren. Sie war gewohnt daran über die Dächer zu gehen.... wir haben nie mehr über die Katze gesprochen, und in dem Jahr lebten wir uns auseinander, wie man wohl so sagt. Wir konnten einfach über nichts mehr ernsthaft reden, wir waren zynisch und ironisch und unehrlich miteinander, und wir litten beide darunter, aber ändern ließ es sich auch nicht mehr.
"Du wirst mich gar nicht mehr erkennen, wenn ich komme", sagte ich. "Ich bin ganz alt geworden und schlohweiß und potthäslich."
"Du warst immer schon potthässlich", antwortete Franz."Ich wollte es dir nur nie sagen. Ich bin übrigens strahlend schön, wie immer."
"Gut", sagte ich, "das seh ich mir an. Ich komm Heiligabend, falls da was fliegt." Ich hatte das Gefühl, er freute sich wirklich und ich wäre irgendwie gerettet.....
Am 24. warf ich am frühen Morgen ein paar Pullover und Jeans, meine Brille, meinen Muff, ein bißchen Wäsche, Waschzeug, meine bAllerinas, ein Paar feste Schuhe, das alte schwarze Seidenkleid mit dem verblaßten Rosenmuster, rin paar Bücher und meinen Reisewecker in die Tasche und ging nochmal kurz ins KaDeWe, um elsässischen Senf für Franz zu kaufen. Es gibt dort eine Abteilung mit achtzig oder hundert verschiedenen Sorten Senf in gläsern und tuben und Tontöpfen, scharf und süß und süßsauer, cremig und körnig, hellgelb bis dunkelbraun, und die ganze Perversität des Westens, diese ganze unerträgliche Angeberei dieser aufgeblähten, maroden, verlogenen Stadt Berlin fließt für mich zusammen in der Unglaublichkeit dieser Senfabteilung - die Welt steht in Flammen, es ist Krieg, die Menschen verhungern und schlachten sich ab, Millionen sind auf der Flucht und haben kein Zuhause, Kinder sterben auf den Straßen, und Berlin wählt unter hundert Sorten Senf, denn nichts ist schlimmer als der falsche Senf auf dem gepflegten Abendbrottisch. Aber ich hätte auch das noch geschafft, ich wäre mit dem Fahrstuhl hochgefahren und hätte für Franz. den Zyniker, Franz, den trostlosen Intellektuellen, Franz, den Spötter mit den tiefen Falten rechts und links der Nase, ich hätte für Frant, mit dem ich so verzweifelte Nächte und so verlogene Tage verbracht habe, den grobkörnigen, dunkelgelben, süßscharfen elsässischen Senf im Tontopf mit Korkverschluß gekauft, wenn ich nicht im Parterre das Schwein gesehen hätte. Erika.

« Letzte Änderung: 26.02.2004, 19:32:51 von Ketty » Gespeichert

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« Antworten #521 am: 27.02.2004, 22:21:03 »

Es sah aus wie ein Mensch, und ich weiß nicht, wieso ich auf Erika kam, aber es war wirkilch mein erster Gedanke. Das Schwein sah aus wie eine Person, die Erika hieß und aussah wie ein Schwein. Erika war fast lebensgroß, fast so groß wie ein ausgewachsenes Schwein. Sie war aus hellrosa Plüschfell, hatte vier stramme, dunkelrosa Beine, einen dicken Kopf mit leicht geöffneter Schweineschnauze, weichen Ohren und etwa markstückgroßen, himmelblauen Glasaugen mit einem unbeschreiblichen ausdruck - vertrauensvoll, gutmütig, neugierig und mit einer Art gelassener Pfiffigkeit, die zu sagen schienen: Was soll all die Aufregung, nimm es, wie es kommt, sieh mich an, ich bin nur ein rosa Plüschschwein mitten im KaDeWe, aber ich bin mir ganz sicher, dass das Leben einen wenn auch verborgenen Sinn hat.



So... und mehr verrat ich nicht *g* Nur soviel: es ist klasse Smiley

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« Antworten #522 am: 28.02.2004, 21:21:45 »

Nur wenn man sich selbst annimmt, kann man seinen Sinn des Lebens begreifen.
Hab ich irgendwo im Fernsehen aufgeschnappt, ich glaub aber da ist was wahres dran Wink
« Letzte Änderung: 29.02.2004, 21:51:14 von 2Stone » Gespeichert

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« Antworten #523 am: 01.03.2004, 14:35:21 »

Die Dinge sind nie so, wie sie sind. Sie sind immer das, was man aus ihnen macht.
(Jean Anauilh, französischer Dramatiker, 1910-1987)




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« Antworten #524 am: 02.03.2004, 16:49:41 »

Ich hab das bestimmt schon mal gesagt, aber das kann man nicht oft genug sagen: Kinder sind echt faszinierend *g*

Ich befand mich grade auf dem Rückweg nach Hause und nahm den gewohnten Weg über die 2 Ampeln mit der (Bordstein-)Insel dazwischen. Während ich also die erste Ampel passierte, bemerkte ich einen Jungen von 4 oder 5, der mit seiner Mutter auf der Insel wartete, bis die zweite Ampel auf grün schaltete. Da ich die strecke also oft benutzte, wußte ich wie lang es brauchte bis auch die 2. Ampel umschaltete. Ich kam also auf die Insel und sagte zum Jungen; "Schau mal" und drückte just in dem Moment, wo die Ampel auf grün schalten würde auf das Ampelteil(*g*)... und oh Wunder *g* es ward grün. Der Junge machte große Augen und grinste übers ganze Gesicht. Einfach süß *g* Diese Naivität und der blinde Glaube an der Welt ist echt faszinierend und ist nur zu Beginn des Lebens möglich... bis man älter wird... und anfängt vernünftig zu denken Sad Doch genau dieses Verhalten wiederum bringt die Erwachsenen
zum Lachen, ob man will oder nicht. Sogar wenn der Tag doch noch so beschißen war oder alles schief gelaufen ist und einen sonst nichts zu einem Lächeln bewegen kann... Kinder können es Smiley Und selbst jetzt muss ich drüber lächeln, wenn ich mir das erstaunte Gesicht des kleinen Jungen vorstelle... einfach entzückend *g*


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