Wunderbar!
Nicht nur einfach wunderbar, nein, es sind 7 Wonders, die von sich reden machen. Das Spiel des französischen Autors Antoine Bauza im Asmodee Verlag, erschienen bei Repos ,war bereits auf der Spielmesse in Essen in aller Munde.
Historisch sehr frei entwickeln drei bis sieben Spieler weitestgehend parallel ihr Königreich, indem sie sich zunächst Zugang zu verschiedenen Ressourcen verschaffen, um anschließend mit deren Hilfe Gebäude oder eben ihr Weltwunder zu bauen. Was sich so erst mal nach einem ziemlich beliebigen Wirtschaftsspiel anhört, überrascht dann beim Spielen mit einem recht frischen Handelsmechanismus und umfangreich verschachtelten Gebäudefunktionen.
Auf den ersten Blick könnten Spieler beim Thema “Erbauung eines Weltwunders” ein komplexes Strategiespiel erwarten. “7 Wonders” ist allerdings genau das Gegenteil.
Ablauf: 
7 Wonders treibt einen zur Verzweiflung. Aus einer Kartenhand von anfänglich sieben Karten, eine besser als die nächste, muss sich jeder Spieler für nur eine entscheiden, die er ausspielt. Anschließend werden die verbliebenen sechs Karten schweren Herzens an den jeweiligen Nachbarn weitergereicht und auch aus den so erhaltenen Karten darf man wieder nur genau eine auswählen. Das wiederholt sich sechs Mal und schon ist die erste Epoche um. Drei Epochen sind bereits das ganze Spiel.
Wie man sich denken kann, liegt der Kniff natürlich in den Karten bzw. in deren effektiver Kombination. Zunächst mal gibt es Rohstoffkarten, welche die sieben Ressourcen im Spiel zur Verfügung stellen. Mit diesen Ressourcen kann man technische Entwicklungen spielen, Märkte bauen, Militär entwickeln oder die schon erwähnten siegpunktträchtigen Kulturgebäude sowie ein Weltwunder errichten. Man kann keine Ressourcen ansammeln, sondern es stehen einfach alle Ressourcen des eigenen Königreiches jede Runde einmal zur Verfügung. Was man nicht nutzt, verfällt. Fehlen einem bestimmte Ressourcen für ein Bauwerk, muss man sie, sofern vorhanden, von seinen Nachbarn erwerben.
Als ressourcensparende Alternative gibt es in den ersten zwei Epochen eine Reihe von Gebäuden, die es einem erlauben, darauf aufbauende Gebäude im jeweils nächsten Level kostenfrei zu errichten. Im dritten Level überwiegen dann die Siegpunkte-Gebäude. Wohl dem, der mit einer guten Grundlage jetzt entweder über die nötigen Ressourcen verfügt, um die wertvollen Gebäude bezahlen zu können, oder durch vorausschauende Planung die gewünschten Gebäude kostenlos errichten darf.
Die Funktion der Siegpunktgebäude ist ebenfalls speziell. Viele von ihnen bringen Siegpunkte für ausgespielte Karten einer bestimmten Art, also beispielsweise für Militärkarten oder auch Entwicklungen. Eine ganze Reihe davon berechnen ihren Wert aber genau nicht nach den eigenen Karten, sondern nach den ausliegenden Karten der beiden Nachbarn. Spätestens jetzt steht man beständig vor der Wahl, welche Karten man zum eigenen Nutzen ausspielt und welche man tunlichst aus dem Verkehr zieht, damit kein Nachbar zu sehr von der eigenen Kartenauslage profitieren kann.
Nachdem alle Spieler 18 Karten auf die eine oder andere Art ausgespielt haben, endet das Spiel und es werden Siegpunkte in sechs verschiedenen Bereichen gezählt. Wie nicht anders zu erwarten, gewinnt derjenige mit den meisten Punkten.
“7 Wonders” ist eine gut gelungene Kartenspielumsetzung eines Aufbauspiels und macht vor allem durch den schnellen Einstieg und den unkomplizierten Spielablauf sehr viel Spaß. Wer die Möglichkeit hat auch mal mit abwechselnd vielen Leuten zu spielen,was ja in der BSW einfach ist, der wird auch bei der Langzeitmotivation keine großen Abstriche machen müssen.
Die Spieldauer bleibt unabhängig von der Spieleranzahl relativ konstant, da immer alle Spieler ihre Züge gleichzeitig machen. Hierdurch sind auch Wartezeiten zwischen den Aktionen (Karte spielen) kaum vorhanden. Vor allem bei vielen Personen ist dieser Umstand sehr willkommen.
Link zu Spielregeln auf folgender Seite unten unter „Weiteres“ http://www.asmodee.de/ressources/jeux_versions/7-wonders_3.php
Ich fände es jedenfalls wunderbar
,falls wir dieses Spiel bald in der BSW spielen dürften.
[UPDATE] Jetzt ist es ganz offiziell wunderbar! Oder besser, am Sonntag, dem 27.02 ist es soweit. Ab dann können wir nämlich das tolle Spiel online in der BrettspielWelt spielen bis die Ränder der Karten abgescheuert sind. [/UPDATE]
Quelle: Asmodee webpage und dortige links

Das ist sehr schön. 7Wonders macht mir sehr viel Spaß. Ich hoffe es kommt schnell.
Das ist eine sehr erfreuliche Nachricht. 7Wonders ist bei uns seit Essen nahezu auf jedem der wöchentlichen Spieleabende mehrfach gespielt worden und noch immer ist nicht der Punkt da, wo ich es über habe. Ich freue mich und werde ungeduldig auf das Datum warten.