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Autor Thema: Kleinstädter und Alderfrauen/-männer  (Gelesen 459 mal)
frank-n-furter
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jesus loves you

305507526
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« Antworten #15 am: 15.06.2003, 05:50:29 »

dann ma monoton auf seinen *t* knopf hau..


hat nun jemand ein argument gegen städtevielfalt?

nö.. hmmm ... komisch...


gruss
fnf

*huhu dusty *knuddel* *




ok ernstwerd: silva: du musst bei dem ganzen ueberhaupt mal bedenken, dass leute aldi werden, die null erfahrung mit staedtegruendungen haben. genau selbige spielen aber richter ueber das ja oder nein. schon aberwitzig oder?

vielleicht ist das mal ein ganz neuer ansatz? nur noch aldis, die sich bereits praktisch als gruender hervortaten? (unwissend, ob net alle aldis schon gruender waren).

wuerde mich dennoch mit der ganzen diskussion leichtertun, wenn mir endlich jemand sagen koennte, was es gegen staedtevielfalt, kleine staedte etc. einzuwenden gibt. nach wie vor (und ich provoziere es nun zum 5. mal ? 8. mal ?? k.a. wie oft) keine antwort. traurig, dass sich so viele kontra neuer städte äussern, es aber keiner schafft auch nur einen grund dafuer zu benennen.
« Letzte Änderung: 15.06.2003, 05:58:57 von frank-n-furter » Gespeichert

Ulkomaalainen
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Beiträge: 11305


Du solltest, hast Du 'ne Giraffe im Rücken, Dich leise mit 'ner Tasse Kaffee verdrücken.


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« Antworten #16 am: 15.06.2003, 06:53:13 »

Moin,

auch auf die Gefahr hin, jetzt zwei voneinander getrennte Diskussionen und Themen zu führen, aber eines verstehe ich nicht. Seit einiger Zeit (habe etwas im Forum nachgelesen) kursieren Gerüchte, dass einige Städte tot seien. Aldermann Baeng hat nun nachgefragt, ob Städte leben - in Städten, die auf den ersten Anschein tot sein könnten. Warum hat er das getan? Um eine Information zu bekommen. Was passierte? Man lese die Stadtforen: ein Aufreger nach dem anderen, was er sich herausnehme. Abgesehen vom Fall GI2 hatte er wirklich nur angefragt "Gibt es Euch noch". Keine Rechtfertigungtspflicht, kein nix, nur die Info - die ja u.U. wirklich interessant ist, denn wirkliche Geisterstädte will hier wohl keiner. Wenn es im Moment keine gibt, um so besser, aber nachschauen sollte dem Aldi wirklich noch gestattet sein. Es geht nicht in erster Linie um einen "Delete"-Button, sondern darum, dass man auch mal weiß, was Sache ist.

Und Städte, die es bereits als Anmaßung und Einmischung in ihre inneren Angelegenheiten betrachten, wenn nur gefragt wird, ob die Stadt noch lebe (ich lasse GI2 nach wie vor außen vor), die haben das Prinzip der Gesamt-BSW-Gemeinschaft auch noch nicht so recht verstanden...

Ich habe zwar mit dem Metaspiel noch nix am Hut, ziehe selbigen aber dennoch vor Baeng.

Terveisiä, Ulkomaalainen
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15 Jahre Möchtegernfinne
Lulatsch
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Vielleicht demnächst mal wieder mit anderem Namen


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« Antworten #17 am: 15.06.2003, 12:18:24 »

 ::)man dat is ja richtig anstrengend Euch zu folgen.
Habt Ihr mal überlegt worum es in der BSW geht, Brettspielwelt, hat irgendwas mit spielen zu tun, Leute dat is ein Spiel, macht Euch doch nich son Stress, Einsatz für und gegen eine Sache is ja schön und gut, aber denkt mal an ne nette Runde Tichu oder eines der anderen zu hauf vorhandenen Spielen, inner Kleinstadt nach, dann is allen geholfen, Ihr habt gespielt (siehe BrettSPIELwelt) und die Kleinstadt bekommt was ins Stadtsäckel.

Wär ja auch ne Möglichkeit Partnerschaften zwischen Klein und Hansestädten zu bilden, so könnten Einwohner der Hanse der kleinen Stadt mit Spielbesuchen unter die Arme greifen.

ps.: komme im RL aus ner Kleinstadt (Dorf) und wäre gar nich begeistert wenn jemand kommt und ein "zu verkaufen" Schild ans Ortschild nagelt.

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Eremit
Zauberer
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Beiträge: 348



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« Antworten #18 am: 15.06.2003, 14:08:18 »

>>> Aldermann Baeng hat nun nachgefragt, ob Städte leben - in Städten, die auf den ersten Anschein tot sein könnten. Warum hat er das getan? Um eine Information zu bekommen. Was passierte? Man lese die Stadtforen: ein Aufreger nach dem anderen, was er sich herausnehme. Abgesehen vom Fall GI2 hatte er wirklich nur angefragt "Gibt es Euch noch". Keine Rechtfertigungtspflicht, kein nix, nur die Info - die ja u.U. wirklich interessant ist, denn wirkliche Geisterstädte will hier wohl keiner.
...
Und Städte, die es bereits als Anmaßung und Einmischung in ihre inneren Angelegenheiten betrachten, wenn nur gefragt wird, ob die Stadt noch lebe (ich lasse GI2 nach wie vor außen vor), die haben das Prinzip der Gesamt-BSW-Gemeinschaft auch noch nicht so recht verstanden...



Hallo Ulkomaalainen,

vielleicht war das nicht in allen Städten so, aber es wurde bei uns zumindest nicht nur einmal kurz Infos eingeholt, ob wir noch leben. Es liefen mehr Gespräche und es war ein drohender Unterton mit dabei. Oder wie würdest Du es sonst bezeichnen, wenn es darum geht, dass inaktive Städte verkauft werden sollen und diverse Dinge geraten werden, weil sonst....?  Sad

Was mich an der Sache einfach nervt, hier kommen von den Verantwortlichen keine klaren Antworten (frank-n-furter, ich bewundere Deine Stärke unangenehme Fragen immer wieder zu posten, befürchte aber, dass Du nie ne gescheite Antwort bekommen wirst. fragend ), z.B. was klar definierte Kriterien betrifft.
Ein Gespräch mit Baeng hab ich selber auch geführt, seine Reaktion bestand zur Hälfte aus *ggg* statt stichhaltigen Argumenten, mit denen man was hätte anfangen können. Das wirkt auf mich nicht gerade vertrauensfördernd, weil ich da Null Kompetenzen spüre. Und genau deshalb finde ich es auch nicht gut, wenn eine einzige Person über die Weiterexistenz von Kleinstädten entscheiden darf. Gegen Willkür sperre ich mich einfach.

Langsam hab ich den Verdacht, dass diese Unsicherheit länger aufrecht erhalten werden soll, nur damit sich im Forum was rührt. Einigen scheint es doch nur noch um das Metaspiel zu gehen und es ist ihnen schlichtweg egal, wie sich dann die betroffenen Kleinstädter fühlen, wenn sie über so lange Zeit verunsichert werden.  Angry

Hier gehts nicht darum, dass Baeng nur Informationen wollte, er hat das, was jetzt hier abgeht mit seiner Politik (v.a. auch schlechten Gesprächspolitik) provoziert. Diese Aufreger sind also nicht künstlich, sondern sie haben ne eindeutige Ursache. Wären hier endlich mal klare Aussagen und nicht ein Weiterschieben in die nächsten Aldermann-Phasen, dann wäre längst wieder Ruhe eingekehrt. Aber genau das wird ja vermieden. Wo sind eindeutige Definitionen, wann eine Stadt für tot erklärt wird)? (*diese Frage nochmal an die Verantwortlichen stell* vielleicht kriegt man ja ne Antwort erst auf die 100-te gleiche Frage)

Ich will hier in Ruhe spielen, nicht noch länger befürchten müssen, dass jeder neue Aldermann wieder mit solchen "Rechtfertigungspflichten" daher kommt, so wie Du es formuliert hast. Okay, vielleicht hat Baeng das bei Euch anders gemacht, aber bei uns lief es sehr wohl drauf hinaus und drum reg ich mich auch auf. Wenn Dich diese Aufreger nerven, dann lies es einfach nicht.
Ich werde es wir auf jeden Fall nicht nehmen lassen im Moment hier genervt zu posten, weil ich nämlich hoffe, dass diese blödsinnigen Verkaufsaktionen, die die betroffenen Spieler teilweise stark verunsichern, nicht noch Wochen so weiter gehen. Dazu ist mir die Zeit zu schade, denn ich will nicht per starker Forumsaktivität oder weiß der Geier beweisen müssen, dass uns die Stadt am Herzen liegt. Ich poste ungern, drum im Moment vehement, weil wir vielleicht so eher wieder einfach nur spielen dürfen. *hoff*

Du gehst davon aus, dass wir es "bereits als Anmaßung und Einmischung in ihre inneren Angelegenheiten betrachten, wenn nur gefragt wird, ob die Stadt noch lebe". Nein, das wäre okay gewesen. Aber es kommt auf die Art an wie man das macht und auch drauf wie oft das gemacht wird. Es reicht, dass Baeng jetzt alle abgeklappert hat und dabei selber festgestellt hat, dass es keine toten Städte gibt. Jetzt sollten sich die zukünftigen Aldermänner bitte auf was anderes konzentrieren und anerkennen, dass das so ein flop gewesen ist.  


Eremit



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TORBEN
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Wer kein Ziel hat dem ist jeder Weg zu weit. Mein Ziel ist die BrettspielWelt ;-)


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« Antworten #19 am: 15.06.2003, 15:42:04 »

Hi Eremit,

wir haben 90 Städte in der BSW und es gab immer wieder welche, wo nichts passiert ist: das erste C45, Bögenhafen, usw.

Städte, wo niemand spielt, nichts im Forum steht und auch sonst nichts passiert trüben das Bild der BSW. Unser Metaspiel soll doch mit "Leben" erfüllt sein. Deshalb war Speedys Idee (ja der wars ;-)), Städte zu verkaufen, um sie widerzubeleben, ja so verkehrt nicht. Wir kommen nun also bei der von Euch so oft gestellten Frage an: Wann ist eine Stadt tot? Ohne die hier von Baeng in die Wege geleitete Diskussion war die Antwort einfach: Eine Stadt ist tot, wenn einer der Betreiber der BSW das findet. Na und war das gut? Kann ich beurteilen, wieviel bei Euch passiert? Ich sage nein. Daher ist es nur richtig, diese Frage mit allen zu diskutieren. Ich war nun bei keinen tells mit Baeng dabei, aber ich habe mit wie Ulko die Postings in den Stadtforen angesehen. Beim Thema C45 hätte ich auch nachgehakt, wenn ich eine solche Antwort bekommen hätte.

Schliesslich noch zu meiner persönlichen Sicht der Dinge: Ich habe auch Zweitnicks. Gut, ich brauche die manchmal zum Testen, aber sehe auch nichts verwerfliches dabei. Genauso sehe ich für mich keinen Grund damit in eine Stadt zu ziehen. Was die Frage C45 angeht sehe ich mich in keinem Lager.
Früher haben wir auf kleinen Treffen ein Spiel gespielt. Jeder bekam einen Zettel und einen Stift und hatte 10 Minuten Zeit eine Liste zu erstellen:
C1 LosVelozes
C2 NightOwlsHome
...
Man musste versuchen möglichst viele Städte zu schaffen. Noch als wir 55 Städte hatten habe ich 52 davon korrekt nennen können. Dies nicht, weil ich sie auswendig gelernt habe, sondern weil ich irgendeinen Bezug dazu hatte. C57 hätte ich bisher nie gewusst, doch mit dieser Diskussion hat sich das geändert :-) Ist das nicht ein guter Schritt?

Liebe Grüsse :-)

TORBEN (der oft einen freien Spielraum in einer Stadt wählt, wo ihm die ID nichts sagt, mit der Hoffnung etwas neues zu kennenzulernen. Geyellt wird viel, geshoutet leider wenig...)
« Letzte Änderung: 15.06.2003, 15:44:30 von TORBEN » Gespeichert


Die Tour de France: Fantasy Cycling in der BSW Liga: http://fantasy.road.cc (Ligacode 76299)
Silverseraph
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aka. >silva<


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« Antworten #20 am: 15.06.2003, 16:44:10 »

Zitat
TORBEN (der oft einen freien Spielraum in einer Stadt wählt, wo ihm die ID nichts sagt, mit der Hoffnung etwas neues zu kennenzulernen. Geyellt wird viel, geshoutet leider wenig...)


Was bringt ein shout in einer Stadt in der in dem Moment vielleicht nur 3 oder 4 Leute online sind, die man über den ctell eh viel besser erreicht, weil sie nichts zwingend in der Stadt sind ?

>silva<
« Letzte Änderung: 15.06.2003, 16:45:26 von Silverseraph » Gespeichert

Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind. (Albert Einstein )
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HeavyPatty
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« Antworten #21 am: 15.06.2003, 17:10:15 »

Hallo!

Dann mal zum Thema Aldermann und "Rat der Kleinstädte" und Kriterien für Stadtgründungen - schreib das jetzt einfach mal alles hier rein, weil es sonst zu kompliziert wird.


Wenn der Aldermann soviele Kompetenzen wie von Armistice angekündigt bekommen sollte, müßte wirklich über den Wahlmodus nachgedacht werden. Da seine Entscheidungen dann auch Kleinstädte betreffen - und vielleicht vor allem diese - so sollten auch diese Wahlberechtigt sein. Was wohl die beste Lösung wäre.

Dieser angedachte "Rat der Kleinstädte" ist auch eine ganz gute Idee, doch sollten seine Kompetenzen begrenzt bleiben. Zum einen sollte er bei der Entscheidung über eine tote Stadt mitentscheiden und beobachten können - siehe von mir beschrieben bei "Existenzbegründung von Städten - Kriterien?". Desweiteren kann er ein Ansprechpartner für TAMM sein. Doch weiter sollten meiner Meinung nach seine Rechte nicht gehen. Denn zuviel Bürokratie ist auch nicht gut und wie Turi schon meinte war eine Zweiklassengesellschaft wohl erwünscht.

Dann weiter im Plan:

hmmm....f-n-f....ich hab lange überlegt wegen Argumenten für eine Limitierung von Städte. Gelten lassen, könnte man unter Umständen die Übersichtlichkeit. Ein anderes, vielleicht das wichtigste ist, daß es immer schwieriger wird alles unter einen Hut zu bringen, einen Konsens zu finden.

Ich denk man sollte das Interesse vielmehr wieder darauf richten, die Bedingungen für Stadtgründungen in dem Maße zu verändern, daß man das Risiko vermindert, daß dies in einer toten Stadt endet.

Mal in paar einfache Überlegungen wären:

Zum einen sollte die Anzahl der Stadtgründer auf mind. 6 Leute hochgesetzt werden. Von diesen 6 sollten mind. 4 schon länger als 8 Monate in der BSW sein, um sich in diese hineingefitzt zu haben und auch viele Aspekte des Metaspiels kennengelernt zu haben oder eben auch andere Städte. Weiterhin sollten von diese 6 so die Hälfte schonmal Bürger ein Stadt gewesen sein (dies auch mind. 4 Monate) um alle Aspekte des Stadtlebens erfahren zu haben - eben schon Erfahrungen gesammelt zu haben. Zudem sollte mind. einer der Gründer schonmal ein Amt in einer Stadt inne gehabt haben (v.a. BM, Stellv. oder Kämmerer). Aspekte wie die taleranzahl hochzusetzen, empfinde ich als reine Schikane, die nicht bewirken würden, daß die Gründer mehr Erfahrungen haben. Aber mit meinen vorher genannten Kriterien, wär diese Option sowieso hinfällig.
Weiterhin muß die Gruppe ein schlüßiges Konzept vorlegen.


dat wärs erstmal....


8)HeavyPatty Cool
« Letzte Änderung: 15.06.2003, 17:16:09 von HeavyPatty » Gespeichert
Turandot
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Niemand liest den YELL so oft wie ich... :D


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« Antworten #22 am: 15.06.2003, 20:03:49 »

Mit ein bischen Distanz betrachtet, stellt sich doch die Frage, ob die vielbeschworenen toten Städte wirklich so ein großes Problem sind, daß wir uns derart intensiv damit beschäftigen müssen. Mal ab von der Frage, OB es sie denn wirklich gibt, habe ich bisher lediglich gelesen, sie "trüben das Bild der BSW" (TORBEN). Einzig die Löschdrohung einer Stadt hat diese Lawine ausgelöst und im konkreten Fall hat sich das Problem verlagert zur Frage, wie mit Zweitnicks verfahren werden soll.

Ja, es gab drei "tote" Städte in der zweijährigen Stadtgeschichte der BSW: Berluvie, Hansestadt und Mittelerde. Zwei davon trübten eine Weile das Bild, dann gab es vernünftige Lösungen. Für mich ist das völlig in Ordnung.

Vielmehr scheint die Frage der toten Städte eng verknüpft mit dem Mythos, daß es eine Begrenzung der Städtezahl geben müsse oder daß die "Kleinstädte" dringend wachsen sollen müssen. In einem Diskussionschannel Ende letzten Jahres sagte TORBEN, daß es kein technisches Problem gäbe, das die Anzahl der Städte begrenze, nur "lebendig" sollen sie halt sein.  

Nun gibt es eine Regierung, die sich anstelle von TAMM u.a. mit diesem Thema beschäftigen soll. Aber leider sind sowohl Hintergrund als auch Ziel alles andere als klar.

Irgendwas muß aber doch hinter dem Unbehagen mit der hohen Städtezahl stecken, es kann nicht nur das Bedauern sein, daß man nicht mehr alle Städte auswendig aufsagen kann?

Wer sich schon zwei und mehr Jahre in der BSW tummelt, hat mal andere Zeiten erlebt. Kurz vor der Gründung der ersten fünf Städte kannte Jeder fast Jeden und an einem Abend waren durchschnittlich 60 User online. Man wußte immer, was in den anderen Städten passiert und das prägt natürlich die eigene Identität stark mit. - Die gemütlichen Zeiten sind vorbei, nicht zuletzt weil man gleichzeitig hocherfreut die breite Akzeptanz der BSW im Internet begrüßt und gefördert hat.

Eine restriktive Begrenzung von Neugründungen jedoch kann nur zum Unmut all derer führen, die weniger lange in der BSW sind und sich in ihren Entfaltungsmöglichkeiten beschnitten sehen. Will man diese Befindlichkeiten ernst nehmen, gibt es nur ein Mittel, Ähnliches wieder herzustellen: man muß Subsysteme schaffen, z.B. regionale Bünde o.ä.

Möglicherweise lag der Einführung der Hanse ein Gedanke in dieser Richtung zugrund. Aber zum einen erreicht eine Zweiteilung in Hanse- und Nicht-Hanse-Städte auch nicht mehr das von mir unterstellte Ziel der netten Übersichtlichkeit, zum anderen bringt die "Zweiklassengesellschaft" neue Probleme mit sich.

Die Hanse ist historisch ein Machtinstrument gewesen zur Wohlstandsmehrung und gleichzeitigen Abgrenzung gegenüber den Ärmeren. Stimmungsmäßig ist hier zwischen den Zeilen Ähnliches zu lesen. Darüber sollten wir mehr nachdenken, als darüber, ob eine oder vier Städte von 90 nun tot oder doch noch nicht ganz so tot sind. Das ist imho Kosmetik.

In diesen Tagen ist nun deutlich geworden, daß die BSW umfassend regiert wird von einem Vertreter der Hansestädte. Für diesen wurde ein spezielles Feature eingerichtet, er hat Handlungskompetenzen und somit Macht erhalten. Daneben nun von den Ausgegrenzten - den Nicht-Hanse-Städten - zu erwarten, daß sie sich gefälligst aus eigener Kraft und ohne jegliche technische Unterstützung selbst organisieren sollen, ist ethisch fragwürdig. (@TORBEN: das meinte ich mit zwei verschiedenen Systemen, nicht wie Du mißverstanden hast, eine Selbsthilfeorganisation stünde im Widerspruch zu den Regeln der BSW...).

Und selbst wenn ein weiteres Feature geschaffen würde, gäbe es einfach nur einen zweiten Aldermann, auch wenn er liebvoll "Dorfdepp" genannt würde. Was soll das bringen?

Da der Aldi soviel Macht hat, ist seine Wahl nur durch Hansebürger schlicht und ergreifend unfair.

LG Turi  



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keepcoolman
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Beiträge: 872


Wer die Dummen gegen sich hat, der verdient Vertrauen.


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« Antworten #23 am: 15.06.2003, 20:42:34 »

Hai  Smiley

was für eine Herausforderung, alle Foren zu erwischen, in denen zu diesem Thema gepostet wird.

Meine Meinung:

Ich würde auch gerne die-/denjenigen wählen, die/der als Alderfrau/-mann das Sagen hat. Das würde etwas Abwechslung in die monatliche Bürgermeisterwahl mit "/vote stacy" bringen. Grin

Nein im ernst:

Es kann doch wirklich nicht sein, dass jemand in der BSW für die Gemeinschaft hauptverantwortlich ist, bei dessen Wahl man als Otto-Normal-User nicht mitwählen darf. Da ist es dann schon einleuchtender, wenn jemand vom BSW-Team das Sagen hätte.

Bis denndann

keepcoolman, der trotzdem nicht in eine Hansestadt umzieht, sondern sich lieber mit seinen Schnürpelschnallen vergnügt Grin





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