Spielerezension: Mit Frogriders Solitair spielen

Die knallbunte Froschparade

Frogriders stammt aus dem Hause Eggert-Spiele und ist mit knallbunter Grafik, niedlichem Thema und nur geringer Komplexität ganz offensichtlich als Familienspiel positioniert. Ebenso offensichtlich ist die Abstammung vom klassischen Solitair-Spiel, bei dem man alleine ein kreuzförmiges Brett möglichst weit leert, indem man mit einem Stein einen Nachbarstein überspringt und den übersprungenen Stein entfernt.

Aber bis auf die Hüpfmechanik ist vom Klassiker nicht viel übrig geblieben. Die wichtigste Ergänzung ist natürlich die Mehrspielertauglichkeit. So können nun zwischen 2-4 Spieler die Frösche hüpfen lassen. Zudem versucht man nun nicht mehr das Spielfeld zu leeren sondern jeder Spieler hüpft nur deshalb, um die eigene Punktzahl zu maximieren und schließlich mit der höchsten Punktzahl zu gewinnen.

Auf dem Spielfeld tummeln sich Frösche in vier verschiedenen Farben: Blau, rot, gelb und braun. Jeder vom Spieler überhüpfte – und damit eingesammelte – Frosch verspricht dem Spieler einen anderen Vorteil. Drei der Farben gewähren diesen Vorteil erst, wenn man nach seiner Hüpfaktion einen seiner Frösche abgibt.

  • Brauner Frosch: Dieser verbleibt im Besitz des Spielers und bringt am Spielende einfach einen Siegpunkt.
  • Roter Frosch: Gibt man diesen ab, darf man erneut mit einem beliebigen Frosch hüpfen und einen anderen Frosch ergattern.
  • Blauer Frosch: Durch Abgabe eines blauen Froschs kann man sich eine der ausliegenden Prestigekarten sichern. Diese gewähren Vorteile in Form von Siegpunkten oder Spezialfähigkeiten.
  • Gelber Frosch: Schickt man einen gelben Frosch in die Wüste, darf man einen anderen zuvor von einem Spieler entsorgten Frosch in seinen Vorrat nehmen.

    Frösche und was sie so tun können

Um die bisher eher taktischen Elemente um ein strategisches Element zu erweitern, wurden zusätzlich noch Auftragskarten hinzugefügt. Zwei zufällige Auftragskarten liegen offen aus und können von jedem Spieler erfüllt werden. Zwei weiter Auftragskarten erhält jeder Spieler verdeckt auf die Hand und sucht sich eine davon aus. Die andere wirft er ab.

Aus der Kombination der zwei offenen und der eigenen Auftragskarte ergibt sich womöglich eine Marschrichtung (oder eher Hüpfrichtung) in Form einer Strategie. Die meisten Auftragskarten belohnen das Sammeln bestimmter Froschfarben. So muss der Spieler bei jedem Zug überlegen, ob er einen Frosch behält, um ihn für eine Auftragskarte zu verwenden oder den Frosch ausgibt, um dessen Vorteil zu erhalten.

Insbesondere bei blauen Fröschen fällt diese Entscheidung besonders schwer, weil etliche der Prestigekarten immense Vorteile bringen. Es gibt gleich eine ganze Reihe unterschiedlicher Prestigekarten. Einige bringen recht viele Punkte, andere erlauben flexibleres Hüpfen bzw. Einsammeln der Frösche und noch andere geben einem virtuelle Zusatzfrösche, die in der Wertung von Vorteil sind.

Die überproportional hohe Stärke der Prestigekarten führt häufig dazu, dass sich die Spieler zu Beginn auf die Prestigekarten stürzen und die anderen Froscharten erst einmal vernachlässigt werden. Das ist aber kein ehernes Gesetz, weil die Konstellation der Auftragskarten gelegentlich dann eben doch eine andere Route vorgibt.

Das lustige Fröschesammeln endet, sobald ein Spieler an der Reihe ist und keinen Zug mehr machen kann. Dies führt dazu, dass es von Vorteil ist, Startspieler zu sein, weil man häufig einen Zug mehr machen kann, als zum Beispiel der letzte Spieler.

Eine weitere Unausgewogenheit ergibt sich aus der teils sehr stark abweichenden Qualität der persönlichen Auftragskarten. Erhält man selbst zwei schwache Karten, ist man entweder den offenen Auftragskarten oder den Prestigekarten verpflichtet und verliert an Flexibilität.

Bei einem Familienspiel sind solche Unausgewogenheiten zu verschmerzen, schließlich sollen ja auch die jüngeren Sprösslinge eine Siegchance haben. Im Turnier hingegen ist dies eher problematisch.

Nichtsdestotrotz verspricht Frogriders kurzweiligen Spaß ohne lange Wartezeiten. Der Einstieg fällt leicht und trotzdem lässt sich taktisch und strategisch einiges machen.

Noch Mal! Neue Blöcke!

Schmidt Spiele freut sich verkünden zu dürfen, dass es demnächst 3 neue Blöcke für das lustige Familienspiel Noch mal! geben wird. In Pink, Blau und Grün bringen die Zusatzblöcke neue spannende Herausforderungen für das süchtig machende Spiel.

So einfach und knapp klingt die Meldung von Schmidt Spiele zu den neuen Zusatzblöcken von Noch Mal, auf die wir schon so lang warten. Aber der Weg zu den neuen Aufgaben war gar nicht so einfach wie man sich das vorstellen mag. Viele Vorschläge mussten getestet werden, kein Feld durfte einseitig sein, oder gar eingefahrene „Wege“ erlauben.

Jetzt gibt es 3 neue Spielfelder in 3 peppigen Farben die das Schwarz ergänzen. Die Farben gefallen mir, machen das Spielen Noch Mal! frischer und obwohl man denken könnte, egal wie das Feld aussieht, das Spiel ist gut, bringt es einem genau die richtige Abwechslung zum guten alten (chaotischen?) „schwarzen Block“ 😉

Auf der Facebook-Seite von Schmidt Spiele könnt ihr auch rausfinden wo man sie schon jetzt kaufen kann, wenn ihr schon heiß darauf seid.

In der BrettspielWelt kann man nun mit einer Option zwischen den verschiedenen Blöcke wechseln, oder man lässt sich zufällig einen der 4 möglichen Blöcke auswählen.

Mobil auf Deinem Tablet oder Handy, oder aber auch in Deinem Browser kannst Du laufenden Noch Mal! – Spielen zusehen und selbstverständlich auch selber spielen:

http://m.brettspielwelt.de/#requestPage:list:HeadSpiel,sid:131

Ganz viel Spaß wünschen wir Euch mit dem wirklich schönen und süchtig machenden Spiel.

P.S. Austauschen über dieses Spiel kannst Du Dich auch in der Gruppe „Friends-of-NochMal“

Freitag – ein Solo Abenteuer

In Zusammenarbeit mit dem 2F Verlag veröffentlicht die Brettspielwelt GmbH heute am Donnerstag dem 29.06.2017 um 14:00 Uhr die App zum erfolgreichen Soloabenteuer „Freitag“ von Friedemann Friese.

Der Starttermin ist natürlich nicht Donnerstag, sondern es ist, wie könnte es anders sein, der Freitag, der allerdings  durch die Zeitverschiebung und die Datumsgrenze nahe Neuseelands nach unserer Zeit bereits am Donnerstag um 14:00 Uhr startet.

Natürlich geht es in diesem Spiel um Robinson Crusoe und seinen „Freund“ Freitag. Diesmal aus einer etwas anderen Sichtweise, denn Freitag möchte auf seiner Insel in Ruhe leben und muss sich also darum bemühen Robinson so schnell wie möglich wieder loszuwerden.

Seit seiner Veröffentlichung hat das Spiel unzählige Brettspielfans durch seinen cleveren Mechanismus begeistert.
Die geschickte Übertragung des sehr beliebten Deckbuilding Prinzips auf ein Singleuser-Spiel sorgt für lang anhaltenden Spielreiz. Man möchte es immer noch ein bisschen besser machen, als im Spiel zuvor.

Die App bietet neben den 4 bekannten Schwierigkeitsstufen einen neuen, extra schweren fünften Level.
Neben zahlreichen Achievements sorgt die globale Highscoreliste für immer neue Motivation beim Spieler.

Die App ist sowohl für iOS als auch für Android unter dem Namen „Freitag“ erhältlich.

Downloadlinks in die jeweiligen Stores findet ihr hier:

http://freitag.brettspielwelt.de/

Half-Pint Heroes in der BrettspielWelt

Half-Pint Heroes

Im Half-Pint Pub herrscht dicke Luft. Man kann die aufgeladene Stimmung förmlich riechen. Die Gäste rotten sich bereits zu Gruppen zusammen, nur noch einige wenige stehen einzeln für sich. Noch knurren sie sich nur an, zögern und halten sich gegenseitig in Schach. Doch jeden Moment kann die Keilerei ausbrechen…

So liest sich der Einführungstext des Stichspiels im Pub Stil. Hier darf auch mal getrunken werden dabei. Ist nicht so bierernst, und etwas Schlagseite kann dann auch mal sein. Die Frage die man sich stellen darf, warum hat das Spiel in seinem Namen nur einen halben Pint? Ist es doch ein tolles, volles und lustiges Spiel, auf das man ruhigen Gewissens auch ein ganzen Pint trinken kann. (Für alle nicht anglodingsbums Leute unter Euch: ein Pint == 0.5683 Liter und ein Half-Pint Hero ist einer, der nach einem halben Pint Bier schon denkt, er ist der Größte…)

Aber Spaß beiseite, und Spaß her, ab Montag den 27.03.2017 könnt ihr das Spiel in der BrettspielWelt spielen noch bevor es überhaupt gedruckt wurde.

Wieso?

Half-Pint Heroes ist ein Projekt von Corax Games, das gerade in der Spieleschmiede um Unterstützung wirbt. Ja ein Crowdfunding Game wie es so schön neudeutsch heißt. Doch diesmal gibt es das Spiel vorab und jeder von Euch hat auch noch die Chance das Projekt zu unterstützen. (oder sagt man backen?)

Half-Pint Heroes in der Spieleschmiede

Nun aber kann ich mir jegliche Lobeshymnen sparen, oder versuchen Meinung zu machen. Ihr müsst Euch auch keine 15 Minuten langen Videos reinziehen, um dann nicht zu wissen, ob das Spiel gut ist oder der Erklärer.

Denn ihr könnt das Spiel einfach vorher selber spielen und testen, und Euch Euer Bild selber machen. Jeder der sich etwas mit Brettspielen beschäftigt weiß es: Nur wenn ich das Spiel gespielt habe kann ich beurteilen ob es gut ist oder nicht.

Die Regeln sind leicht, das Spiel schnell gespielt, also los gehts, auf die 0,28415 Liter, wir sind doch Helden.

Adventures Of Hadria

Ihr kennt sicherlich alle Andor das Kennerspiel des Jahres 2013. Der eine oder andere von Euch hat sicherlich auch den zweiten Teil (Die Reise in den Norden) einmal gespielt. Und relativ neu und frisch ist ja der 3. Teil der Saga, „Die letzte Hoffnung“

Im Jahr des großen Jubiläums von Andor (5 Jahre), feiert die Taverne von Andor heute ihr 4 Jähriges Bestehen.

Ich würde Empfehlen dort ab 19:00 einmal im Forum reinzusehen, vielleicht gibt es dort, für den einen oder anderen unter Euch, etwas interessantes zu Entdecken. (Mehr verrate ich jetzt nicht, aber ich hoffe ich hab etwas Interesse geweckt. 🙂 )

Wem das ganze zu mystisch erscheinen mag, der kann hier ab morgen dann evtl. mehr lesen um was es denn nun geht.

Also lasst uns die Humpen heben und auf Andor und seine Taverne anstossen und feiern!

UPDATE:

In der Taverne hatte Eara einiges zu berichten. Und präsentierte Ihr Abenteuer in Form einer Webanwendung und/oder als App für Dein Tablet oder Handy.

Ich hoffe ihr habt viel Spass damit

http://adventures-of-hadria.com/

Bremen lädt zum Spielen ein

Die Bremer VHS lädt dieses Jahr zum zehnten Mal zum Spielen ein. Alte wie brandneue Spiele warten in etlichen Räumen auf Spieler und Spielerinnen.  Gleich neun Turnier warten auf Teilnehmer und häufig ist eine Voranmeldung sinnvoll, da der Andrang recht groß ist. Folgende Turnier werden stattfinden:

  • Siedler von Catan
  • Carcassonne
  • Heckmeck am Bratwurmeck
  • Dominion
  • 7 Wonders
  • Qwixx
  • Munckin
  • Cacao
  • Qango

Außerdem lauern Werwölfe auf Mitspieler. Also Obacht!

Die Eintrittspreise sind human und familienfreundlich. Die Veranstaltung findet in der Faulenstraße 69 in Bremen statt. Die Pforten sind an folgenden Tage geöffnet:

Samstag 4. März 10 bis 19 Uhr

Sonntag 5. März 10 bis 18 Uhr

Viel Spaß und man sieht sich.

 

Neues Spiel – BlackDog

Hallo liebe Leser,

ab Sonntag dem 19.02.2017 freuen wir uns Euch Black Dog in der BrettspielWelt präsentieren zu können!

Das klassische DOG sowie die erste Variante Dog Royal wurde von Euch über eine Millionen Mal in der BrettspielWelt gespielt. Es haben sich mehr als 30.000 verschiedene registrierte User im Wettstreit um den schnellsten Einlauf gemessen.

Mit der neuen Spielvariante Black Dog erhält das Spiel eine neue ungewöhnliche und durchaus taktisch nutzbare Drehung. Und das auch im wortwörtlichen, die Drehscheibe in der Mitte des Spielplans ermöglicht neben dem bösen schwarzen Hund nochmal ganz neue Spieltiefe.

Natürlich ist auch dieses Spiel durch eine spezielle „Lupenfunktion“ wieder für die mobile Nutzung auf Handy und Tablet optimiert worden, und kann so hervorragend jederzeit & überall online gespielt werden. 

Ab dem frühen Nachmittag könnt ihr am 19.02.2017 alsohier in der BrettspielWelt loslegen.

Neugierig? Und noch nie die mobile BrettspielWelt genutzt? Vielleicht interessiert Dich ja auch dieser Artikel über die m.BSW

AXIO HEX – Jetzt online Spielen!

Hallo liebe Leser,

ab Dienstag dem 31.1.2017 präsentieren wir Euch „AXIO HEX“ in
Kooperation mit Dr. Reiner Knizia in der BrettspielWelt!

Natürlich ist das Spiel wieder für die mobile Nutzung auf Handy und Tablet optimiert worden, und kann so hervorragend jederzeit & überall online gespielt werden. 

Mit der Einführung des neuen Markennamens AXIO wird die bekannte und
erfolgreiche Spielefamilie weiter ausgebaut.
In der BrettspielWelt machen wir mit „AXIO HEX“ den Anfang auf dem
bekannten hexagonalen Feld.
Die Regeln des Spiels haben sich nicht verändert, sodass der Einstieg
ohne Probleme möglich ist.

Ab 16:00 Uhr am 31.1.2017 könnt Ihr hier in der BrettspielWelt loslegen.

Neugierig? Und noch nie die mobile BrettspielWelt genutzt? Vielleicht interessiert Dich ja auch dieser Artikel über die m.BSW

BrettspielWelt mobile, oder was ist „m.brettspielwelt.de“ ?

Wo finde ich diese „BrettspielWelt mobile“?

Unter der URL

https://m.brettspielwelt.de/

kannst Du schon jetzt, in eine ganz neue BrettspielWelt eintauchen. Anders als gewohnt tauchst Du hiermit in die Welt zu jederzeit und überall ein. Die BrettspielWelt wird sich so zu einer parallelen Welt der Spiele und Mitspieler für Dich entwickeln können.

Wie funktioniert das?

Egal auf welchen Gerät oder mit welchem Browser kannst Du Dich in die BrettspielWelt einloggen, um Deine Chats mit Deinen Freunden zu lesen, um Mitspieler für Deine Spiele zu suchen und natürlich auch Spielinteressierte zu finden.

Der Grundansatz der Spielvermittlung

Der Grundgedanke beim vermitteln eines Spiels, ist das absenden von Spielwünschen. Darauf basierend werden Spielrunden zusammen geführt. Wenn Du ein MarcoPolo oder ein Imhotep spielen magst, klickst Du einfach auf den zugehörigen „SPIELEN“ Knopf und Dein Wunsch wird gespeichert. Die Idee ist es das Du beliebig viele Spielwünsche haben kannst und wenn einer davon erfüllt werden kann, wird Dir das Mitgeteilt, oder Du kannst es jederzeit unter „AKTIVE SPIELE“ einsehen.

Der Grundansatz des Chats

Der Chat basiert auf dem Grundkonzept eines Messengers wie z.B. WhatsApp,Hangouts oder Telegram und ermöglicht ein unterbrechungsfreies Chatten, auch wenn der Chatpartner gerade nicht online sein sollte. Zu jedem Spiel wird ein eigener Gruppenchat für die Mitspieler angelegt indem man beim Spielen schön plaudern kann.

Der Grundansatz der Spiele

Du hast nun die möglichkeit mehrere Spiele gleichzeitig zu halten, und ebenso kann ein Spiel über einen längeren Zeitraum, offline gespielt werden. Generell wollen wir das Live-Spielen kombiniert mit geselligen Chatten fördern. Erst durch die möglichkeit Spiele jederzeit und überall spielen zu können sind nun auch lästige Wiedereinstiegsprobleme durch Verbindungsabbrüche kein Problem mehr.

Der Wechsel

Da die Nutzung von Java im Browser sich nach über 15 Jahren als bald unmöglich und wenn dann nur sehr schwerfällig herrausgestellt hat, muss über eine Neuausrichtung der Technik nachgedacht werden. Ausserdem hat das Auftauchen neuer Geräteklassen einen Wandel in der „Computer“-Nutzung ausgelöst, den wir gerne Nachkommen wollen.

Das Technische

Hinter https://m.brettspielwelt.de/ verbirgt sich eine sogenannte „Mobile Web Anwendung“. Diese verhält sich im Idealfall genau so wie eine native App, wird also vom Nutzer nicht wie eine Webseite wahrgenommen, sondern bietet stattdessen eine Benutzeroberfläche, die sich in das mobile Endgerät optisch sowie von der Bedienung einbindet. (Siehe hierzu auch das „Kapitel 0“ bei den Videos unter http://intro.brettspielwelt.de/) Sie st auf dem Computer ebenso zu Nutzen wie auf dem Handy, mit einer fließenden Übergangsmöglichkeit von einem Gerät zu einem anderen.

Neugierig?

Beste Vorraussetzung zur Nutzung auf einem klassischen Computer ist der Chrome Browser, ein moderner Internet Explorer (Edge), Safari oder auch Firefox (wobei dieser noch Darstellungsfehler aufweist)

Die beste mobile Erfahrung machst Du mit einem Android-Tablet [ab Version 4.0] (ich liebe mein „Huawei M2″, dass genau das BrettspielWelt-Format besitzt 🙂 ) oder mit einem nicht all zu kleinen, modernen Android Handy. Unter iOS läuft die BrettspielWelt mit Safari ebenso wie mit dem Chrome Browser (den ich empfehlen würde) auf einem iPad oder iPhone. (wobei 4.3“ vom Bild schon sehr sehr klein sind und man auf grössere Geräte ausweichen sollte, wenn man mehr will als nur etwas Chatten)

Ansonsten gilt: Ausprobieren, ausprobieren und ausprobieren. Die BrettspielWelt läuft auch auf einem WindowsPhone und natürlich hervorragend mit ChromeBooks und auf anderen Geräten die wir leider nicht alle testen können. (Hat jemand eine Kaffemaschine mit WebBrowser? 😀 )

Hast Du einen Browser/Gerät ausgewählt, lohnt sich eine Recherche nach der möglichkeit die „WebSeite“ zu einer App zu machen. Meist geht das nachdem Aufruf von https://m.brettspielwelt.de/ in dem Menü des Browsers oben rechts (für iOS ist es, die action bar von unten reinzuwischen), und nennt sich meist („Zum Desktop hinzu…“, „Add to Homescreen…“, „Zum Home Bildschirm…“, „Zu Start hinzufügen…“) Damit kann man die Seite zu einer Anwendung machen, und wie man es von anderen Anwendungen gewohnt ist, diese per „click/touch“ starten. Ihr solltet dafür irgendwo ein blaues mini BrettspielWelt-Logo als Anwendung entdecken können.

Ankündigung: Imhotep kommt in die Brettspielwelt

Übermorgen erscheint mit Imhotep von Kosmos das nächste Spiele-Highlight in der Brettspielwelt. Was euch erwartet, erfahrt ihr in dieser Rezension.

Imhotep am Tisch
So sieht Imhotep am Tisch aus

Imhotep entführt uns ins alte Ägypten und bis zu vier Spieler bauen Gebilde, die irgendwann in der Zukunft einmal antik sein sollen. Auch in der Brettspielwelt können findige Bauherren bald Gebäude für die Ewigkeit bauen.

Hierzu müssen Steine aus dem Steinbruch beschafft werden, einer dieser eigenen Steine auf eines von vier Schiffen geladen werden oder eines der Schiffe zu einem von fünf Orten geschickt werden.

Auf den Schiffen sind zwischen 1 bis 4 Plätze für die markanten Steinwürfel frei. Am Zielort lösen die Steine dann Aktionen aus. Hier ist allerdings häufig die Reihenfolge der Steine an Bord relevant. Denn stets wird der vorderste Stein zuerst ins Ziel gebracht. Wer jetzt allerdings denkt, dass vorne immer am Besten ist, der irrt.

Die fünf Orte

Auf dem Markt erhält man für seinen Stein eine Karte. Diese bringen auf unterschiedliche Weise Vorteile bzw. Punkte und schwanken deutlich in der Qualität.

Im Tempel wird aus den dort vorhandenen Steinen Schicht für Schicht eine Tempelmauer gebaut. Die jeweils oben liegenden fünf Steine bringen dem jeweiligen Besitzer am Ende der sechs Runden Vorteile bzw. Punkte.

Im Grabmal werden zeilenweise 3er-Reihen aus Steinen gebildet. Am Spielende erhält man Punkte abhängig von den Flächengrößen eigener Steine.

Die Pyramide wird schichtweise gebaut und jeder Stein bringt entsprechend seiner Position 1 bis 4 Punkte.

Im Obelisk bildet jeder Spieler aus seinen Steinen einen Turm/Obelisken. Der Spieler mit dem höchsten Turm erhält die meisten Punkte und jeder darauffolgende Spieler etwas weniger.

Aus diesen unterschiedlichen Mechanismen ergibt sich ein Gerangel um gute Plätze auf den Booten in der Hoffnung, dass diese einem gute Positionen auf den Bauplätzen bescheren.

Interaktion – Mit oder Gegeneinander?

Allerdings gibt es da ein kleines Problem in Form der Mitspieler. Schließlich will jeder seine eigenen Steine zu den Optimalpositionen bringen. Dies geschieht entweder, indem ein Konkurrent sein Lieblingsschiff an den beliebtesten Ort schippern lässt oder gar ein ihm nicht genehmes Schiff zu einem Ort fahren lässt, dessen Sex-Appeal gerade nicht ganz so hell strahlt.

Im Extremfall kann man sogar ein Schiff ohne eigenen Stein auf die Reise schicken. Hierfür opfert man zwar seine komplette Aktion, aber wenn der Schaden nur allzu groß ist, kann die Schadenfreude ein großer Motivator sein.

In jeder einzelnen Aktion muss sich ein Spieler also fragen, ob er konstruktiv einen eigenen Stein auf ein Boot bringen will, ein (zum Teil) selbst besetztes Boot konstruktiv an den Ort seiner Träume schicken will oder ob er destruktiv die Pläne der Mitspieler stören möchte, indem er ein fremdes Boot auf die Reise bringt.

Durch die fünf verschiedenen Orte und zusätzlich sogar noch fünf Alternativpläne jeweils auf den Rückseiten der Orte entstehen so vielfältige Situationen, die wohl durchdacht sein wollen.

Sehr viel Interaktion

Manchmal ist die hohe Interaktion aber ebenso Fluch wie Segen. Was auf der einen Seite zu abwechslungsreichem Spaß führt und keine Monotonie aufkommen lässt, führt auf der anderer Seite zu manchmal nur geringer Steuerbarkeit des Spiels. Insbesondere bei destruktiver Spielweise der Mitspieler halten Pläne häufig kaum bis zur nächsten eigenen Aktion durch. Hier ist also eine Einschätzung der Mitspieler enorm wichtig.

So sieht es in der BSW aus
So sieht es in der BSW aus

Fazit

Imhotep macht viel Spaß und ist kurzweilig. Wer Abneigung gegen destruktive Züge hat, sollte das Spiel meiden oder die Mitspieler mit Bedacht wählen. Imhotep wurde zum Spiel des Jahres nominiert und ist  würdiger Kandidat diesen prestigeträchtigen Preis.