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Autor Thema: An alle Carcassone-Spieler  (Gelesen 868 mal)
noha
(Ω20.2.12 14:32)

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« Antworten #15 am: 28.04.2007, 21:59:50 »

was war ich mal eine puzzlespielerin und war auch zufrieden damit überhaupt die bsw und ihre wahnsinnstechnik zu verstehen... damals gab es irgendwie fast nur cc/cce cracks und wenige von denen hatten mitleid mit mir. und das war gut so.
ich habe unzählige spiele gebraucht, um auch nur annähernd zu verstehen, wie es immer wieder passieren konnte, dass ich verbaut, blockiert und ausgeknockt wurde. das machte mich ärgerlich, traurig, ratlos, aber es weckte meinen ehrgeiz.
ich bin sicherlich immer noch kein crack, aber ich freue mich, wenn auch mal einer der großen wenigstens kurz zögern und überlegen muss, oder gar durch einen hauch mehr glück, ich auch mal gewinne.
was ich mit meinen vielen worten sagen möchte ist, ich vermisse bei meinen cce-mitspielern so oft den drang auch mal dazu zu lernen oder gar nachzufragen oder sich die kärtchen mal genauer anzugucken ...
und ansonsten bin ich immer froh, wenn die frage des verbauens "ja oder nein" im vorfeld schon geklärt wird.

also nur noch eine weitere meinung, zu dem leider so häufigen streitthema  über eins der coolsten und spannendsten spiele hier  Grin

bunten abend
noha
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olli32
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« Antworten #16 am: 29.04.2007, 15:30:49 »

Nicht verbauen schön und gut, aber wie funktioniert das in Wirklichkeit?

Ich stell mir jetzt ein Spiel vor, wo noch 3 Karten zu spielen sind und es ist ziemlich ausgeglichen. Jetzt fehlt dem Gegner nur noch eine Karte, um die tolle Riesenstadt zuzumachen und den Sieg einzufahren! Mit der Karte, die ich gerade habe, kann ich das verhindern!

Darf ich das dann in einem "Nicht-verbauen"-Spiel nicht tun?

Tschöö Olli
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noha
(Ω20.2.12 14:32)

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« Antworten #17 am: 29.04.2007, 19:46:02 »

nee, ohne verbauen ist langweilig und taktisch uninteressant, aber dann geh ich wieder, wenn ich nicht verbauen darf  Grin
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lune10
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« Antworten #18 am: 30.04.2007, 08:40:15 »

ich versuche mittlerweile  Smiley auch große Städte des Gegners, zu verbauen wenn ich sie nicht erobern kann, verbauen ist auch ok, oder den Händler zu verbauen, daß er das Spiel nicht mehr benutzt werden kann, aber ich spiele dann doch lieber ein Spiel zuende, auch wenn ich schon haushoch verloren habe, und kriege noch ein paar "Trostpunkte".

Wenn ich aber keine Männchen mehr habe und ich die letzen vierzig Kärtchen nur noch so anlegen kann, ist das öde. Aber egal, wie einer antwortete, es sind ja nur wenige Minuten, bis das Spiel zuende ist und die kann man aushalten, stimmt eigentlich.

Ich habe nichts gegen Verbauen (oder mittlerweile nicht mehr), es ist eine Strategie des Spiels aber was ich in dem o.g. Spiel erlebt habe, finde ich nach wie vor nicht gut, meine Gegnerin führte haushoch, die Kathedralenteile waren weg, ich hätte ihren Vorsprung nie mehr aufholen können und dann finde ich, muß man in dieser Situation seinen Gegner nicht so verbauen, dann kann man das Spiel normal zuende spielen.

Aber jeder spielt anders, Name habe ich mir gemerkt, gegen die Dame werde ich nicht mehr spielen.

Ich fand es schön hier mal verschiedene Meinungen zu lesen und danke allen die geantwortet haben.
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Ulkomaalainen
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 11305


Du solltest, hast Du 'ne Giraffe im Rücken, Dich leise mit 'ner Tasse Kaffee verdrücken.


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« Antworten #19 am: 30.04.2007, 12:11:55 »

Moin lune10,

ich hätte ihren Vorsprung nie mehr aufholen können und dann finde ich, muß man in dieser Situation seinen Gegner nicht so verbauen, dann kann man das Spiel normal zuende spielen.

um ein wenig für Verständnis zu werben: ich denke, genau das hat Deine Gegnerin gemacht. Also "normal zu Ende gespielt", eben so die Teile gesetzt, wie sie es immer täte, ob es 189:13 steht, oder eben 81:83. Irgendwann ist es wie zum Beispiel beim Tennis, vieles Denken findet nicht mehr so bewusst statt (nehm ich den Vorhand oder Rückhand, Topspin oder Slice?), sondern man sieht und überblickt eine Situation und hat sofort eine Idee - und das ist "mit Verbauen" dann.

Es gibt sicherlich manch einen besseren Spieler, der dann "Selbsthandicaps" spielt, auch um für sich selber eine Herausforderung in der Partie zu haben. Aber das ist eben anstrengend, und nicht jeder mag das zu jeder Zeit tun.

Wenn ich von mir beim Schach mal schließen darf, wenn ich gegen (relative) Anfänger spiele: ich konzentriere mich weniger, ich experimentiere mit von mir weniger genutzten Ideen, ich riskiere vielleicht auch mehr. Manchmal, aber das ist schon schwieriger, variiere ich meinen Spielstil. Aber was ich nicht "kann" ist, einen Zug ziehen, der irgendwie klar zweitbest ist. Da schaudert's einfach, da war Selbstkonditionierung. Und wenn jemand über 149 Spiele in Folge immer und in jedem Zug (um es zu übertreiben) einen Verbauautomatismus hat, den dann abzustellen - das ist auch nicht leicht.

Nähdään, Ulkomaalainen (der mehr verbaute, wenn er es könnte Wink )
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15 Jahre Möchtegernfinne
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