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Autor Thema: Kettys Brabbelbox  (Gelesen 9590 mal)
Earthling
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« Antworten #705 am: 11.04.2005, 18:33:02 »

Ha, na wer sagts denn....



funktioniert wieder...
Aber 3 Wochen für son Quark....  Embarrassed Embarrassed
Kein Wunder das der Fachhandel..... Lips Sealed  Grin
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Die Verrücktheit ist die Normalität des Verrückten!
Ketty
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Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben


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« Antworten #706 am: 12.04.2005, 01:32:59 »

Looooooooooooool wofür es alles smilies gibt *ggg* Gratuliere un vs beim Waschen* ggg*


[shadow=green,left,300]Greife nach dem Mond. Verfehlst du ihn, landest du immer noch zwischen den Sternen. (Les Brown US-amerikanischer Saxophonist, *1912)  
[/shadow]


« Letzte Änderung: 12.04.2005, 01:33:21 von Ketty » Gespeichert

Ich weiss Wink
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« Antworten #707 am: 15.04.2005, 03:58:40 »

Ich hab mir letzte Woche ein Buch gekauft - weil es rosa war *graaaaaaaaaaaaaaus* und einen Titel hatte, der mir nichts sagte: "Versuch über die Sahnetorte" von Susanne Fischer (von der ich nun weiss, dass sie der Kategorie "Komische Literatur" angehört). Der Beititel klang schon etwas interessanter: Nützliche Kolumnen im zeitlosen Design (aus der Reihe Critica Diabolis). Guggsu hier: http://images-eu.amazon.com/images/P/3893200185.03.LZZZZZZZ.jpg

Kommentare von Menschen, die mir ebenfalls nichts sagen *gg*:

Franz Dobler: "Galaxien entfernt von dem Kram, der als Satire aus dem Fernseher quillt." Google liefert das hier: http://www.franzdobler.de/

Harry Rowohlt hingegen bezeichnet die Autorin als schlicht und schön "unbestechlich". Google liefert das hier: http://www.booking-hh.de/tomprodukt/rowohlt/index.php  (übrigens stell ich grade fest, dass auf derselben HP was zu Dobler steht unter Literatur *g) Das Bild ist aber mal hart *g* Da kriegt man ja Angst *g*

Der Verlag: Wundersame, bizarre, aber auch unerhört gelehrige Kolumnen, die den Leser um einiges klüger zurücklassen.

Die Kommentare klangen ganz nett, also dachte ich mir kaufste dir den Mist, da ich gerne dazu neige hin und wieder unsinnige Sachen zu tun, grade dann wenn die Welt um mich herum zu sinnig ist, braucht man etwas total Sinnloses *ggg*

Das Buch enthält also kurze Beiträge zu irgendwas *gg* Ich hab erst ein paar gelesen und obwohl sie einen gewissen Lustigkeitsfaktor enthalten, reicht mir das nicht um den Sinnfaktor deswegen ganz zu vergessen *gg* Aber vllt sollte jemand, der sich Bücher kauft, weil er ihre Farbe nicht mag und mit deren Titel nichts anfangen kann, nicht über jemanden urteilen dürfen, der sinnfrei (?) schreibt, schliesslich steckt für mich selber in meinem Tun ein gewisser Sinn *g* Also macht euch mal selber ein Bild  Wink


Negativer Wortwert = 0,7 Periode

Schon Wochen, ehe der Wahrheit-Club in Frankfurt ins Leben gerufen wurde, kam es in Kassel zur Gründung des Vereins für kreative, einleuchtende und lebensnahe Mathematik, der allerdings nur 2 (oder 3?) Mitglieder umfaßt, und ich bin eins (oder nur halbes? oder 0,7 Periode?) davon. Gründungsmitglied Friedrich hob zunächst die Spitzenthese in die Satzung, die da lautet: "Parallelen schneiden sich auf gar keinen Fall im Unendlichen." Das, so sein Argument, sähe schließlich jedes Kind sofort ein. Ich stimmte zu und schlug vor, daß das Multiplizieren negativer Zahlen verboten wird, weil man sich das nicht mal vorstellen mag und weil es auch gar nicht geht. Allein der Denkversuch haut ja schon nich hin: Ich habe nicht fünf Birnen und nicht vier Äpfel - wie sollen daraus zwanzig positive Stücke Obst werden? Negative Zahlen sollten überhaupt nur im alleräußesten Notfall verwendet werden. Als Ergebnis von Schulaufgaben kommen sie nicht in Frage, weil das dicke Minus zu deprimierend wirkt nach der langen Rechenanstrengung. Das erscheint uns nicht kindgerecht.
Friedrich setzte nach, dass Multiplikationen mit Null ebenfalls für alle Zahlen ausgerottet werden müssen. Niemand, der etwas hätte, würde es mit Null malnehmen, um dann nichts mehr zu haben. Es handele sich um ein überflüssiges Angebot der Schulmathematik, das jeglicher Lebenserfahrung Hohn spreche. Hier brandete Applaus der Gründungsversammlung auf.
Ferner wurde beschloßen, daß künftig für alle Mathematikaufgaben, besonders aber für die fiesen, ekligen und gemeinen, mehrere aprroximative Lösungen zulässig sind. Alle eindeutigen Antworten gelten fürderhin als oberspießig (Kasseler Ungefähr-Edikt). Diskutiert wurde ausgiebig, ob nicht auch eine approximative Physik ins Leben zu rufen sei. Ihre Vorzüge seien ja wohl sofort ein- oder zweizusehen.
Zum Beispiel sei eine partielle Befreiung von der Schwerkraft für ausgewählte Mitbürger einzuführen, keuchten wir einander im allzu gebirgig geratenen auf Waschbärensuche gegangenen - Waschbären, die allerdings außer Ksselern, Kasselanern oder Kasselensern noch niemand je dort beobachtet hat. "In Hamburg haben wir keine Giraffen kübelweise nicht im Schloßpark", behauptete ich und fügte dem neuen Wissenschaftskanon damit die aufschneiderische Standortbiologie ebenso hinzu wie die architektonische Luftikusgeographie. Friedrich gründete spontan einen Verein gegen die doppelte Verneinung, eine Bewegung, der ich mich anschließen werde, sobald ich meine Umgebung ausreichend mit "kein-nie-nicht" verpestet habe. Solange bleibe ich noch in der Initiative negativer Wortwert.
" Die Welt ist gar nicht rund, sondern ein Topf voll Hirsebrei" - die ökotrophologische Astronomie war geboren. "Waschbärfreier Hirsebrei!" insistierte ich, "das sieht doch jedes Kind sofort ein!" (Kasseler Kinder-Beweis). Am Ende gründeten wir einen Verein dagegen, daß Parallelen sich im unendlichen Hirsebrei auf keinen Fall mit negativen Minuszahlen schneiden, was unseres Wissens allerdings auch bisher noch niemand mit Wahrheitsanspruch formuliert bzw. nicht verneint hatte. "Mir ist schwindelig!", keuchte ich. " Der Hirsebrei dreht sich eben um seine eigene Achse", erläuterte Friedrich (Kasseler Schwindel-Begründung).



Ersteinmal... wieviele von euch haben das fertig gelesen?*gggg* Zweitens an die Mathematiker: Ist der Text irgendie mathematisch aufgebaut? Erkennt ihr darin 'ne Struktur oder sonst irgendwas? Vllt gibt es ja wenigstens darin einen Sinn *ggg*
Zum Thema "...die den Leser um einiges klüger zurücklassen" Ich tippe mal auf 2 Mitglieder des Vereins, da Nummer drei sehr gut ist was das Unsichtbar machen angeht *gg* Dann muss ich zugeben, dass mich der Artikel zum Nachdenken angeregt hat. Ich kann ja kein Mathe, aber "Negative Minuszahlen"? Was sind dann positive Minuszahlen? Oder sind die dann wieder positiv, weil negativ un Minus...*g*
Nunja, aber mal ernsthaft... was fange ich beim morgentlichen Zeitungslesen (noch im Halbschlaf!!!!) beim Frühstück mit sowas an? Abgesehen davon, dass ich erstmal dasitze un nach dem Sinn suche, irgendwann vllt auf die Idee komme, dass es keinen Sinn gibt, außer dem "komisch zu sein", indem man Unsinniges schreibt. Aber selbst dann, selbst wenn ich mir denke, das ist nich ernst gemeint, die macht sich lustig über "gewisse Themen", versteckte Kritik whatever. Isses dann etwa lustig? Ich meine klar, man grinst zwischendurch, aber was gibt mir das am Ende? Ich habe etwas gelesen, was ich nich brauche, etwas, das mir die Absurdität von Vereinen nahe bringen sollte (?), aber was zum Geier habe ich davon, nachdem ich nich wirklich drüber lachen kann außer vllt jeden Tag die Zeitung aufs Neue aufzuschlagen, wartend auf den Tag an dem ihr nichts mehr eingefallen ist, was sie Komisches erzählen könnte?*ggg* Außerdem frage ich mich mit welchem Recht man sich über Vereine lustig machen darf, wenn man selbst Artikel schreibt, die unwahre Geschichten erzählen (Metapher hin oder her) und dabei einem versuchen etwas näher zu bringen, wonach man gar nicht gefragt hat *ggg*

Zu guter Letzt würde es mich reizen eine Anzeige in die Zeitung zu setzen, dass ich solch einen Verein gründen will nur um zu sehen ob sich darauf jemand meldet und wenn ja, wer *gg* Letzten Endes ist das irgenein dummer Code  Grin


« Letzte Änderung: 15.04.2005, 04:09:37 von Ketty » Gespeichert

Ich weiss Wink
Franny
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Fur immer ein Kind: neugierig, frech, lachend, optimistisch, voller Erwartungen ... nur leider nicht mehr so süß <smile> !!

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« Antworten #708 am: 15.04.2005, 16:07:13 »

Also ich finde ketty.. dein text kommt schon FAST an den abgedruckten heran..(war das bezweckt? gg*) alle achtung  Grin Grin Grin

ich war mir jetzt auch etwas unsicher ob du wirklich antworten auf deine fragen willst.. weil.. ich fand den text schon amüsant und er entbehrt auch nicht einer gewissen struktur...also äh.. find ICH  Grin Grin Grin

knuddeeeeeeeeelige Grüße


Hug  Franny Hug
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Ihr lacht über mich weil ich anders bin... ?!? Ich lache über euch, weil ihr alle gleich seid!
uvo
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« Antworten #709 am: 15.04.2005, 18:41:22 »

Struktur?!
Naja, es gibt da Satzzeichen und so... aber das meinst du wohl eher nicht...
Ich hab es zwar vollständig durchgelesen, aber ab den Waschbären hab ich nix mehr verstanden. Ist das jetzt positiv oder negativ für meinen Geisteszustand? Grin
Mir ist auch ehrlich gesagt noch nicht ganz klar, warum DU dir das durchgelesen hast... aber ich glaube, den morgendlichen Halbschlaf laß ich mal als Erklärung gelten Wink

Grüßle,
uvo
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Borusse, Ossi, Schwabe auf Zeit...und immer wieder Kämpfer....für nichts?


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« Antworten #710 am: 15.04.2005, 20:00:48 »

ich wusste es, deine Krankheit färbt auf deinen verstand ab. kann man dir irgendwie helfen? nimm dir nen paar minuszahlen,nimm den waschbär und den brei dazu und erhol dich Grin ich bin jedenfalls doppelplus schockiert von derartigen geistigen ergüssen deinerseits. und beim nächsten mal: kauf nen buch mit sinn Grin

schnuff@net ganz wach, aber fast, mit null verständnisvermögen.  Cool
« Letzte Änderung: 15.04.2005, 20:01:09 von schnuffel85 » Gespeichert

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Ketty
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« Antworten #711 am: 15.04.2005, 20:48:20 »

Na klar Fraaaaan, was die kann, kann ich auch *gg* Wobei ich es immernoch nicht geschafft habe über die paar Grinser hinwegzukommen und den ganzen Text als amüsant zu betrachten  Grin Noch'ne Kostprobe? *gg*


Warten auf den Stecher von La Palma


Es gibt ja Kolleginnen, die behaupten, mit Hitler und Röhm nach La Palma gereist zu sein. Ich dagegen weilte bloß mit Frau Müller und Herrn Singelmann auf dieser Insel. Bereits im Flugzeug sammelte Frau Müller alles ein, was "für umsonst" war, wie sie sagte. Auch wir sollten ihr unsere Sekt-Piccoloflaschen zur Verfügung stellen. Nachher war ihr dann wieder schlecht, und sie bedauerte nicht länger, den selbstgemachten Kartoffelsalat daheim vergessen zu haben, den sie eigentlich aus einer Kotztüte löffeln wollte, während ihr die Pauschaltouristen beim Lustwandeln im Flugzeuggang zusehen sollten. Herr Singelmann sagte lieber nichts.
Zwar sei das mit Hitler und Röhm gelogen oder jedenfalls "nicht völlig wahr", aber gleich nach der Ankunft wolle sie mir den "Stecher von La Palma" zeigen, versprach Frau Müller. Der warte auf dem Marktplatz von Los Llanos auf niedliche, kleine Touristinnen. Notfalls warte er aber auch mal auf nicht so niedliche, übermittelgroße, ergänzte Frau Müller hastig mit einem Seitenblick auf mich. Und ob ich vielleicht ihren Kartoffelsalat gesehen hätte.  
Auf dem Marktplatz von Los Llanos hockten viele bleichgesichtige Deutsche, die den Kellner im Straßencafé mit einem gewandten "Gutntach ein Mölchkaffe" begrüßten. Das ist spanisch für "Ich bin ein Arschloch" und wird weltweit verstanden. Der Stecher von La Palma war nirgendwo zu entdecken, obwohl ich einige Kandidaten für den Posten sichtete, die sich aber alle als "der Hajo aus Detmold" entpuppten, während der Stecher doch ein echter Spanier sein sollte. Vielleicht war er touristinnenmäßig gerade ausgelastet. Herr Singelmann sagte lieber nichts. Frau Müller zeigte uns nun einen nützlichen Laden, in dem  keine Ware mehr als 150 Peseten kosten sollte.  Manchmal frage ich mich, ob irgendwas, das sich im Besitz von Frau Müller befindet, mehr als 150 Peseten gekostet hat, wenn es nicht sowieso alles für umsonst war. Frau Müller erstand einen todschicken Sonnenhut, der nach dem Modell eines Blumentopfes gearbeitet war, bloß in weiß. "Das ist meine verrückte Tante, die ich nicht allein zu Hause lassen darf", erklärte ich vorsichtshalber der Verkäuferin. "Gar nicht wahr, die da ist meine Mutter!", konterte fau Müller nicht ungeschickt. Die Verkäuferin entgegnete stoisch "Gutntach, ein Mölchkaffe"  (spanisch für "Du bist ein Arschloch!") und warf noch "Gut slafen!" nach, obwohl es gerade erst elf Uhr geschlagen hatte, während Herr Singelmann lieber gar nichts dazu sagte. Ich hatte 10 Paar Babysocken gekauft, weil ich erstens überall Babysocken kaufe und zweitens nicht verstanden hatte, das zwar ein Paar 150 Peseten kostete, zehn Paare aber dann schon 1500 Peseten. Hätte Frau Müller zehn von den Hüten genommen, hätte sie bestimmt noch Geld dazu bekommen, da bin ich so was von sicher.


Ja, wenn dir die auch noch gefallen hat Fran, dann weiss ich ja nun, was ich dir zum Geb schenken kann  Grin
Ach übrigens ich kaufe immer überall Kugelschreiber oder Gegenstände, die sich zum schreiben eignen und ich würde gerne herrn Singelmann kennenlernen, nach allem was man hier über ihn erfahren hat, scheint er einen echt interessanten Charakter zu haben *ggg*


@uvo macht nix, dass du das mit den Waschbären nicht verstanden hast, schliesslich sind es Waschbären, die allerdings außer Ksselern, Kasselanern oder Kasselensern noch niemand je dort beobachtet hat.  Grin

@schnu, kochst du mir denn mal nen Hirsebrei?*ggg* Hab sowas noch nie gegessen  Cool
« Letzte Änderung: 15.04.2005, 20:50:00 von Ketty » Gespeichert

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Du solltest, hast Du 'ne Giraffe im Rücken, Dich leise mit 'ner Tasse Kaffee verdrücken.


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« Antworten #712 am: 15.04.2005, 20:57:06 »

Moin,

also wenn in dem Text da oben Mathe sein soll, dann lief die geschickt an mir vorbei... paar Pseudobegriffe und Kasselbären, mehr ned. Find ich schon übertrieben, lustige Kolumnen um nix können andere besser. Ebenso im zweiten Teil. Aaaaaaaalso ich würde Franny da eher Fanny empfehlen (Fanny Müller), oder noch besser gleich Max Goldt Cheesy Auch Kaminer ist da nicht zu verachten, wohingegen Stuckrad-Barre doch eine Menge Schmerztoleranz erfordert. Genug sinnlose Texte, die ich besser finde Cheesy

Terveisiä, Ulkomaalainen (Netzzugang und zu viel Zeit)
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« Antworten #713 am: 16.04.2005, 19:45:28 »

Ulkooooooooooooooooo, welch seltener (aktiver) Gast *g*
Ja, es gibt in der Tat lustigere, wär auch traurig wenn's nich so wäre *gg*


Habe ich erzählt, dass ich an besagtem Tag noch mehr Bücher gekauft hab? Un natürlich auch aus bescheuerten Gründen *g*
Folgendes Buch (Nachtvögel, Marco Lodoli) habe ich gekauft, weil es in Rom spielt un ich Rom liebe *g* Wollen wir "Schlag mich irgendwo auf un lies vor" spielen? *ggg*

Ah so, ich hab ja noch die Lobreden vergessen *ggg*
"Eine ausgelassene, eine bewegende und heitere Geschichte, die von den frühen Versäumnissen und den späten Abenteuern des Lebens handelt. Voll zarter Poesie und zugleich voll frechem trotzigem Witz." (Parnass, Wien)

"Ludoli ist ein Virtuose der Leichtigkeit." (Der Spiegel)


Da hat sich der Spiegel ja mal richtig verausgabt *gg*

[shadow=green,left,300]Wir haben an einem ganz kleinen Restaurant gegessen, durch eine Pergola geschützt, direkt am Strand, der noch nicht für den Sommer gereinigt war: übersät mit einzelnen Schuhen, Plastikabfall, Puppen, trockene Algen, Papierfetzen. Gabèn hat ein halbes Kilo Spaghetti alle Vongole verlangt, und irgendwie haben sie ihn zufriedengestellt. Ich habe ein heißes Süppchen gewählt, so eins mit Einlage. Nach zwei Löffeln  bin ich zum Kern der Sache gekommen.
"Also ganz ehrlich, Gàbèn, kannst du denn überhaupt singen?"
"Alle können singen."
"Ich nicht, zum Beispiel. Überhaupt nicht. Caterina konnte singen, aber ich nicht."
"Das ist nicht wahr, vielleicht schämst du dich nur. Hier nutzt jeder ein Zehntel von den hundert Prozent, die er ist, das quetscht er, das beutet er aus und vergißt darüber den Rest, so geht das nicht, es tut mir leid, aber so geht das nicht. Man muß viel offener sein, sich ganz aufmachen. Niemand singt mehr, das ist wirklich schade."
"Also stell ich die Frage anders: Hast du jemals vor Publikum gesungen?"
"Nein. Aber ich würd's gerne tun."
"Also ganz ehrlich, Gabèn, du spinnst ein bißchen, stimmt's?"
Nach den Spaghetti hat er den Rest meiner Suppe ausgetrunken. "Nicht schlecht, wirklich!" Ein paar Sternchen sind an seinen lächelnden Lippen hängengeblieben. Nach Rom zurückgekehrt sind wir per Autostopp, mit einem freundlichen Wagen der römischen
Straßenreinigung.
Tags darauf habe ich mich also wieder aufgemacht, den aufzusuchen, der die Toilette putzt, den Geschäftemacher: schließlich ist er jemand, der herumkommt und die sonderbarsten Leute kennt. Und dann, ich weiß nicht warum, aber ich finde es eigentlich ganz natürlich, daß unsereins diese Toiletten aufsucht. Diesmal habe ich ihm frech ins Gesicht gelogen, daß ich einen wundervollen Jazzsänger an der Hand hätte, er solle sich in irgendwelchen Nachtclubs der Stadt umhören, ob Interesse an der Ware bestehe. Er sah mich an, als ob da noch etwas fehlte: zwanzigtausend Lire, dann fehlte nichts mehr.
....
"Verlangen wir eine Million", hat Gabèn mir vorgeschlagen.
"Ich ahne, daß sie uns eine Million Fußtritte geben werden."
"Wenn du nichts verlangst, ist das viel schlechter, hast du nicht bemerkt, daß hier nur das zählt, was etwas kostet? Wenn du dich gratis anbietest, will dich niemand. Ich und du, wir sind eine Million wert, da liegen wir genau richtig, das ist unser Preis!"
...
"Wir möchten eine Million", habe ich kühn entschieden.
"Ich kann euch fünftausend Lire geben", kam prompt das Gegenangebot. "Morgen ist Idiotenabend. Wer will, kann sich da produzieren, und das Publikum macht den Krach dazu."
"Geht in Ordnung", hat Gabèn, auf einem Stuhl stehend, zugestimmt.
"Geht in Ordnung", habe ich bekräftigt, der Impresario, der den Geschäftsabschluß besiegelt. "Aber sie geben einen aus."
"Nein."
"In Ordnung."
[/shadow]



Also ganz ehrlich (*ggg*), Gabèn erinnert mich an die Scientologen. "Sie nutzen nur 10% ihres Potentials. Wir helfen ihnen die anderen 90 zu aktivieren" *gg* Und seine Vorgehensweise um an Geld zu kommen auch, mehr Schein als Sein *g*
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« Antworten #714 am: 18.04.2005, 20:17:57 »

Goethe.... was man zu dem nicht alles findet *gg*


Johann Wolfgang von Goethe befand sich in vornehmer Gesellschaft und wurde vom Sohn der Gastgeber wie folgt angesprochen: "Hochverehrter Herr Geheimrat, auch wenn Sie Deutschlands Dichterfürst sind, möchte ich Ihnen dennoch die Wette anbieten, dass ich Ihnen zwei Wörter sagen kann, aus denen selbst Sie keinen Reim machen können."

Goethe antwortete:
"Junger Mann, ich nehme diese Wette gerne an, nennen Sie mir die zwei Wörter."

Der junge Mann antwortete: "Die zwei Wörter sind HAUSTÜRKLINGEL und MÄDCHENBUSEN."

Nachdem Goethe sich einige Minuten zurückgezogen hatte, lieferte als Beweis dafür, dass er tatsächlich Deutschlands Dichterfürst sei, das folgende Gedicht:
"Die Haustürklingel an der Wand,
der Mädchenbusen in der Hand sind beides Dinge wohlverwandt.
Denn, wenn man beide leis' berührt,
man innen drinnen deutlich spürt,
dass unten draußen einer steht,
der sehnsuchtsvoll nach Einlass fleht."
Grin  Grin
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« Antworten #715 am: 19.04.2005, 00:07:10 »

 Roll Eyes Grin Roll Eyes
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« Antworten #716 am: 23.04.2005, 14:07:16 »

Übersetzungsspezialisten....

http://www.ischiatravelweb.it/Gran_paradiso/deutsch/chi_siamo.htm

Besonders nett fand ich das vergewaltigende Restaurant Grin  Grin  Grin
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« Antworten #717 am: 28.04.2005, 05:52:58 »

Immerhin macht ihm das so schnell kiener nach earth *ggg*



http://www.dersommerkommt.ch/parts/lach.shtml
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« Antworten #718 am: 01.05.2005, 17:50:07 »

I’ve been through the desert on a horse with no name
It felt good to be out of the rain
In the desert you can remember your name
’cause there ain’t no one for to give you no pain
La, la ...

(America, A horse with no name)

Einfach nur, weil das grade im Radio lief und der Satz bei mir hängen geblieben ist  Wink

Wüstengrüße,

[shadow=black,left,300]Eure Ketty[/shadow]

P.s.: Mein Radio hat mir eben verraten, dass heute der "Weltlachtag" ist. Kinder lachen im Schnitt bis zu 400 Mal(!!!!) am Tag, Erwachsene nur noch 15. Ist das nicht furchtbar traurig? Wollen wir die Kinder nicht einholen?  Grin Grin Grin Grin Grin An die Lippen... öffnen... und Zääääääääääääähne zeigen loooooooooooooooooos  Grin Grin Grin
« Letzte Änderung: 01.05.2005, 17:55:10 von Ketty » Gespeichert

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« Antworten #719 am: 01.05.2005, 18:42:46 »

Also, das Lied gabs schon, als ich 18 war ( ist schon ne Weile her  Grin )  und ich fands damals schon gut...

Ja, der Weltlachtag, hab davon gelesen und gelacht, das erste von 15 x lachen.  Wink

Ich geh nu mal in den Garten und ich weiß jetzt schon, dass es da nix zu lachen gibt, weil das Gras mindestens 20 cm hoch steht.... loooool.

na ja...seis drum....


:)Sebi Smiley
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