Ynachtsmann
Zaubermeister
    
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« am: 10.11.2003, 19:56:58 » |
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Zehn Jahre JLO - Zehn Jahre Einsatz für die Heimat
Das Bundestreffen 2001 am letzten Augustwochenende der Jungen Landsmannschaft Ostpreußen stand ganz unter dem Motto 10 Jahre JLO 10 Jahre Einsatz für die Heimat! Höhepunkt dieses wiederum erfolgreichen Treffens war die Weihe der neuen Fahne der JLO, die eine stilisierte Rune in "J"-Form auf schwarz-weißem Grund zeigt. Dieses Symbol verdeutlicht den jugendbewegten Anspruch der Jungen Landsmannschaft, und der schwarz-weiße Hintergrund steht für Ostpreußen.
Auch dieses Jahr spielte besonders der gemeinschaftsfördernde Aspekt eine hervorragende Rolle.
Zur Eröffnung sprach Fritz Zirwick über die Geschichte des Sudetenlands. Er vertritt als stellvertretender Vorsitzender des Witikobundes, den Partnerbund der JLO. Zirwick stellte heraus, daß die Deutschen in Böhmen und Mähren schon seit dem Mittelalter dort gesiedelt haben und ein völkisches Eigenleben geführt haben. Erst seit dem Panslawischen Kongreß 1848 in Prag verschärfte sich das Klima zwischen den Tschechen und den Deutschen. Nach dem I. Weltkrieg kam es nach der Gründung der CSR zu einer repressiven Politik gegen die drei Millionen starke Bevölkerungsgruppe der Deutschen. Das Münchener Abkommen wurde deswegen von den meisten als eine Befreiung empfunden. Das Leid der Vertreibung 1945 traf die Sudetendeutschen unverhofft, ebenso das Verhalten der Tschechen gegenüber den Deutschen. Die Tschechen, die in der Protektoratszeit ein relativ unbesorgtes Leben führen konnten, lebten ihren Haß ab dem 5.5.1945 auf brutalste Art und Weise an den Deutschen aus. Am Ende stand die Vertreibung einer dreimillionen starken Volksgruppe aus ihrer seit über 700 Jahren von Deutschen besiedelten Heimat!
Nach dem Vortrag von unserem Kameraden Fritz Zirwick hatte die Stubenhockerei ein Ende: hinaus ging´s, in die traumhafte Bergwelt, die das Quartier umgab. Eine kleine Wanderung als Abschluß des Fahrtensommers konnte nicht schaden. Auf Schusters Rappen gelangten wir durch hohe Wälder an eine urige Burganlage, die dem Unbill der Zeiten schon so manches Mal stangehalten haben mag. Kein Wunder, daß wir uns an solche Orte hingezogen fühlen. Bei strahlendem Sonnenschein liefen wir weiter über Berg und Tal in ein kleines Städtchen hinein, um uns die alten Bauten anzusehen und eine Stärkung einzunehmen. Die Fahnen wehten uns voraus. Danach führte uns die Wanderung langsam zurück zum Ausgangsort, da noch großes für den Abend auf dem Programm stand, was einiger Vorbereitung bedurfte.
Nach der Rückkehr in die Herberge wurde der Schlemmerei aus eigener Küche gefrönt. Kameraden die im Lager zurückgeblieben waren, hatten das Essen vorbereitet.
Mit dem Einbruch der Dämmerung begann auch der Höhepunkt des Treffens, in Zweierreihen zogen die Teilnehmer unter der neuen Fahne zum Feuerplatz, wo schon ein Holzstapel aufgeschichtet war. Die Kameraden bildeten einen Kreis um die Feuerstelle. Unser Bundesvorsitzender Christian Schaar trat aus dem Kreis und hielt eine kurze Ansprache an die Teilnehmer über die Bedeutung des neuen Symbols der JLO. Vier Kameraden trugen kurze Weihesprüche über den Sinn von Symbolen und den Sinn der Arbeit für die Heimat vor. Nach dem Entzünden des Feuers wurde die Fahne feierlich ihrer Bestimmung übergeben.
Dieser würdevollen Fahnenweihe schloß sich ein geselliger Abend am Lagerfeier an.
Die Würdigung der Gründung des Königreichs Preußen vor dreihundert Jahren durfte natürlich nicht auf dem Programm der Tagung nicht fehlen. So trug am Sonntagmorgen ein Kamerad einen interessanten Diavortrag über den Preußenstaat vor. Er begann mit der Krönung Friedrich I. am 18. Januar 1701 in Königsberg und endete mit dem fatalen Ende durch das alliierte Verbot im Februar 1947. Dem Zuhörer wurden somit alle Höhen und Tiefen dieses Staates bewußt gemacht.
Der obligatorische Schlußkreis beendete das Bundestreffen.
Im Großen und Ganzen kann diese Jahrestagung zum 10-jährigen Jubiläum als sehr erfolgreich bezeichnet werden.
Ad multos annos JLO!
dein ball , Tschey *ggg*
yours , kaminhüpfer
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