Aktuelles

Kommt doch zum Sommertreffen der BrettspielWelt. Am 18.08.2017 bis zum 23.08.2017 auf der Marienburg in Zell an der Mosel. Anmeldung startet am 18.06. ab 18:30.
BSW-Team am Samstag, 17. Juni 2017 12.46 Uhr CEST.

Evolution - Anleitung

Spielvorbereitung

Mit /join können 2-5 Spieler in das Spiel einsteigen. Mit /start beginnt das Spiel. Alternativ dazu kann man die Spielverwaltung benutzen.

Das Spiel

Die Spieler versuchen das Überleben ihrer Tierarten zu sichern indem sie diese füttern, die Populationen vergrößern, sowie deren bestmögliche Entwicklung durch Erhöhung der Körpergröße und dem Erlernen neuer Fähigkeiten sicher stellen. Dabei sind alle Tier zunächste Pflanzenfresser, die sich aus dem Nahrungsvorrat am Wasserloch ernähren. Sie können durch die Eigenschaft Fleischfresser zu diesem werden und ernähren sich dann von anderen Tierarten.

Am Spielende erhalten die Spieler Punkte für:

  • die Nahrung, die eigene Tierarten während des Spiels gefressen haben,
  • die Populationsgröße der überlebenden Tierarten,
  • die Anzahl an Eigenschaftskarten der überlebenden Tierarten.

Spielmaterial

110 Karten, davon 14 Fleischfresser. Die anderen 16 Karten sind je 6-mal enthalten. Die Nahrungswerte reichen von -3 bis +9. Tiere und Nahrung in unbregrenztem Vorrat.

Spielablauf

Eine Partie Evolution wird über mehrere Runden gespielt. Das Spielende wird eingeläutet, wenn der Nachziehstapel aufgebraucht ist, es wird dann noch eine Runde gespielt. Jede Runde besteht aus folgenden Phasen:

  • Karten erhalten
  • Nahrungsangebot festlegen
  • Karten ausspielen
  • Vor dem Fressen
  • Fressen
  • Abrechnung

Karte

Jede Karten kann für alle oben genannten Aktionen verwendet werden. Jede Karte zeigt in der oberen linken Ecke die Nahrungsmenge, die sie bereitstellt, sofern sie als Nahrungskarte gespielt wird. Das Bild und ihr Name kennzeichnen die Eigenschaft, die die Karten dem Tier verleiht, wenn sie als Eigenschaft an ein Tier gespielt wird

Karten erhalten

Die Spieler erhälten zu Beginn jeder Runde verdeckt 3 Eigenschaftskarten und zusätzlich 1 weitere für jede vor ihm ausliegende Tierart.

Nahrungsangebot festlegen

Nahrung

Die Spieler wählen gleichzeitig eine Handkarte und legen diese verdeckt auf das Wasserloch. Diese Nahrungskarten bestimmen, wie viel pflanzliche Nahrung in dieser Runde zur Verfügung steht. Sie werden allerdings erst zu Beginn der Phase Fressen aufgedeckt. Bis dahin wird nur die ggf. vorhandene restliche Nahrung aus der Vorrunde angezeigt.

Karten ausspielen

Beginnend beim Startspieler und dann im Uhrzeigersinn folgend kommt jeder Spieler einmal an die Reihe und darf dann so viele Eigenschaftskarten ausspielen wie er möchte. Nicht ausgespielte Karten werden für die nächste Runde auf der Hand behalten.

Karte ausspielen

Pro Karte kann ein Spieler eine der folgenden 3 Aktionen ausführen:

  • Eine neue Tierart erhalten
  • Körpergröße oder Population vergrößern
  • Eine Eigenschaft ausspielen

Um eine neue Tierart links oder rechts neben seine bereits vorhanden Arten zu spielen, klickt der Spieler nach Auswahl der Karte einfach den entsprechenden Knopf. Zwischen die existierenden Tiere können keine neue Tier gelegt werden.

Um eine der anderen beiden Aktionen auszuführen, wählt der Spieler nach Wahl der Karte zunächst das gewünschte Tier.

Karte an ein Tier ausspielen

Um die Körpergröße oder Population vergrößern, klickt er dann den entsprechenden Knopf links bzw. rechts unten an der Tierkarte.

Um eine Eigenschaft auszuspielen, klickt ein Spieler auf den umrahmten Bereich in der Mitte der Karte. Eine Tierart darf maximal 3 Eigenschaften (bei 2 Spielern maximal 2 Karten) und dieselbe Eigenschaft nicht 2x besitzen. Sollte ein Spieler einer Tierart, an der bereits die maximale Anzahl an Karten ausliegt, eine neue Eigenschaft zuordnen wollen, so muss er eine der vorhanden Eigenschaften überbauen.

Vor dem Fressen

Vor dem Fressen

Nun werden die Nahrungskarten aufgedeckt und der Nahrungsvorrat entsprechend angepasst. Sollte die resultierende Summe Negativ sein, kommt keine Nahrung ins Spiel.

Tiere mit den Eigenschaften

  • Langer Hals
  • Fruchtbarkeit
  • Fettschicht
  • Intelligenz (nur als Pflanzenfresser)

können diese nun beginnend beim Startspieler einsetzen, indem sie diese anklicken. Die ausführbaren Karten sind markiert. Um die Intelligenz zu nutzen, muss man zuvor eine der Handkarten zum Abwerfen markieren.

Fressen

Fressen

Beginnend beim Startspieler müssen alle Spieler nun stets eine beliebige ihrer hungrigen Tierarten durch Anklicken füttern. Dadurch erhält diese einen oder durch zusätzliche Eigenschaften auch mehrere Nahrungschips. Wichtig: Das Füttern wird reihum so lange wiederholt, bis alle Tierarten der Spieler nicht mehr hungrig sind oder mangels Nahrung nicht mehr gefüttert werden können. Eine Tierart ist so lange hungrig bis die Anzahl der Nahrungschips der Größe der Population entspricht. Sofern ein Spieler alle seine Tierarten gefüttert hat, wird er beim weiteren Füttern übersprungen und die restlichen Spieler füttern reihum weiter ohne ihn.

Füttern von Pflanzenfressern

Grundsätzlich ist jede Tierart erst einmal ein Pflanzenfresser. Um diese zu Füttern genügt ein Klick auf das Tier. Diese erhalten ihre Nahrung aus dem Vorrat am Wasserloch, der oben rechts angezeigt wird. Manche Eigenschaften (wie Gefräßig) beeinflussen die Menge an Nahrung, die ein Spieler vom Wasserloch nehmen darf. Nur mit der Fettschicht aber kann eine Tierart mehr Nahrungschips, als die zugehörige Population vorgibt, erhalten.

Füttern von Fleischfressern

Auch Fleischfresser müssen fressen, solange sie noch hungrig sind. Allerdings fressen sie niemals pflanzliche Nahrung, auch nicht mit Hilfe von Eigenschaften wie Langer Hals oder Kooperation. Sie fressen, indem sie andere Tierarten angreifen. Solange Fleischfresser noch nicht satt sind, greifen sie auch dann noch weiter an, wenn die pflanzliche Nahrung am Wasserloch ausgegangen ist. Notfalls muss ein Spieler auch eigene Tierarten angreifen. Ein Angriff kann immer erfolgreich durchgeführt werden, wenn die Körpergröße des Fleischfressers größer ist als die Körpergröße des Angegriffenen und der Fleischfresser Eigenschaften besitzt, die die Verteidigungseigenschaften der anzugreifenden Tierart ausschalten. Alle angreifbaren Tier sind nach Anwahl eines Fleischfresser markiert, ein Klick führt den Angriff dann aus. Nach einem erfolgreichen Angriff wird zunächst die Population der angegriffenen Tierart um 1 verringert. Sinkt die Population unter 1, ist die Tierart ausgestorben (siehe Aussterben). Anschließend erhält der Fleischfresser so viel Nahrung wie es der Körpergröße der angegriffenen Tierart entspricht. Dies verringert den Vorrat an Pflanzennahrung natürlich nicht.

Ein Fleischfresser kann durch Nutzung der Intelligenz Eigenschaften andere Tiere außer Kraft setzen. Dazu wählt er eine Handkarte, aktiviert die Inelligenz und klickt abschließend die gewünschte Eigenschaft an. Diese ist nun bei ALLEN Tierarten bis zum erfolgten Angriff deaktiviert. Dies gilt natürlich nur für diesen Fleischfresser, der daher grün markiert wird.

Zu beachten ist noch, dass ein Fleischfresser NIE pflanzliche Nahrung frisst, ein Pflanzenfresser aber z.B. durch die Eigenschaft Aasfresser oder auch Kooperation auch Fleisch fressen kann.

Ende der Fütterung

Die Fütterung endet, wenn alle Tierarten der Spieler so viel Nahrung aufgenommen haben, dass die jeweilige Anzahl an Nahrungschips der Größe ihrer Population entspricht (Fettschichten können noch, müssen aber nicht aufgeladen werden) oder wenn keine hungrige Tierart mehr Nahrung aufnehmen kann. Wenn eine Tierart nicht genug Nahrung aufnehmen konnte, wird die Population dieser Tierart auf die Anzahl der vorhandenen Nahrungschips reduziert. Wenn eine Tierart keine Nahrung gefressen hat, sinkt die Populationsgröße auf 0 (die Tierart stirbt aus – siehe Aussterben). Alle Nahrungschips, die nach der Fütterung noch auf dem Wasserloch liegen, bleiben dort für die nächste Runde liegen. Jeder Spieler, der keine Tierart mehr hat, erhält kostenlos eine neue aus dem Vorrat. Alle Nahrungschips werden von den Tierarten entfernt und zählen am Spielende als Siegpunkte. Die anktuelle eigene Anzahl kann man rechts in seiner Statusleiste rechts an dem Sack sehen. Der nächste Spieler wird neuer Startspieler und erhält den Startspielermarker.

Aussterben

Wenn die Population einer Tierart auf 0 sinkt, ist sie ausgestorben und wird sofort entfernt. Alle Nahrungschips, die noch auf der ausgestorbenen Tierart liegen, zählen am Spielende auch als Punkte. Alle daran anliegenden Eigenschaftskarten werden offen auf den Ablagestapel geworfen. Der Spieler erhält sofort so viele neue Karten, wie bei der ausgestorbenen Tierart auslagen. Sofern eine Tierart ausstirbt, die sich zwischen zwei anderen Tierarten befand, rutschen die verbleibenden Tierarten zusammen. Es entstehen also keine Lücken.

Spielende

Ist der Nachziehstapel aufgebraucht, wird der Ablagestapel gemischt und als neuer Nachziehstapel bereit gelegt. Dies läutet das Spielende ein: Muss der Ablagestapel in der Phase Karten austeilen neu gemischt werden,so ist das der Beginn der letzten Runde. Das Spiel endet dann nach Fressen. Sollte der Ablagestapel in einer anderen Phase des Spiels gemischt werden, wird zunächst diese Runde noch zu Ende gespielt und anschließend noch eine komplette Runde. Erst danach erfolgt die Wertung. Die letzte Runde wird durch die Glocke am Nachziehstapel angezeigt.

Wertung

Die Spieler erhalten wie folgt Siegpunkte am Spielende:

  • pro im Spiel gefressenen Nahrungschip 1 Siegpunkt.
  • für die Populationsgröße jeder überlebenden Tierart 1 Siegpunkt pro Stufe
  • für jede Eigenschaftskarte, die an den Tableaus der überlebenden Tierarten anliegt, 1 Siegpunkt.

Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt.

Tiebreaker

Gibt es mehrere Spieler mit derselben Punktzahl, ist die Anzahl der Eigenschaftskarten der überlebenden Tierarten der erste Tiebreaker.

Zweiter Tiebreaker ist die Summe der Populationen der überlebenden Tierarten.

Kartenübersicht

Eine Auflistung aller 17 Eigenschaften mit Erläuterungen kann in der Orginal-Anleitung ab Seite 6 eingesehen werden.