Hallo Stadtbewohner und Besucher !!!!
Wie sich inzwischen herumgesprochen haben dürfte, hat der Gildenmeister der DoKo-Gilde den mehrfachen Goldmedaillengewinner und führenden der Alltime-Liste beim Fairnessgremium des Betruges angeklagt.
Ich kann leider keinen Link machen, aber es ist nachzulesen im Forum der DoKo-Gilde unter "Sonstiges" (also eigentlich ganz gut versteckt). Ich hab jetzt mal eine Stellungnahme dazu geschrieben (gekürzt wegen Länge!)
Die unstreitigen Fakten dürften folgende sein:
- Civitates hat mehrere Goldmedaillen im Doppelkopf gewonnen
- Civitates ist kein extraordinär guter Doppelkopfspieler
- Civitates spielt sehr viel
- Civitates spielt auch - aber nicht nur - mit einem Spieler Civis-Sohn
- Civitates gewinnt viele Spiele, bzw. macht viele Punkte, was für die Medaillenvergabe im Doppelkopf entscheidend ist
Aus diesen Fakten, gepaart mit widerleglichen statistischen Argumenten wird der Betrugsvorwurf konstruiert. Zu den statistischen Argumenten wurde schon anderweitig Stellung bezogen, ich möchte nur soviel dazu sagen, dass eben die reinen Zahlen erst durch eine entsprechende Interpretation bzw. Auslegung aussagekräftig gemacht werden. Meines Erachtens geben die Zahlen allein nichts für den Betrugsvorwurf her.
Bei der rechtlichen Untersuchung eines Falles sollte man nie die Frage nach dem cui bono (nach dem Motiv) außer Acht lassen. Der erhobene Vorwurf geht doch dahin, der Spieler civitates spiele entweder mit einem Zweitnick mit/gegen sich selbst, oder aber er spiele mit einem anderen Spieler, der absichtlich schlecht spielt und verliert. Grund: um die Goldmedaillen abzuholen, die monatlich vergeben werden und mit 0,00 dotiert sind. Auch lukrative Werbeverträge winken dem Gewinner der Doppelkopfgoldmedaillen nicht. Wer sollte sich denn die Mühe machen, einen so aufwendigen Betrugsvorgang zu starten, der ja nicht wie ein Cheating von alleine läuft, sondern der ständigen Präsenz und Teilnahme bedarf, um eine (oder mehrere) Goldmedaillen zu gewinnen?
Unwiderlegt ist die Behauptung des Spielers civitates, er spiele mit einem seiner Söhne (offen, da der Nick da nichts offenlässt), 15 Jahre alt, der wiederum wie eine Wildsau, also hasardmäßig spiele und eben deswegen immer verliere (weil er sein Blatt eben oft überreizt). Unwiderlegt ist die Vermutung, der Spieler civitates spiele eben oft mit wesentlich schlechteren Spielern (z.B. sehr oft mit Newbies) oder in Erklärrunden mit absoluten Anfängern, und gewinne eben deswegen ungewöhnlich oft und mit ungewöhnlich vielen Punkten. Fakt ist, dass er sehr viel und auch mit vielen Newbies spielt.
Einzig der Vorwurf, er verlasse Spiele mit Spielständen, die für ihn ungünstig sind und lasse diese von seinem Sohn fortführen, wäre, wenn erwiesen, ein tadelnswertes Verhalten, da absolut unsportlich. Aber Betrug?

??
Man möge sich auch vor Augen halten, dass es bei den meisten Spielen auf das Ergebnis der Spiele bei der Medaillenwertung nicht ankommt, sondern man muss nur genügend oft spielen, schon hat man die Medaille. Die Vielspielermedaille hätte civitates schon aufgrund der Anzahl der von ihm absolvierten Spiele ohne Zweifel verdient. Wer setzt sich schon einfach des nachmittags in einen Raum und fängt mit jedem Newbie der vorbeischaut ein Spiel an, bei dem auch noch alle Regeln des Spiels, die BSW-Chattiquette und vieles mehr zu erklären sind. Civitates macht genau dies. Ist es Betrug, wenn er hierbei oft gewinnt? Wenn seine Mitspieler keine guten Doppelkopfspieler sind? Nein, dies ist regelkonform, wenn es mir Spaß macht gegen schlechtere Spieler/Anfänger/den eigenen Sohn zu spielen und hierbei leicht und auch hoch zu gewinnen, dann darf ich das.
Zusammenfassung:
1) Es ist kein Motiv für einen aufwendigen Betrugsversuch erkennbar
2) Es gibt keine Beweise für vorsätzliche Täuschung
3) Das vorgeworfene Verhalten ist regelkonform
4) Was bleibt ist der nicht bewiesene Vorwurf der Unsportlichkeit durch abbrechen ungünstig verlaufender Spiele, wobei hier die Häufigkeit nicht nachvollziehbar dargelegt ist, aber wohl entscheidend wäre.
Ergebnis:
Die erhobenen Vorwürfe sind zum Teil belegbar ungerechtfertigt, soweit die Unschuld nicht belegt werden kann, sind sie nicht bewiesen.
Bedenket bitte auch:
Aufgrund der bereits im Dezember erhobenen Vorwürfe, mit nicht besseren Beweisen, wurde civitates in vielen Städten auf die Blacklist gesetzt (allerdings gab es da auch ein rechtsradikales Posting, dessen Urheberschaft allerdings von civitates geleugnet wird). Gebt dem Spieler civitates eine Chance, sich angemessen zu verteidigen. Es ist nicht leicht, sich gegen so massiv vorgebrachte Vorwürfe sachlich und argumentativ zu verteidigen. Dennoch gilt: In dubio pro reo.
Wir plädieren auf Freispruch für civitates
Stauferlöwe
Und verschiedene Bürger der Städte
Mobimuck und Meridian
namentlich bislang Chrissel, mapa, Dralun, GTM, golddragon, thostenheep, misty, Drizz