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Autor Thema: Gleichstand bei Bluff  (Gelesen 524 mal)
euklid
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« am: 24.04.2002, 01:17:56 »

Wie kann es bei Bluff einen Gleichstand geben? Hab das heute erlebt und wir haben uns alle gewundert. Grats, SunShineGE und sfolz, zum gemeinsamen Sieg!  Wink

Ueberhaupt ist die Punktevergabe bei Bluff ein grosses Raetsel. Manchmal feiert man gegen 5 Gegner grosse Triumphe und gibt keinen Wuerfel ab (-> '*** hat seine Gegner mit 4 Punkten vernichtet' Wink ), ein andermal rettet man zu gegen einen einzigen Gegner gerade noch einen Wuerfel ins Ziel (-> '*** hat mit 25 Punkten ueberlegen gewonnen' Wink ).

Ich gebs zu, da habe ich natuerlich masslos uebertrieben, aber die Punktevergabe wuerde mich trotzdem interessieren.

Liebe Gruesse,
euklid
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Chef
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« Antworten #1 am: 24.04.2002, 15:30:00 »

jo das kann ich bestätigen: vor einiger Zeit hab ich auch mal Gleichstand erlebt und mich auch gewundert, an genauere details kann ich mich aber nicht mehr erinnern

MfG Chef Wink
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zenon
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zenon von elea (zenon der aeltere, zenon der eleat), * um 490 v.u.z., + um 430 v.u.z., griech. philosoph.


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« Antworten #2 am: 24.04.2002, 23:13:59 »

soweit ich weiss gibt jeder gewonnene spieldurchgang 1 punkt. das ist natuerlich mehr als unlogisch, da damit nicht diejenigen punkten die lange durchhalten, sonder diejenigen die den anderen die wuerfel abnehmen. ausserdem gibt es immer einen punkt unabhaengig von der anzahl der abgegeben wuerfel, so dass es zu folgender wertung kommen kann:
A spielt gegen B.
A schafft es B alle 5 wuerfel auf einmal abzunehmen - 1 punkt.
A nimmt B fuenf mal hintereinander einen wuerfeo ab - 5 punkte.

ich bin der ansicht dass hier eine sinnvollere wertung eingefuehrt werden sollte.
« Letzte Änderung: 24.04.2002, 23:15:55 von zenon » Gespeichert

~zenon
Segoy
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kann fast alles und spiele fast alles gern.


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« Antworten #3 am: 25.04.2002, 00:14:34 »

Hmm, zenon

entweder du musst dich irren, oder die Punkteregelung wurde kürzlich geändert...

ich habe auch schon Bluffs zu 2. gespielt, bei denen es 10 oder mehr Punkte wurden. Nach deinem Ansatz wäre das nicht möglich.

mfG
Segoy
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   Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.

- Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg
zenon
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zenon von elea (zenon der aeltere, zenon der eleat), * um 490 v.u.z., + um 430 v.u.z., griech. philosoph.


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« Antworten #4 am: 25.04.2002, 01:06:44 »

zugegeben: die mehrspielerregelung war von einem relativ vagen kenntnisstand aus vermutet.

bei dem zweispielerbeispiel bin ich mir relativ sicher dass es zumindest vor einiger zeit mal so gerechnet wurde.
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~zenon
prof
(Ω30.5.10 1:10)

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« Antworten #5 am: 25.04.2002, 03:30:27 »

es gibt bei bluff keinen gleichstand, aber es gab und gibt fehlerhafte siegesmeldungen.
wie die punkte vergeben werden, ist mir schleierhaft, aber so oder so kann kein system den wert eines bluffsieges sinngemäss wiedergeben. aber zum glück spielen ja die meisten um des spasses willen *g
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ARMistice
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6422906
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« Antworten #6 am: 25.04.2002, 16:24:40 »

Juhuu ihr,

also vorweg geb ich zenon gleich mal recht es gibt bei Bluff sicher eine sinnvollere loesung der Punktbestimmung.

Im moment ist es folgendermassen:

Jedesmal wenn man "gefordert" wird etwas zu tuen. (anzweifeln/ bieten) und natuerlich noch im rennen ist
bekommt man dafuer einen Punkt.

Der Sieger der am ende uebrigbleibt erhaelt noch einen Bonus von 2 Punkten gutgeschrieben.

Also kann es schon sein das ein spieler der nie drankommt.
im endeffekt das spiel nicht gewinnt. Da er ja auch nichts dafuer getan hat. (Die anderen spieler haben sich gegenseitig rausgeworfen ohne eigenes zutuen.)

So zum abschluss wuerde ich gerne eine idee fuer eine Punktewertung hoeren die ich implementieren koennte.

Mich wuerde auch interessieren was ihr von der umsetzung der orginalregel haltet das jeder spieler einen wuerfel
abgeben muss wenn das ergebniss genau getroffen/bestimmt wurde.

Dann setze ich mich ueber das Bluff und aender das nochmal
in einen aufwasch.

Okay freue mich auf eure antworten.

Bis bald und froehliches Wuerfeln...
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Gaius
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Am liebsten ist mir Abwechslung: KUK, Attribut, Tichu, Lost Cities, Doko oder... Und oft trifft man mich in der Kapelle von Midgard (C23-17) beim Mahjonggen. Nur CC und Meuterer mag ich nicht so besonders.


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« Antworten #7 am: 25.04.2002, 16:50:00 »

Hmm, also zumindest der Gewinner ist nach meinem Empfinden eindeutig: Derjenige, der am Schluss noch Würfel übrig hat. Die Punktzahl für seinen Sieg kann man von mir aus gerne so berechnen wie bisher. Es wäre dann halt einfach so, dass es sein kann, dass ein anderer Spieler mehr Punkte hat, aber trotzedem nicht Sieger ist.

Gruss
   Gaius, der nebenbei auch für die Original-Regel ist, dass bei genauer Erfüllung der Ansage ALLE einen Würfel abgeben müssen.
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Beim Spiel kann man einen Menschen in einer Stunde besser kennen lernen als im Gespräch in einem Jahr                         Platon
Karacan
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"Karacan" ist türkisch und bedeutet soviel wie "Schwarze Seele". Was so ziemlich alles über mich aussagt. Ausser, das ich wirklich kein Türkisch kann.

156443249
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« Antworten #8 am: 25.04.2002, 17:17:01 »

Originalregel ist toll. Könnte man das Nachwürfeln dann auch noch gleich mit einfügen?
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"Erst wenn alle gemein und niederträchtig über die Schwächen aller anderen herziehen, wenn alle wegen ihres Geschlechts, ihrer Abstammung, ihrer Rasse, ihrer Sprache, Heimat und Herkunft, ihres Glaubens, der religiösen und politischen Anschauungen und natürlich auch der körperlichen Gebrechen ausgelacht werden und keiner und keine ausgespart bleibt und wenn alle mitmachen - dann ist endlich Ruhe und Frieden.
  Und dann geht die Party erst los, dann wird nicht mehr gejammert und gejault, sonder gelebt und gestorben und gefeiert - da ist der Teufel los, und selbst die Götter schauen noch mal vorbei bei dieser Revolution die keine revolutionären Beamten und Henker mehr braucht."

Matthias Beltz  (1945-2002)
Kulko
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« Antworten #9 am: 25.04.2002, 17:36:52 »

Hmmm also was den Sieger angeht stimme ich Gaius zu.

Bei TA gewinne ich ja auch nicht, weil ich alle meine schienen selber bau. Und dann ist die Punktzahl so auch ok.

Was die Originalregel angeht, so muss ich sagen, hmmmm
finde es nicht so gut, werde es aber mal RL ausprobieren.

Nachwürfeln fände ich auch toll.

Kulko
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Bezeichne dich nicht als arm, wenn deine Träume nicht in Erfüllung gegangen sind. Wirklich arm ist doch nur der, der nie geträumt hat.
euklid
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« Antworten #10 am: 25.04.2002, 23:34:45 »

Hi all!

Um zu vermeiden, dass zwei Spieler gemeinsam gewinnen, oder gar einmal einer am Ende am meisten Punkte hat, aber nicht als Letzter seine Punkte abgibt, sollte man die Bonuspunkte von 2 auf z.B. 5 erhoehen. Das sollte wohl reichen, den echten Sieger zu kueren.

Ich denke, es sollte nach den Originalregeln gespielt werden, auch wenn ich die Regeln hier eigentlich gerechter finde. Da ist nicht soviel Glueck dabei, weil man immer 'selbst' schuld ist, wenn man Wuerfel verliert.

Nachwuerfeln hab ich noch nie gespielt. Hier koennte man es als Option anbieten, oder?

Liebe Gruesse,
euklid
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zenon
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zenon von elea (zenon der aeltere, zenon der eleat), * um 490 v.u.z., + um 430 v.u.z., griech. philosoph.


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« Antworten #11 am: 25.04.2002, 23:43:47 »

ok, da hab ich mich bzgl des wertungssystems wohl etwas verschaetzt. wie gesagt: es war ziemlich aus dem bauch heraus gemutmasst.

wenn ich fuer bluff eine wertung einfuehren muesste wuerde ich es so machen:
jeder bekommt so viele punkte wie zu dem zeitpunkt, als er aus dem spiel ausschied, schon wuerfel aus dem spiel waren. der sieger bekommt so viele punkte wie insgesamt wuerfel im spiel waren, plus zusatzlich seine eigene wuerfelanzahl die er am schluss uebrig hatte.

klingt jetzt etwas kompliziert, ist aber eigentlich ganz logisch:
je mehr ausscheidende wuerfel man ueberlebt, desto mehr punkte bekommt man. der sieger bekommt als bonus seine wuerfelanzahl, die er ueber das ganze spiel retten konnte.

diese wertung hat die eingenschaft dass die rangfolge erhaltenbleibt: wer als erster ausscheidet wird auch die wenigsten punkte bekommen.

kleines beispiel: A, B und C spielen bluff. das spiel lauft so:
B gibt zwei wuerfel ab, C einen, C einen, A einen, C einen, B zwei, A einen, C zwei.
damit ist C aus dem rennen. bis zu diesem zeitpunkt wurden 11 wuerfel abgegeben, also erhaelt C 11 punkte.
weiter gehts: B gibt einen wuerfel ab.
damit ist auch B ohne wuerfel: B erhaelt 12 punkte da nun noch ein wuerfel mehr aus dem spiel ist als bei C.
A erhaelt als sieger die gesamtzahl 15 und seine 3 uebrigen wuerfel als punkte: also 15+3=18 punkte.

das spiel endet 18:12:11.


mir macht bluff mit und ohne der regel des "gemeinsamen abgebens" spass. allerdings denke ich dass die spiele hier im zweifelsfall strikt nach den originalregeln programmiert werden sollten. denn es spielen hier leute gemeinsam die das spiel alle unabhaengig voneinander gelernt haben und oft irgendwelche varianten kennen. und als gemeinsamer standard, auf den man sich wohl oder uebel einigen muss, ist die originalregel einfach am sinnvollsten.

bezueglich der originalregeln von bluff faellt mir ausserdem mir ein:
in der anleitung der sdj-originalausgabe steht "Nach der Auswertung und dem damit verbundenen Würfelabgeben beginnt ein neuer Durchgang: die Spieler würfeln ihre noch verbliebenen Würfel, der Gewinner der vorhergegangenen Wette nimmt den Anzeigewürfel und macht die erste Wette des neuen Durchgangs ... das Bluffen nimmt wieder seinen Lauf."

momentan laeuft es anders: der verlierer beginnt mit dem setzen. zugegeben: das ganze ist eine marginalie, aber schon aus dem grund dass es fuer den spielablauf ziemlich egal ist wer beginnt finde ich, dass hier aus oben genanntem grund die originalregel vorzuziehen ist.

und in hinblick auf die momentane wertung ist dieser punkt doch nicht so marginal: der verlierer kassiert sofort einen punkt fuers neue setzten und der gewinner sitzt eventuell ganz hinten und muss dem spielverlauf unter umstaenden ohne beteiligung und punktgewinn eine zeit lang zusehen.
« Letzte Änderung: 26.04.2002, 00:16:33 von zenon » Gespeichert

~zenon
Segoy
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« Antworten #12 am: 26.04.2002, 00:06:58 »

Hiho,

zu den Regeln kann ich nichts sagen, da ich Bluff noch nie RL gespielt habe.

Bezüglich des Punktesystems finde ich, daß optimalerweise die erreichte Punktzahl die 'Leistung' des Spielers zeigen sollte.

Deshalb meine ich, dort sollten die Anzahl der Spieler (mehr Spieler machens schliesslich schwerer zu gewinnen) und die Würfel, die der Sieger behält in die Wertung eingehen.

Am einfachsten als Produkt : Restwürfel des letzten * Spieleranzahl

mfG
Segoy
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« Antworten #13 am: 26.04.2002, 02:33:33 »

mir gefällt die regel hier bei gleichstand besser, aber im sinne von originaltreue wäre eine umstellung wohl angebracht (muss aber nicht sein ;-) ) eine option für die profiregeln (eben mit nachwürfeln) würde ich super finden. glaube, da würde ich glatt noch mehr bluffen  Grin

ach ja, punkteberechung ist mir sowas von egal, hauptsache, der gewinnt, der am schluss noch würfel hat.
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euklid
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« Antworten #14 am: 26.04.2002, 02:57:41 »

Stimme zenon in allen Punkten seines letzten Beitrags zu. Und natuerlich auch prof, was das Nachwuerfeln betrifft.

Viel Arbeit fuer ARMistice!

Danke schon mal im Voraus  Smiley Smiley
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