Ganz nervös wurde ich heute bereits um halb sechs wach. An Schlaf war nicht mehr zu denken, also kochte ich Kaffee und schwang mich an den PC. Dort bürgerte ich vor lauter Nervosität frechdachs ein. Mein Puls begann immer mehr zu rasen, je näher die Zeit der Erstiveranstaltung kam. Als ich mein neues zu Hause, das Gebäude der Philosophischen Fakultät betrat, hatte ich schweißnasse Hände. Hierzu kam dann noch Atemnot, als ich mich mit meiner Raucherlunge rauf in den zweiten Stock, runter ins EG und wieder rauf in den zweiten quälte, auf der Suche nach dem Hörsaal 243. Immer nervöser wartete ich auf den Beginn der Veranstaltung. Zum Glück war ich zu diesem Zeitpunkt bereits mit einer Leidensgenossin ins Gespräch gekommen, somit konnte man die Angst, vor dem, was da kommen sollte, wegquatschen.
Dann betraten sie den Raum. Die Menschen, die mich die nächsten Jahre tagtäglich begleiten würden. Die mich quälen würden. Die mich immer wieder durch fiese Prüfungen treten würden. Aber welch Wunder, sie lächelten freundlich, wirkten gar nicht gemein, und interessierten sich sogar für die unsicheren Gestalten vor ihnen

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Kurzfassung: Bis jetz alles im grünen Bereich, das theologische Institut scheint echt ne Ansammlung von freundlichen, hilfsbereiten Wesen zu sein ;-). Kein Vergleich zu den Juristen, wo man nicht mehr als ne Nummer in der Kartei ist, die es gilt, so schnell wie möglich rauszuwerfen...
GLG, eure heilige Vanny
