Die Gilden waren im Mittelalter Vereinigungen von höheren Handwerkern,
Sorry, wenn ich hier etwas widerspreche

Also mal ein kleiner historischer Exkurs:
Die Bezeichnung "Gilde" konnte im Mittelalter alles mögliche sein, Handwerkerzusammenschlüsse, öfter Kaufmannsgilden. Die Begriffe wurden unterschiedlich benutzt. Heutzutage verwendet man in der Forschung den Begriff "Gilde" für Kaufmannszusammenschlüsse, den Begriff "Zunft" für Handwerkervereinigungen.
In einer Zunft mussten alle sein, die ein bestimmtes Handwerk in einer Stadt ausübten, in der es eine derartige Zunft gab. Auch die Lehrlinge und Gesellen waren in der Zunft, aber natürlich durften sie nichts bestimmen. Das taten nur die Meister. Diese bestimmten bei so genannten "geschlossenen" Zünften auch, wer Mitglied sein durfte.
Wollte man sich also "quasi-historisch" orientieren, so müssten die "Gilden" entweder einer Neuaufnahme formell zustimmen (ähnlich wie die Städte) oder wenigstens die Bedingungen dafür beeinflussen können. Es wäre auch denkbar, die "Eintrittsbedingungen" von der Zahl der Mitglieder abhängig zu machen (Bsp: Um in die Tichugilde zu kommen, müsste man die jetzigen Bedingungen erfüllen, bei der Intrige-Gilde würde es genügen, 10 Spiele gespielt zu haben ohne irgendwo Stadtbürger zu sein), um so kleinere Gilden zu fördern.
Aber das nur so am Rande...

Adomnan