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Autor Thema: Konflikte ?  (Gelesen 452 mal)
Kartoffel
BSW-Admin
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 2853


Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde zu sein, muss man vor allem ein Schaf sein.


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« am: 23.06.2003, 15:47:29 »

Ich habs aus einem anderen Forum, aber es war einfach zu nett  Grin  :

SIE schreibt in ihr Tagebuch:

Am Samstag Abend hat er sich echt komisch verhalten. Wir wollten noch auf ein Bier ausgehen. Ich war den ganzen Tag mit meinen Freundinnen beim Einkaufen und kam deswegen zu spät - womöglich war er deswegen sauer. Irgendwie kamen wir gar nicht miteinander ins Gespräch, so daß ich vorgeschlagen habe, daß wir woanders hingehen, wo man sich besser unterhalten kann. Er war zwar einverstanden, aber blieb so schweigsam. Ich fragte, was los ist, aber er meinte nur "nichts".

Dann fragte ich, ob ich ihn vielleicht geärgert habe. Er sagte, daß e nichts mit mir zu tun hat, und daß ich mir keine Sorgen machen soll. Auf der Heimfahrt habe ich ihm dann gesagt, daß ich ihn liebe, aber er fuhr einfach weiter. Ich versteh ihn einfach nicht, warum hat er nicht einfach gesagt "Ich liebe Dich auch". Als wir nach Hause kamen fühlte ich, dass ich ihn verloren hatte, daß er nichts mehr mit mir zu tun haben wollte. Er saß nur da und schaute fern - er schien weit weg und irgendwie abwesend. Schließlich bin ich dann ins Bett gegangen.

Er kam 10 Minuten später nach und zu meiner Überraschung hat er auf meine Liebkosungen reagiert und wir haben uns geliebt. Aber irgendwie hatte ich immer noch das Gefühl, daß er abgelenkt und mit seinen Gedanken weit weg ist. Das alles wurde mir zuviel, so daß ich beschlossen habe, offen mit ihm über die Situation zu reden, aber da war er bereits eingeschlafen. Ich habe mich in den Schlaf geweint. Ich weiß nicht mehr weiter. Ich bin fast sicher, daß er eine andere hat. Das alles macht mich furchtbar traurig.

ER schreibt ins Tagebuch:

Verdammt, heute hat der VfL verloren, aber wir hatten prima Sex.




« Letzte Änderung: 23.06.2003, 15:47:53 von Kartoffel » Gespeichert

Silverseraph
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aka. >silva<


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« Antworten #1 am: 23.06.2003, 18:25:11 »

 Grin Grin Grin Grin

Wo findet ihr sowas immer ??

>silva< (Ex BVB und Fußballfan) Dem das irgendwie bakennt vorkommt ....
Gespeichert

Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind. (Albert Einstein )
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Gegenwart - Jener Teil der Ewigkeit, der die Domäne der Enttäuschung vom Reich der Hoffnung trennt. (Ambrose Bierce)
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Der Charakter ruht auf der Persönlichkeit, nicht auf den Talenten.  (Johann Wolfgang von Goethe)
nurmalso
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 1662


30-jaehriger Babylonier und Siedlersuechtiger! Bin aber auch mal fuer eine Partie St.Petersburg, Emerald, KuK, LC, CC/E/JuS/HuB, Tongiaki, Soccer, Funkenschlag oder SanJuan zu haben. ;-)


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« Antworten #2 am: 23.06.2003, 23:30:33 »

Dazu passt doch auch diese Geschichte ganz hervorragend- ein bisschen lang, aber ich finde sie Weltklasse  Cheesy

Der Unterschied zwischen Männern und Frauen (Part II)  
Einem Mann namens Gerhard gefällt eine Frau namens Susanne. Er fragt sie, ob sie ins Kino gehen will. Sie sagt ja, und beide verbringen einen sehr lustigen Abend.  
Ein paar Tage später lädt er sie zum Abendessen ein, und sie haben wieder viel Spaß. Fortan treffen Sie sich regelmäßig, und nach einiger Zeit trifft sich keiner von beiden mit irgendjemand anders mehr.  
Eines Abends, als sie nach Hause fahren, schießt ein Gedanke durch Susannes Kopf, und, ohne richtig drüber nachzudenken, spricht sie ihn aus: "Ist Dir klar, dass wir uns mit dem heutigen Abend seit genau 6 Monaten treffen?"  
 
Stille.  
 
Susanne kommt die Stille sehr laut vor. Sie denkt: "Oje, ob es ihn nervt, dass ich das gesagt habe? Vielleicht fühlt er sich durch unsere Beziehung eingeschränkt, oder er fühlt sich von mir in eine Pflichtrolle gedrängt"  
 
Und Gerhard denkt sich "Wow, 6 Monate."  
 
Und Susanne denkt sich: "Moment, ich bin gar nicht sicher, ob ich so eine Art Beziehung will. Manchmal hätte ich lieber mehr Freiraum, ich werde Zeit brauchen, mir zu überlegen, ob ich so weiter machen will. Ich meine, wo führt uns das hin? Wird es immer so weiter gehen, oder schreiten wir auf eine Ehe zu?  
Vielleicht sogar auf Kinder ? Darauf, unser restliches Leben miteinander zu verbringen? Bin ich bereit, diese Verpflichtung einzugehen? Kenne ich diesen Menschen überhaupt?  
 
Und Gerhard denkt sich: "Hm, das heißt, es war ... mal sehen ... Februar, als wir anfingen, uns zu treffen, das war gleich nachdem ich das Auto beim Service hatte, das heißt ... wie ist der Kilometerstand ?  
Au weia! Die Karre ist überfällig für einen Ölwechsel!"  
 
Und Susanne denkt sich:  
"Er ist besorgt. Ich sehe es in seinem Gesicht. Vielleicht war mir nicht ganz klar, wie er die Sache sieht.  
Vielleicht will er mehr von unserer Beziehung, mehr Intimität, eine tiefere Bindung, vielleicht hat er, sogar schon vor mir gespürt, dass ich mich zu sehr zurückhalte. Ja, das ist es. Deswegen spricht er so selten über seine Gefühle. Er hat Angst, zurückgewiesen zu werden."  
 
Und Gerhard denkt sich:  
"Die sollen sich auf jeden Fall noch einmal das Getriebe ansehen. Ist mir völlig egal, was diese Deppen sagen, die Schaltung funktioniert noch immer nicht richtig. Und diesmal können sie es auch nicht aufs kalte Wetter schieben. Wir haben 30 Grad, und das Ding hier schaltet sich wie ein Lastwagen von der Müllabfuhr. Und ich habe diesen inkompetenten Gaunern 600 Euro bezahlt.  
 
Und Susanne denkt sich:  
"Er ist sauer. Ich kann’s ihm nicht übel nehmen, ich wär’s auch. Ich fühle mich so schuldig, ihm das anzutun, aber ich kann nichts für meine Gefühle, ich bin einfach unsicher.  
 
Und Gerhard denkt sich:  
"Wahrscheinlich werden sie sagen, es gibt nur 90 Tage Garantie, diese Säcke!"

Und Susanne denkt sich:  
"Wahrscheinlich bin ich viel zu idealistisch, und warte auf einen Ritter auf einem weißen Pferd, während ich hier neben einem superlieben Menschen sitze, einem Menschen, mit dem ich gern zusammen bin, um den ich mich wirklich sorge und der sich wirklich um mich sorgt. Einem Menschen, der wegen meiner selbstherrlichen Schulmädchenfantasien leiden muss."  
 
Und Gerhard denkt sich: "Garantie? Die reden von Garantie? Können sie haben, ich nehme ihre Garantie und stecke sie ihnen in ..."  
 
"Gerhard" sagt Susanne laut.  
 
"Was?" sagt Gerhard erschrocken.  
 
"Bitte quäl dich nicht so" sagt sie, während sich ihre Augen mit Tränen füllen. "Vielleicht hätte ich niemals ... Oh Gott, ich fühle mich so ..." (Sie verstummt, schluchzt).  
 
"Was?" sagt Gerhard.  
 
"Ich bin so dumm" schluchzt Susanne "Ich meine, ich weiß, dass es nie einen Ritter geben wird. Es ist so dumm. Weder einen Ritter noch ein Pferd."  
 
(to be continued...  ;-)
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Du denkst, dass ich mit meiner Meinung falsch liege ??
 Naja, jedenfalls bin ich nicht allein:
 
 "Ich denke, dass es einen Weltmarkt für vielleicht fünf Computer gibt".
 Thomas Watson, Vorsitzender von IBM, 1943
 "Es gibt keinen Grund, warum irgendjemand einen Computer in seinem Haus wollen würde".
 Ken Olson, Präsident, Vorsitzender und Gründer von Digital Equipment Corp., 1977
 "Wir mögen nicht deren Geräusche, und Gitarrenmusik ist am Aussterben".
  Decca Recording Co, zurückweisend zu den Beatles, 1962.
nurmalso
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« Antworten #3 am: 23.06.2003, 23:31:45 »

(... Fortsetzung...)

"Es gibt kein Pferd?" fragt Gerhard.  
 
"Du denkst auch, dass ich dumm bin, oder?" sagt Susanne.  
 
"Nein!" sagt Gerhard, froh, endlich eine richtige Antwort zu haben.  
 
"Die Sache ist die ... es ist einfach so ... ich brauche ein wenig Zeit" sagt Susanne.  
 
(Es entsteht eine 15-sekündige Pause, in der Gerhard versucht, so schnell er kann mit einer sicheren Antwort aufzuwarten. Endlich fällt ihm etwas ein, das funktionieren sollte.)  
 
"Ja" sagt er.  
 
(Susanne, tief bewegt, berührt seine Hand) "Oh Gerhard, denkst du wirklich so darüber?" fragt sie.  
 
"Worüber?" fragt Gerhard.  
 
"Über ein wenig mehr Zeit" sagt Susanne.  
 
"Oh" sagt Gerhard "Ja."  
 
(Susanne dreht sich zu ihm und sieht ihm tief in die Augen, wodurch er schrecklich nervös darüber wird, was sie als nächstes sagen wird, besonders, wenn darin ein Pferd vorkommen sollte. Endlich spricht sie.)  
 
"Danke, Gerhard" sagt sie.  
 
"Ich danke Dir" sagt Gerhard  
 
Dann bringt er sie nach Hause, wo sie sich auf ihr Bett legt, eine von Konflikten geschüttelte, gequälte Seele, und bis in den Morgen weint.  
 
Gerhard fährt nach Hause, holt sich eine Tüte Chips, dreht den Fernseher auf, und wird schnell von der Wiederholung eines Tennismatchs zwischen zwei Neuseeländern, von denen er noch nie was gehört hat, in den Bann gezogen. Mist; Eine leise Stimme irgendwo in seinem Kopf sagt ihm, dass heute in dem Auto höchstwahrscheinlich etwas wirklich wichtiges passiert ist, aber er ist sicher, dass er niemals verstehen würde, was das war, also beschließt er, nicht weiter darüber nachzudenken.  
 
Am nächsten Tag wird Susanne ihre beste Freundin anrufen, vielleicht sogar noch eine, und mit ihr 6 Stunden lang über die ganze Sache reden. In sorgfältiger Detailarbeit werden sie alles was sie sagte, und auch alles was er sagte, analysieren, jedes Wort, jeden Ausdruck, jede Geste, um Nuancen in der Bedeutung des Gesagten zu finden, und um jede mögliche Variante durchzugehen. Das ganze wird sich wochenlang, wenn nicht monatelang hinziehen, ohne jemals in einer plausiblen Schlussfolgerung zu enden, aber auch, ohne jemals langweilig zu werden.
 
Irgendwann während dieser Zeit wird Gerhard, während eines Squashmatches mit einem Freund, der sie beide kennt, kurz innehalten und fragen "Peter, hat Susanne mal ein Pferd gehabt?"

Grin
« Letzte Änderung: 23.06.2003, 23:35:37 von nurmalso » Gespeichert

Du denkst, dass ich mit meiner Meinung falsch liege ??
 Naja, jedenfalls bin ich nicht allein:
 
 "Ich denke, dass es einen Weltmarkt für vielleicht fünf Computer gibt".
 Thomas Watson, Vorsitzender von IBM, 1943
 "Es gibt keinen Grund, warum irgendjemand einen Computer in seinem Haus wollen würde".
 Ken Olson, Präsident, Vorsitzender und Gründer von Digital Equipment Corp., 1977
 "Wir mögen nicht deren Geräusche, und Gitarrenmusik ist am Aussterben".
  Decca Recording Co, zurückweisend zu den Beatles, 1962.
Baeng
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Wer denkt, dass er mich kennt, kennt mich nicht.:-)


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« Antworten #4 am: 24.06.2003, 19:02:26 »

Hm,irgendwie fühle ich micht jetzt gut....

Sind wir nicht alle ein bisschen Gerhard? Smiley

Baeng (denkt wohl meistens auch etwas anders)
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Baeng
 "Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann." (Kurt Tucholsky)
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