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Autor Thema: progressive Steuern für die Gilden ? - DISKUSSION  (Gelesen 183 mal)
GTM
(Ω24.10.11 19:43)

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Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt (J.C.Friedrich von Schiller)


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« am: 25.05.2004, 13:35:15 »

Ciao zusammen!

Eine der Problematiken ist doch, dass die reichen Gilden immer reicher werden und keine Regulatorien (geiles Wort) bestehen, wie es zu einer besseren Verteilung kommen könnte.

Hier mal wieder ein neuer Vorschlag:

Projizieren wir doch die realen Probleme von reichen Unternehmen/Gilden auf die BSW und führen ein Steuermodell ein.

1) Die Steuern
Ausgehend vom Einkommen respektive Vermögen einer Gilde werden progressiv Steuern erhoben. Nur mal als Denkbeispiel:
Eintrittssteuersatz 2% pro Monat, ab 10000 Taler Vermögen (200 Taler). Bis 100.000 je 10000 Taler 0,5 % mehr. Das macht 3% bei 30000 (= 900 Taler), 6,5% bei 100.000 Taler (6500 Taler). Ab 100.000 Vermögen 3,5% dazu, als Obergrenze also 10% Steuern (für Tichu wären das doch immerhin 75.000 pro Monat).
Dies nur als Beispiel.

2) Was machen mit dem Geld ?
z.B.
- Finanzieren der Gildengehälter
- Finanzieren der VSL und Städteliga (Preisgelder)
- Finanzieren von Olympia (Preisgelder)
- Unterstützung von armen Gilden
- Unterstützung von Städten (?)

Was meint ihr dazu ?

gruss
GTM
« Letzte Änderung: 25.05.2004, 15:12:30 von Lysiana » Gespeichert

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« Antworten #1 am: 25.05.2004, 16:35:28 »

ja, das ist doch schon mal eine basis!

gegen eine steuer ist wohl nichts einzuwenden, da sie ja prozentual erhoben wird geht keiner pleite dadurch!

was mit den geldern getan werden sollte...

  • gehälter finde ich gut - nicht dass das viel ausmacht, aber egal

  • ein teil sollte in einen offenen turnierpott fliessen, aus dem dann grössere städteturniere, vielseitigkeitsturniere etc unterstützt werden können

  • der gross rest sollte aber wieder als steuerrückzahlung in die städte fliessen - und diesen punkt würde ich gerne mal genauer vorstellen!!



die steuerrückzahlung erfolgt dann einfach, resttaler durch anzahl der gilden und ab damit! so bekommt jeder das gleiche zurück, frage wird nur sein, wie hoch sind die steuern, zu hoch fände ich doof, dann müssen sich die zwergspiele nicht strecken, sondern bekommen auch ohne einsatz alles von den grossen bezahlt! ein gewissen mass an eigeninitiative muss erhalten bleiben, diese steuer soll nur dazu da sein, dass auch die armen gilden ein wenig handlungsspielraum haben!

im übrigen, mal ein paar tausend taler kann man doch bestimm aus den reichen städten bekommen, ist ja bei den städten nicht so viel wert, die rechnen ja in ganz anderer dimensionen und städte werden ja auch immer mehr!

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poschdi
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Bürger aus Hollinden - Mitglied der Ligrettogilde

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« Antworten #2 am: 25.05.2004, 18:22:00 »

Zitat
ein teil sollte in einen offenen turnierpott fliessen, aus dem dann grössere städteturniere, vielseitigkeitsturniere etc unterstützt werden können


Ich fand dass schon immer eher schwachsinnig. So war für die letzt VSL 30 Gilden angelabert worden ob sie sich bei den Preisgelderbeteiligen. Ergebnis war dann das jede Gilde 32.5 Taler (genauen Betrag weiss ich niimmer Wink) zahlen durfte. Ich hab keine Ahnung ob wir die Taler jemals entrichtet haben, aber bei 30 Gilden Taler abbuchen und die dann auf die beispielsweise 5 Gewinner zuverteilen ist doch affig Wink

Ich hab damals schon im VSL Forum nen Vorschlag dazu gemacht. Warum nicht eine Gilde eine einzelnde Liga sponsoren lassen? Als Dank könnte beispielsweise auch die Gilde im Liganamen enthalten sein(z.B. VSL Prinzenliga powered by Ligretto Wink)

Soviel dazu, aber was machen denn die 2000 Taler die eine VSL pro Saison kostet aus? Ligretto verdient das locker in der Woche, mal von Tichu gar ned zu sprechen Wink


Fixekosten treffen dann doch eh nur die kleinen Gilden, die ihre Gehälter leider nicht in einem Monat erspielen.
progressive Steuern können den Taler zuwachs sicher eindämmen.

Vielleicht wäre es einfach nur mal Zeit dass bei der Aldiwahl die Gilden via Spenden richtig mitmischen würden. Dann wäre diese riesigen Talerhäufen auch verkleinert Wink Momentan dürfte nur der Anreitz für eine Gilde einen Aldi zu fördern sehr gering sein. Da dieser ja nix für die Gilde bewegen kann

poschdi
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Es ist gelogen, dass PC Spiele die Jugendlichen beeinflussen. Hätte PACMAN das getan, würden sie heute durch dunkle Räume irren, Pillen fressen und elektronische Musik hören!
GTM
(Ω24.10.11 19:43)

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« Antworten #3 am: 25.05.2004, 19:27:21 »

Ich hab da mal ein wenig weitergesponnen und eine kleine Excel-Berechnung gemacht.
Steuerprogression:
20000+: 2% Steuern
40000+: 3% Steuern
60000+: 5% Steuern
80000+: 7% Steuern
100000+: 10% Steuern

Mit den aktuellen Gildenvermögen könnte z.B. eine derartige Rechnung herauskommen:
Gildenvermögen Monat 1: 2.46 Millionen
Steuern: 168.512
Gildenämter: 27.600
Unterstützung kleinere Gilden (Aufstocken auf 15.000): 55.752
Einstellen Olympia (15% des Rests): 12.774
Restbetrag: 72.386
effektive Reduktion des Gildenvermögens: ca. 140.000
(die Tabelle konnte ich hier ned reinkopieren, bin zu dusslig dafür)

Was geschieht nun aber mit dem "überzähligen" Geld (Restbetrag)?
Der Aldermann (der i.d.R. ja ein vernünftiger Aldi sein sollte Wink ) könnte dieses Geld zur Verfügung erhalten. Damit könnte er
- Städte unterstützen, die in Not sind
- Turniere/ Ligen/ etc. fördern
- etwas noch völlig unklares tun Smiley (Ideen ??)
- ...

LG
GTM
gespannt auf weitere Reaktionen
« Letzte Änderung: 25.05.2004, 19:48:34 von GTM » Gespeichert

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« Antworten #4 am: 26.05.2004, 11:26:06 »

hi, ich nochmal!

vielleicht wäre es an der zeit, dass man den gilden auch ein wenig zum bauen geben würde? so könnte kann zum beispiel - hier würde es ein wenig aufwändiger werden - den raum im gildenhaus als ein rundriss mit vielen räumen sehen, die sich natürlich alle ausbauen lassen, was genau ein gilde da alles bauen kann... man kann gerne vorschläge machen, punkt ist aber, dass städte bauen können, eine ganze karte zur verfügung haben, gilden nur taler haben, aber nichts zum bearbeiten, man hat einfach nichts sichtbares vor sich, nichts womit man die kreativen sehen und spüren kann - klar wer lange sucht und wühlt, der findet früher oder später auch was, aber es ist nicht so deutlich zu sehen, wie in einer stadt!

wenn also die gilde aktiv was zum bauen hätte, diese karte oder innenleben zieht dann natürlich mit um, wenn das haus mal umzieht, dann wird sie wohl auch ein wenig mehr zusammen arbeiten, und was das wichtigste ist, es könnte dann auch mehr spass machen und einen gewissen anreiz haben!
letztendlich hätte die megareichen dann was zum geldausgeben und die kleinen echte ziele, was sie mit dem geld anfangen können, das sie dann mittel steuerrückzahlung? erhalten!

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Toledus
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« Antworten #5 am: 26.05.2004, 12:31:51 »

@GTM: was sind Städte die in Not sind?

Die mit 30 Leuten die sich zuletzt 2002 eingeloggt haben?
Die mit 4 Bürgern die mehr als 3 Monate für ne Burg brauchen? (so der Anspruch aus C90 z.B.)
Tote Städte?

Ich denke eine gewisse Umverteilung kann schon nützlich sein, so dass sich auch kleine Gilden mal ein Fest oder eine Lotterie leisten können. Vielleicht könnte man den Zuschuss auch an die Grösse einer Gilde knüpfen (was ja das generelle Interesse an diesem Spiel zeigt).

Toledus
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Das Leben ist zu kurz, um es mit dummem Streit zu vergeuden Wink
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« Antworten #6 am: 26.05.2004, 13:58:27 »

@Toledus: Städte in Not ... tja, das ist denke ich ein echter Streitpunkt. Ehrlich gesagt, fällt mir grad nichts sinnvolles ein  fragend wie eine solche Metrik oder Entscheidungsgrundlage aussehen sollte.

Hinsichtlich der Grösse einer Gilde: Das ist ein wenig gefährlich, denn die grossen Gilden wie Alhambra, Tichu, etc. sind i.d.R. auch vermögend; die kleineren Gilden wie Intrige, Manhattan, etc. haben in meinen Augen oft nicht das spielerische Potential und sind eher als Randspiele zu sehen (man möge mir den Ausdruck verzeihen, er ist nicht abwertend zu sehen).

Fakt ist doch, dass es zuviel Geld in den Gilden gibt. Etwas wäre z.B. auch, dass mit dem Steuergeld z.B. allgemeine Verschönerungen durch den Aldi bezahlt werden können, ein eAldermann-Lotterie stattfindet, etc. etc. ...

IDeen gibt es sicherlich viel, aber ob dadurch das Meta-Spiel ausgewogener wird, das ist immer noch die grosse Frage.

LG
GTM
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(Ω24.10.11 19:43)

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« Antworten #7 am: 26.05.2004, 14:02:44 »

@dekeep
Sicherlich ein interessanter Ansatz, den man verfolgen könnte. Aber es beinhaltet einen Problempunkt: Die Anpassung des LAyouts innerhalb eines Gildengebäudes. Das dürfte nicht so einfach werden.

Grundsätzlich ist aber der Steuerrückzahlungsgedanke kongruent mit meinem "Unterstützung für schwächere Gilden".

Wie es dann genannt wird, who cares Wink

LG
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spooz
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Ich will METRO wieder haben ...


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« Antworten #8 am: 26.05.2004, 22:42:05 »

Hinter der Diskussion steht doch letztlich eine viel grundlegendere Frage :

Welchen Sinn haben Gilden und ihre Einnahmen überhaupt ?

Das bisherige Programm, regelmäßig ne Lotterie zu machen, ist ja noch eine spassige Sache, aber ansonsten bleibt der Gilde doch nur, ihr Geld sinnlos unter ihren Mitgliedern zu verjubeln (was sich dann Fest nennt). Für ihre eigentliche Aufgabe, ein Spiel bekannt zu machen, benötigen sie ja kein Geld, sondern nur Manpower.

Soll das schon alles gewesen sein ?

Um ehrlich zu sein, sehe ich nicht so recht ein, das Gilden für dieses recht dürftige Programm solche Geldmittel zur Verfügung gestellt werden.

Ich denke, erst wenn die Gilden ein gewisses Repertoire an Handlungsmöglichkeiten haben, macht es Sinn, sich weitere Gedanken über Beschränkung oder Umverteilung der Einnahmen der Gilden zu machen.

-> Das kann die schon genannte Idee mit dem Bauen sein.

-> Das kann zum Beispiel das ´Anheuern´ von Erklärbären sein. (Du kriegst 10/100/1000 Taler und machst dafür 10 Erklärrunden am Mittwoch den ...)

-> Das können Prämien sein, die die Gilde per Beschluss an Leute verteilt, die z.B. eine bestimmte Anzahl an /startnosave-Spielen (also aller voraussicht nach Erklärrunden) gestartet haben (, sofern TAMM den GMs einen solchen ´/liststartnosaves - Befehl´ programmieren mag).

-> Das können zum Beispiel Preisgelder ähnlich dem Medaillensystem sein (Wer in der Woche von... bis ... die höchste Anzahl an Spielen/die meisten Siege/ das höchste Alltime*Siegquote-Ergebnis/.../... hat, kriegt ... Taler.

-> ... ? ? ?

Die jeweilige Ausübung ihrer Ausgabemöglichkeiten bestimmt dann jede Gilde selbst. Sei es, dass sie feste Regeln festlegt, sei es , dass die Amtsinhaber es nach Gutdünken gestalten dürfen. Natürlich gibnt es überall obergrenzen in puncto Häufigkeit, Höhe oder was auch immer, um Missbrauch vorzubeugen.

Damit dann auch alle Gilden ´mitspielen´ dürfen/können, kann man sich dann auch Gedabnken über Umverteilungen machen.


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Celina
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Ich lieb das grüne TomatenMonster aus Bridgetown *ggg* Träume nicht dein Leben, lebe deinen Traum !!


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« Antworten #9 am: 30.05.2004, 18:09:41 »

gute Ideen, man sollte das vorfolgen.
Da das Interesse aber grad nicht so hoch ist, und ich ein Verlinken im Gilden- und Stadtforum als nicht besonders förderlich halte ... was tun ?

LG

GTM

uups fremder PC, fremder Cookie Wink Sry
GTM
« Letzte Änderung: 30.05.2004, 18:10:04 von Celina » Gespeichert

Ihr findet mich beim Tichu, wo auch sonst Wink
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