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Autor Thema: Neues Info-Feld, bessere Berechnung des Topspiels  (Gelesen 127 mal)
Golbin
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Das beste Spiel findet am Tisch statt


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« am: 07.09.2003, 19:42:18 »

Am 6.9. (bei den neuen Funktionen) stand im Info-Feld neben dem Spiel, das am meisten gespielt wurde auch das Spiel mit der besten Gewinnquote. Aus einigen Kommentaren habe ich entnommen, dass diese Information in dieser Form nicht als so gut empfunden wurde. Ein Grund dafür liegt darin, dass die Gewinnquote nicht berücksichtigt, wie viele Mitspieler man hatte. Ich habe daher überlegt, wie man eine Vergleichszahl erhält, die Spiele mit unterschiedlicher Anzahl vergleichbar macht und habe auch einen Weg gefunden. Die Berechnung basiert darauf, dass die Anzahl der Mitspieler in die Berechnung eingeht und je höher sie ist, je geringer werden die Spiele, die man gewonnen muss, um „im Schnitt“ zu sein. Ich führe die Berechnung anhand meiner aktuellen Paris Paris Spiele einmal vor:

Ich habe aktuell 123 von 223 Spielen gewonnen, dabei hatte ich 328 Mitspieler. Als erstes berechne ich nun, wie viele Spieler im Schnitt am „Tisch“ saßen, wenn ich PP gespielt habe. Dies sind (328 + 223) / 223 = 2,48 (meine Mutspieler plus ich durch die Anzahl meiner Spiele).
Wenn 2,48 Spieler am Tisch saßen, muss ich 100 / 2,48 = 40,32 % der Spiele gewinnen, um genau Schnitt zu sein. Meine Quote beträgt aber 55,66 %, was absolut 15,34 % über dem Schnitt liegt. Diese Zahl nur bedingt aussagekräftig. Um mehr auszusagen muss sie sich noch auf den Schnitt beziehen. Dies bedeutet im meinen Fall 15:34 / 40,32 = 38,05% Überschuss oder dass ich gut ein Drittel mehr Spiele gewonnen habe, als für dem Schnitt nötig gewesen wären.

Wer das für seine Spiele ausrechnen möchte, findet unter http://www.poeppelkiste.de/bsw/info/BSW-Prozent.xls eine Excel-Datei, in dem die Formeln eingegeben sind und das oben beschriebene Beispiel aktuell eingetragen ist.

Wenn ich nun diese Zahl habe, kann ich wirklich das Spiel ermitteln, in dem ich am besten bin.

Für das Info-Feld wäre es dazu noch ganz schön, wenn Spiele mit geringer Anzahl nicht berücksichtigt werden. Als Grenze könnte man die Gildenfähigkeit (war Robinas Idee) nehmen.

Die oben errechnete Zahl könnte man auch anderweitig nutzen. Würde man zum Beispiel den Gildenmeister nach der Formel relativer Überschuss (so nenne ich die oben ermittelte Zahl) * Anzahl getätigter Spiele ermitteln, würde sichergestellt, dass er „sein“ Spiel auch beherrscht, aber das ist nur eine Idee am Rande und möchte ich hier nicht forcieren.

Golbin
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Ulkomaalainen
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« Antworten #1 am: 07.09.2003, 20:14:22 »

Moin Golbin,

die Idee klingt für mich gut, die kann man so unterstützen. Den letzten Absatz sehe ich allerdings anders: ein Gildenmeister muss nicht jemand sein, der das Spiel besonders gut beherrscht, sondern jemand, der sich für das Spiel engagieren kann, Spielstärke ist für den LM und sogar für den TM meiner Meinung nach wichtiger. Wir fahren im Schach seit Jahrzehnten gut mit einem Landesturnierleiter, der grob gesagt immer noch kurz hinter Anfänger steht. Wink

Terveisiä, Ulkomaalainen
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15 Jahre Möchtegernfinne
Golbin
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« Antworten #2 am: 07.09.2003, 21:48:57 »

Hi Ulko,

der letzte Absatz war auch nur ein Beispiel, dass man die Zahl gut weiterverwenden kann und sollte keine Änderungswunsch sein.

Golbin
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HalloChr
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« Antworten #3 am: 07.09.2003, 22:00:19 »

Siehe auch die Diskussion um Mehr-Personen-ELO. Dies
beruecksichtigt nicht nur die Anzahl der Mitspieler, sondern
auch deren Staerke.

Siege allein zaehlen nicht viel - ein Blick auf die Sieg-Quoten
bei Go sollte da genuegen Smiley
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Es ist klar, dass Einsatz im Metaspiel sinnlos ist. Man halte sich davor fern.  Es ist vergeudete Zeit. Was nützte denn selbst ein "Sieg"? Einen  Fortschritt in der Erkenntnis gibt es da nicht. Man widme sich  nutzbringenderen Aktivitäten.
Ulkomaalainen
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« Antworten #4 am: 08.09.2003, 05:40:34 »

Moin,

Zitat
Siege allein zaehlen nicht viel - ein Blick auf die Sieg-Quoten bei Go sollte da genuegen Smiley


Hmmmm... hast Du da wen Bestimmten im Auge? So jemand völlig Ahnungslosen mit ner Quote von um die 75% zum Beispiel? Grin Aber meine Go- und Geister-Quoten sind tatsächlich sehr gute Beispiele...

Terveisiä, Ulkomaalainen
« Letzte Änderung: 08.09.2003, 05:40:47 von Ulkomaalainen » Gespeichert

15 Jahre Möchtegernfinne
Golbin
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« Antworten #5 am: 08.09.2003, 15:03:11 »

Huhu HalloChr,

bei meiner Idee ging es mir nicht darum, wie die Siegquote zustande kam (Jemand, der Newbies abzockt mag das ja in allen Spielen tun), sondern darum, im Info Feld wirklich das Topspiel stehen zu haben. Mit der Siegquote allein haben im Grunde nur Spiele, die zu zweit gespielt werden, eine Chance.
Wichtig war mir, dass man bei der Berechnung auch nur die Daten des Spielers selbst braucht, weil es sonst sehr aufwendig werden könnte.

Golbin
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HalloChr
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« Antworten #6 am: 08.09.2003, 23:09:29 »

Soll dies nun das Lieblings-Spiel oder das "Beste" Spiel sein?

Beim "Besten" kommt es eben auf die Definition von "Gut" an.
Das Lieblings-Spiel sollte man sich aussuchen duerfen, denn es
ist oft weder das am haeufigsten gespielte noch das, wo man am
"Besten" ist, egal wie das definiert wird.
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