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Autor Thema: Spieleindruck ParisParis  (Gelesen 392 mal)
Romario
Zaubermeister
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Offense is ability. Defense an attitude.


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« am: 11.04.2003, 02:51:22 »

Seit Dienstag gibt es ja das neue Spiel ParisParis. Nun habe ich sicher noch nicht das große taktische Wissen. Aber gibt es da überhaupt viel davon? Sicher, man versucht "Knotenpunkte" zu erreichen, und kann auch durch die kleinen Busfahrten Punkte machen.

Aber nach meiner wenigen Erfahrung ist doch der größte Teil Glück. Wenn ich in Hotel de Ville 1 sitzen habe und in Odeon 2 und dann kommt das Schild Hotel de Ville, dann liegt es doch sehr daran, wer zuerst darf. Wenn ich, dann bekomme ich danach bei 3(!) Touren jeweils 4 Punkte (+ evtl. weitere darum herum sitzende Häuser). Wenn mein Gegner, dann nur noch für Odeon, also bei 2 großen 2.

Meines Erachtens liegt das Glück bei ParisParis bei ca 70-80%. Dafür sprechen auch die vielen Anfängersiege.

Gruß
Rom
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SLC
Magier
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 14510


Ich heiße SLC, komme aus Hamburg und spiele gern (wer denn nicht?)

SLC_BSW
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« Antworten #1 am: 11.04.2003, 05:51:23 »

Moin, Romario!

Also 70-80% halte ich für deutlich zu hoch gegriffen!
Wenn Du mit den vielen Anfängersiegen meinst, daß ich
z.B. manchmal das Gefühl hatte, zu gut erklärt zu haben,
wenn der Anfänger gleich das erste Spiel gewinnt, dann
heißt das nur, daß man Glück haben kann. (Naja, und
eigentlich gibt es hier ja nur Anfänger, selbst das
Spiel ist noch nicht so alt!)

Analoges Beispiel CantStop: Anfangen und gleich drei Seile auf
einmal klettern - wie willst Du gegen so jemanden gewinnen? Grin

In den meisten anderen Fällen kann man mit Taktik durchaus
etwas erreichen. Sicher keine Bäume ausreißen, aber es gibt
doch eindeutig gute und schlechte Züge! Grin

Bei Deinen 3 Touren muß man sagen, daß es auch zur Taktik
gehört, vielleicht die eine oder andere große Bustour zu
verhindern oder zu erzwingen - nur beim Befahren gibt es
Punkte... Grin

Nur bei 4 Spielern hab ich ab und zu das Gefühl, dem Glück
relativ hilflos ausgeliefert zu sein. Zum Beispiel legt man
nur dreimal die erste Karte. Das Spiel ist dann schon mal
vorbei, bevor ich die Buslinien schön ausgebaut habe...

Insgesamt läßt sich Paris Paris prima spielen, hat schön
einfach strukturierte Regeln, z.T. undurchschaubare Taktiken
und nicht immer nur einen Königsweg. Man kann also das eine
oder andere mal ausprobieren. Unbestritten ist es eines der
"seichten" Spiele (wie auch Emerald), was allerdings keine
Kritik sein soll, sondern wunderbar für zwischendurch ist...

Fazit: Das Spiel hat wirklich gute Chancen, eines
meiner Lieblingsspiele in der BSW zu werden... Grin

Grüße, SLC
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Peace
Kanzler
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 320


Man soll keine Dummheit zweimal begehen, die Auswahl ist schließlich groß genug. In der Datenbank auch unter [Peace]/7435 zu finden


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« Antworten #2 am: 11.04.2003, 06:21:54 »

Sicher gehört bei ParisParis eine Menge Glück dazu, aber bei welchem Spiel ist das nicht der Fall ;-)
Hilfreich ist es z.B. halbwegs die Stationen mitzuzählen. Ok, sind ne Menge, daher auch nur halbwegs ;-)

Taktische Tipps können andere bestimmt besser geben als ich, aber ob viele dies vor der DM machen werden es fraglich *ggggg*


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Lieber Bier im Bauch, als Wasser im Kopf

MajorDET
Zauberer
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Beiträge: 316


Spielen ist doch hier die Hauptsache - oder?


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« Antworten #3 am: 11.04.2003, 12:48:40 »

Hallo Leute,

ich bin nicht gerade der Taktiker bei uns, aber einige kleine Hinweise kann ich trotzdem liefern.

a) Zusatzpunkte für Steinchen, die geschmissen wurden. Es ist am Ende interessant, diese Zusatzpunkte im Auge zu haben. Grundsaätzlich sollte man verhindern, das man selber die meisten im "Aus" hat. Und wenn möglich, sollte man am Ende taktisch werfen. Sprich so, das es keine Mehrheit, sondern zwei gleiche Anzahlen gibt. Wie? Nun, jeder hat 12 Steinchen (abhängig von der Spieleranzahl; aber es gilt - Anzahl der Runden = Menge der Steine). Zähle einfach am Ende nach, wer noch wieviel übrig hat. Damit weisst du auch, wer wieviel draussen hat.

b) Man sollte sich auf einige Strecken konzentrieren. Und da muss man halt drauf achten, welche Karte wie oft schon gezogen wurde. Und hierbei gilt, nimm nie die selben Knotenpunkte wie dein Vordermann. Spiele maximal gegen dein Gegenüber, aber am Besten gegen deinen Hintermann. Denn der ist in 3 von 4 Fällen NACH dir dran.

c) Zufall. Dagegen kann man nichts machen, damit muss man leben.

d) Grelle Farben. Auch damit muss man leben. Aber eine Sonnenbrille hilft hier.

e) Viel Spaß.

MajorDET
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Egal wo Ihr spielt - habt Spaß dabei.      
Golbin
Zaubermeister
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Beiträge: 1108


Das beste Spiel findet am Tisch statt


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« Antworten #4 am: 11.04.2003, 17:16:11 »

Hallo MajorDET

"Wie? Nun, jeder hat 12 Steinchen (abhängig von der Spieleranzahl; aber es gilt - Anzahl der Runden = Menge der Steine). Zähle einfach am Ende nach, wer noch wieviel übrig hat. Damit weisst du auch, wer wieviel draussen hat."

Das geht leider nicht, weil beim Selberschmeißen der Stein nicht im Beutel ist. Die muss man dann schon zwischendurch wahrnehmen, aber beim Selberschmeißen gibt es nicht den fiesen Ton und die Zeile im Chat. Von daher ganz schwer zu bemerken.

Ansonsten noch einige Tipps (schaut nicht auf meine Quote, von den 8 Nichtsiege waren 7(!) mit weniger als 5 Punkten):
- immer gut merken, was schon an Stationen draußen ist. Wer früh sichere Häuser hat, kann dort starke Stellungen aufbauen,
- beim Auswählen auch auf die Farbe achten. Eine große Tour auf einer schwachen Linie ist schlimmer als ein schlechtes Haus zu setzen,
- wenn man zu jemanden auf die Kreuzung geht, am besten den nachfolgenden Spieler wählen. Die Chance, die Station für ein Monopol zu bekommen ist größer, weil man drei mal (im 4er) vor ihm spielt.
- wenn für eine Kreuzung zwei Tickets ausliegen, dann darf man es nur nehmen, wenn man schlecht steht, weil man sonst schnell wieder fliegt; muss man schmeißen, dann den der hinter einem noch spielt. Bleibt der auf der Kreuzung, holt er sich sonst ein Monopol und schmeißt einen wieder raus.

Golbin

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Romario
Zaubermeister
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Beiträge: 3434


Offense is ability. Defense an attitude.


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« Antworten #5 am: 12.04.2003, 00:15:11 »

Zitat
Sicher gehört bei ParisParis eine Menge Glück dazu, aber bei welchem Spiel ist das nicht der Fall ;-)


BohnDuell, Dvonn, Go, Schach....  Wink

Danke allen für die Tips, einige interessante neue waren dabei. Das Glück setze ich dann für mich persönlich wieder ein bißchen weiter unten an :-)
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prof
(Ω30.5.10 1:10)

Zaubermeister
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« Antworten #6 am: 12.04.2003, 03:06:37 »

jetzt ist alles klar. du wolltest dir nur auf billige art ein paar tricks aneigen.
clever gemacht  Wink
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Romario
Zaubermeister
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Beiträge: 3434


Offense is ability. Defense an attitude.


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« Antworten #7 am: 12.04.2003, 08:32:51 »

Die sind aber jetzt für alle da :O)
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